SJR News-Archiv (ab 2010 bis heute)

Fr

03

Jul

2020

50 Aktionen für die Sommerferien

BUXTEHUDE. Dem traditionellen Sommerferienspaß mit Ausflügen, lokalen Kooperationspartnern und Angeboten der Vereine hat die Corona-Krise zwar einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ein abwechslungsreiches Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es in den Sommerferien trotzdem.

 

„Das Team der Stadtjugendpflege ist kreativ mit der aktuellen Situation umgegangen, sodass es nun etwa 50 Aktionen gegen mögliche Langeweile geben wird“, so Stadtjugendpfleger Gabriel Braun. Von Donnerstag, 16. Juli, bis Freitag, 14. August, werden die Aktivitäten am Freizeithaus Buxtehude und weiteren Standorten angeboten. Entstanden ist ein Programm, das jeweils für eine Gruppengröße von bis zu acht Teilnehmenden ausgelegt ist und an der frischen Luft stattfindet.

 

Die Tagesaktionen starten mit dem fliegenden Bastelspaß am Donnerstag, 16. Juli, um 10 Uhr in der Roten Bude. Hier werden die gebastelten Kunstwerke direkt um die Wette fliegen. Neben kreativen Aktionen wie dem Herstellen von bunter Seife, Origami oder Stoffmalerei, kommt auch die sportliche Aktivität nicht zu kurz.

 

Rätselspaß und GPS-Schnitzeljagd

 

Für alle Abenteuerlustigen geht es im Ferienspaß auf Erkundungstour: Im Neukloster Forst können die Teilnehmenden am Freitag, 17. Juli, neben sportlichen Hindernissen, ihr Wissen bei spannenden Aufgaben und Quizfragen unter Beweis stellen. Auch die GPS-Schnitzeljagd bei der Aktion „Geocaching“ bietet am Dienstag, 21. Juli, jede Menge Rätselspaß. Eine Boßeltour, Yoga, Fahrrad fahren und die Sommerolympiade sorgen für weitere sportive Highlights in der schulfreien Zeit.

 

Jede Woche steht zudem unter einem speziellen Motto, zum Beispiel „Von der Pflanze zum Samen“ oder „Die Wunder des Wetters“. Bei Aktionen am Vormittag wird das jeweilige Thema gemeinsam erforscht, ausprobiert und spielerisch dabei gelernt.

 

Angebote des Sommerferienspaß sind online unter www.ferienspassbuxtehude.de einzusehen und direkt über das Anmeldeportal buchbar. Infos: 0 41 61/ 55 52 22 oder stadtjugendpflege@stadt.buxtehude.de.

 

www.tageblatt.de    03.07.2020

Fr

26

Jun

2020

Juleica Ausbildungen im Juli 2020

Jugendleiter*innengrundausbildung Juleica

 

18.07. – 23.07.2020 täglich von 09:00 – 19:00 Uhr (Veranstalter Kreisjugendring Stade / Anmeldung unter info@kjr-stade.de)

 

oder 04.07.-05.07. / 11.07.-12.07. sowie 25.07.-26.07.2020 täglich von 09:00 – 19:00 Uhr (Veranstalter Kreisjugendpflege Stade / Anmeldung unter jugendpflege@landkreis-stade.de)

 

Jugendleiter und Jugendleiterinnen sind für die Arbeit von Vereinen, Verbänden und anderen Einrichtungen der Jugendarbeit sehr wichtig. Ohne die ehrenamtlichen Helfer könnte kein Verein und keine gemeinnützige Organisation bestehen. Die Einsatzfelder für Jugendleiter*innen liegen zum größten Teil in der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen in Jugendhäusern, auf Ferienfahrten, beim Ferienspaß , bei Spielmobileinsätzen und und und.

 

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie können derzeit nur Angebote für Kinder und Jugendliche stattfinden, die von pädagogischen Fachkräften oder ausgebildeten Jugendleiter*innen betreut werden.

 

Vieles, das für Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wichtig ist, wird in der Jugendleiter*innengrundausbildung besprochen und nach Möglichkeiten praktisch eingeübt. Denn nur, wer gut ausgebildet ist, macht gute Jugendarbeit. Und wer gute Jugendarbeit macht, hat selber viel Spaß. Wenn du an einer Jugendleiter*innenausbildung teilgenommen hast, kannst du eine Jugendleitercard (JuLeiCa) beantragen. Diese Karte ist drei Jahre gültig und unterstützt dich in deiner Jugendarbeit.

 

 

 

Die Teilnehmendenzahl für die Juleica Kurse ist stark begrenzt um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können.

 

Die Ausbildung findet ohne Übernachtung in den Räumlichkeiten des Kreisjugendring Stade e.V. in Stade statt.

 

Da wir Aufgrund der Corona Epidemie und den damit einhergehenden Abstandsregelungen auf viele Spiele und Methoden in der Ausbildung verzichten müssen, empfehlen wir allen Teilnehmer*innen dringend eine Fortbildung zum Thema Spiele und Spielen nachzuholen. Eine entsprechende Fortbildung wird, sobald dies wieder erlaubt ist, unsererseits angeboten.                 

       

Je Juleica gilt ein Teilnahmebeitrag von 35 EUR (Achtung Druckfehler im Flyer im Anhang)  für Landkreis-TN, sowie der doppelte Satz von 70 EUR für landkreisexterne TN. Ein tägliches Mittagessen sowie Getränke und Snacks sowie alle Seminarmaterialien sind im Teilnahmepreis enthalten.  

 

Mit freundlichen Grüßen

Inga Lietzmann (Kreisjugendpflege Stade) und Kai-Janis Meyer (Kreisjugendring Stade) 

 

Do

25

Jun

2020

Jugendarbeit wird in Buxtehude mobil

Ab sofort im Einsatz: der Spielmobilanhänger "Balu" mit seiner Zugmaschine "Wolverine" - Foto: SJR
Ab sofort im Einsatz: der Spielmobilanhänger "Balu" mit seiner Zugmaschine "Wolverine" - Foto: SJR

tk. Buxtehude . Die mobile Jugendarbeit der Stadtjugendpflege Buxtehude nimmt Fahrt auf: Wochentags wird in Kooperation mit dem Stadtjugendring Buxtehude das neue Spielmobil „Balu 2.0“ genutzt, um täglich einen anderen Standort in Buxtehude anzufahren. Zuerst findet für Kinder im Alter von acht bis elf Jahren von 15.30 bis 16.30 Uhr ein offenes Angebot statt, das ohne Anmeldung ist, und im Anschluss ein Kursus, jeweils in der Zeit von 17 bis 18 Uhr.

 

„Weil die Kinder momentan noch nicht zu uns ins Freizeithaus kommen können, kommen wir zu ihnen“, sagt Stadtjugendpfleger Gabriel Braun. Auch in den Sommerferien wird das Team der Stadtjugendpflege unterwegs sein.

 

Den ersten Stopp macht die mobile Jugendarbeit immer auf dem Spielplatz „Am Rugen End/ Erlenstieg“. Dort findet montags in der Zeit von 17 bis 18 Uhr der Theaterkursus statt. Immer dienstags hält die mobile Jugendarbeit beim „Umspannwerk“ in Heitmannshausen. Kinder im Alter von acht bis elf Jahren können während des Bastelnachmittags unterschiedliche Materialien kennenlernen, sich inspirieren lassen und künstlerisch ausprobieren.

 

Jeden Mittwoch wird der Spielplatz „Bertha-von-Suttner-Allee“ angefahren. Dort wird es beim „Fitkursus“ für Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren sportlich. Bei Fitnessübungen und Trainingseinheiten ohne Sportgeräte wird der ganze Körper trainiert - denn gemeinsam ist man noch motivierter, sich zu bewegen. Donnerstags bietet der Kursus „Abenteuerspiele“ Kindern im Alter von acht bis elf Jahren bei der „Roten Bude“ die Möglichkeit, das Gelände unsicher zu machen, sich auszutoben und neue Spiele auszuprobieren.

 

Immer freitags wird der Spielplatz „Ludwigstraße“ angefahren und gemeinsam getrommelt. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren können südamerikanische Congas, afrikanische Djemes und andere Trommeln ausprobieren.

 

Für die kostenlosen Kurse ist eine Anmeldung an den jeweiligen Standorten notwendig. Fragen zum Programm werden von der Stadtjugendpflege unter 04161-555222 oder per E-Mail an stadtjugendpflege@stadt.buxtehude.de beantwortet.

 

www.kreiszeitung.net   24.06.2020

Fr

19

Jun

2020

Freiwilligendienst in der Jugendarbeit - neue Stelle im Stadtjugendring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interesse? Dann folge diesem Link:

 

-> Zur ausführlichen Stellenbeschreibung

Mi

17

Jun

2020

Offener Brief an Ministerpräsident Stephan Weil

Seit Wochen kämpfen wir und vor allem die Landesspitzenverbände für die Rechte und Interessen der Jugendarbeit.

 

Vor Allem geht es dabei um Gleichbehandlung mit anderen Bereichen und insbesondere mit kommerziellen Anbietern.

 

 

 

 

 

 

Es erschließt sich uns nicht, dass ...

  • kommerzielle Busreisen stattfinden dürfen und in fast allen anderen Bundesländern Freizeiten und Maßnahmen mit Übernachtungen wieder möglich sind, aber Niedersachsen Fahrten der Jugendarbeit verbietet.
  • Jugendzentren & -treffs auf 10 Personen begrenzt sind, Restaurants, Bars und Cafés aber nur den Mindestabstand einhalten müssen, in der Personenzahl aber nicht begrenzt sind. Bundesweit ist dies die kleinste Gruppengröße.
  • Gruppenstunden auf 10 Personen begrenzt sind, Fitnessstudios aber ohne Mengenbegrenzung öffnen dürfen; auch für Indoor-Spielplätze und Schwimmbäder gibt es keine Begrenzung der Personenzahl. Bundesweit ist dies die kleinste Gruppengröße.

Trotz der einheitlichen fachlichen Kritik aller maßgeblichen Dachorganisationen der freien und öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Niedersachsen halten Sozialministerin Dr. Carola Reimann und ihr Krisenstab weiter an dieser Ungleichbehandlung fest. Nachdem in den letzten Wochen versucht wurde im Hintergrund für die Jugendarbeit zu argumentieren, ist es jetzt Zeit öffentlich Stellung zu beziehen!

 

Zur Klarstellung: Es geht nicht um unkontrollierbare Öffnung, sondern um Gleichbehandlung und Wertschätzung der Jugendarbeit. Diese fordern wir als SJR Buxtehude ein und haben den landesweiten offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil mit der Bitte einzugreifen stellvertretend für die Buxtehuder Jugendarbeitsverbände unterzeichnet.

 

Offener_Brief_20200615.pdf
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Mi

27

Mai

2020

Wie Corona die Stadtjugendpflege in Buxtehude verändert

Stadtjugendpfleger Gabriel Braun im derzeit leeren Café des Freizeithauses. Foto: Frank
Stadtjugendpfleger Gabriel Braun im derzeit leeren Café des Freizeithauses. Foto: Frank

BUXTEHUDE. Alle Kinder- und Jugendeinrichtungen in Buxtehude sind seit dem 13. März geschlossen. Die Stadtjugendpflege hat einige Angebote in die sozialen Netzwerke verlegt – trotzdem bleibt die Befürchtung, dass einige Jugendliche nun gar nicht mehr erreicht werden.

 

Alles geschlossen von heute auf morgen – so erging es Mitte März auch den Einrichtungen der Stadtjugendpflege in Buxtehude. Keine offene Jugendarbeit mehr, keine Kurse oder Kulturveranstaltungen. Das Team verlagerte seine Aktivitäten erst einmal verstärkt in die sozialen Netzwerke: Unter dem Hashtag „#langweilelangweiltmich“ finden sich bei Instagram täglich mehrere Ideen und Aktionen, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen, zum Beispiel ein Kreuzworträtsel rund um Buxtehude, Bastelanleitungen oder einfache Kochrezepte.

 

Das Angebot werde gut angenommen, und auf diese Weise könne zumindest ein loser Kontakt zu den Kindern, Jugendlichen und teilweise auch zu den Eltern gehalten werden, sagt Stadtjugendpfleger Gabriel Braun. Hin und wieder erreichten auch die Stadtjugendpflege Anfragen, wie man sich mit den Kindern beschäftigen könnte.

Leider noch weitestgehend geschlossen: das Freizeithaus in Buxtehude - Foto: SJR
Leider noch weitestgehend geschlossen: das Freizeithaus in Buxtehude - Foto: SJR

Es mangelt an der technischen Ausstattung

 

Dennoch befürchtet Braun, insbesondere einige Jugendliche überhaupt nicht mehr erreichen zu können. „Wir kommen rudimentär an Jugendliche ran“, sagt er. Es werde oft davon ausgegangen, dass Jugendliche technisch gut ausgestattet seien mit Smartphone, Laptop und Co. – dem sei aber bei weitem nicht immer so. Viele Jugendpflegen in Niedersachsen hätten mit diesen Befürchtungen zu kämpfen. „Online ist nicht alles“, fügt Braun hinzu.

 

Ein weiterer Punkt sei, dass sich Jugendliche bei Problemen eher nicht an Beratungsstellen wenden würden, sondern das eher beiläufig erwähnten – am Kickertisch oder beim Billardspielen. Aber das falle durch die Schließung der Jugendeinrichtungen eben zur Zeit alles weg. „Besonders schwer ist es für die Jugendlichen, die noch nicht wieder zur Schule gehen dürfen“, sagt Braun. Für Jugendliche sei es wichtig, sich auszutauschen, Freunde zu treffen, einfach mal abzuhängen, doch in Gruppen sei das derzeit eben nicht erlaubt. „Wenn sie sich dann nicht daran halten, reagieren Erwachsene teilweise richtig böse“, bedauert Braun. Etwas mehr Verständnis würde er sich in dem Bereich wünschen.

 

Basteltüten zum Mitnehmen und Live-Streams von Konzerten

 

Seit Kurzem bietet die Stadtjugendpflege auch wieder ein „Offline-Angebot“ an: Jeden Mittwoch zwischen 10 und 15 Uhr werden vor dem Freizeithaus kostenlos Basteltüten ausgegeben. Der Inhalt richtet sich entweder an Kinder im Alter von acht bis elf Jahren oder an Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren. In den Tüten befinden sich die Bastelanleitungen, alle wichtigen Materialien und Informationsflyer, zum Beispiel dazu, wie die „Nummer gegen Kummer“ zu erreichen ist.

 

Das Angebot kommt gut an, beim letzten Termin wurden 115 Tüten verteilt, die aus Treteimern entnommen werden können. Vor den Abholstationen weisen Markierungen auf den nötigen Abstand hin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Feste Rituale fehlten im Moment in vielen Familien, weiß Braun. Viele Freizeitangebote können noch nicht wieder stattfinden. Mit der Basteltüten-Aktion am Mittwoch hätten Familien nun „immerhin einen festen Termin am Tag“.

Noch immer geschlossen: Das Kinderforum in der Sagekuhle - offene Jugendarbeit ist noch nicht wieder möglich. Foto: SJR
Noch immer geschlossen: Das Kinderforum in der Sagekuhle - offene Jugendarbeit ist noch nicht wieder möglich. Foto: SJR

Keine präzisen Vorgaben des Landes

 

In den Verordnungen des Landes Niedersachsen zum Corona-Virus fand die Jugendarbeit lange gar keine Erwähnung – in der jüngsten Verordnung vom 25. Mai ist das nun erstmals wieder der Fall. Welche Angebote genau möglich sind, werde aber nicht präzisiert, so Braun. Er stehe im engen Austausch mit Kollegen in anderen Kommunen, alle seien „am Schwimmen“. Die Stadtjugendpflege erarbeitet nun einen eigenen kleinen Fahrplan für die Jugendarbeit. Es soll ein Kursprogramm mit kleinen Gruppen von bis zu sieben Teilnehmern geben, das soweit wie möglich draußen stattfinden soll. Die Jugendeinrichtungen werden weiter geschlossen bleiben müssen. „Was ist dann noch offene Jugendarbeit?“, fragt sich Braun.

 

Auch der „Ferienspaß“ in den Sommerferien und die Ferienfahrten sind abgesagt. Die Stadtjugendpflege überlegt aber, was trotz Einschränkungen möglich ist, zum Beispiel Fahrten in Kleingruppen oder ein Mini-Zeltlager, denn auch die Unterkünfte sind nur eingeschränkt nutzbar. „Gerade jetzt müssen die Kinder mal raus, etwas erfahren, etwas erleben“, sagt Gabriel Braun. Aber auch mit den Online-Angeboten geht es weiter. Für den Landkreis Stade wird es einen eigenen Server des Spiels „Minecraft“ geben – auch mit Informationen für die Eltern, worum es sich bei diesem Spiel handelt. Zudem wird es bald einen Live-Stream mit Konzerten der Bands Whale in the Desert aus Buxtehude und Visite Ma Tente aus Stade geben.

 

Die Stadtjugendpflege

 

Alle Informationen zu den Angeboten der Stadtjugendpflege und Anmeldemöglichkeiten finden sich unter www.sjp-buxtehude.feripro.de. Bei Fragen ist das Büro der Stadtjugendpflege Montag bis Donnerstag in der Zeit von 10 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 04161/555222 sowie per E-Mail an stadtjugendpflege(at)stadt.buxtehude.de zu erreichen. Weitere Beschäftigungsideen der Stadtjugendpflege gibt es bei Instagram: stadtjugendpflege_buxtehude.

 

Serie zur Krise

In der Krise läuft nichts wie gewohnt. Das TAGEBLATT stellt daher Menschen vor, die mit den Folgen der Corona-Krise kämpfen und ihr Leben darauf einstellen müssen. Daher der Titel: Menschen in Zeiten der Krise.

 

www.tageblatt.de 26.05.2020 von Ina Frank

Mi

15

Apr

2020

Crane unterstützt Spielmobil mit Spende über 6200 EUR

SJR-Vertreter nehmen den Scheck entgegen – mit dabei sind Crane-Mitarbeiter, Kollegen der Stadtjugendpflege Buxtehude und Kinder der Flüchtlingsunterkunft Heitmannshausen - Fotos: Florian Nielsen
SJR-Vertreter nehmen den Scheck entgegen – mit dabei sind Crane-Mitarbeiter, Kollegen der Stadtjugendpflege Buxtehude und Kinder der Flüchtlingsunterkunft Heitmannshausen - Fotos: Florian Nielsen

(Buxtehude) Seit 1996 fährt der Stadtjugendring Buxtehude e.V. (SJR) mit dem Spielmobil „Balu“ in die Stadtteile und bietet Kindern einen mobilen Spielplatz mit vielfältigen Angeboten. Inzwischen ist das Spielmobil in die Jahre gekommen und soll mit einer Neuanschaffung wieder voll einsatzfähig werden. Das neue Spielmobil ist leichter und darf daher auch ohne Anhängerführerschein bewegt werden – ein großer Vorteil, der künftig zusätzliche Einsätze ermöglichen soll.

 

Die Buxtehuder Firma Crane Payment Innovations GmbH (Crane) unterstützt die Erneuerung des Spielmobils „Balu“ mit einer Spende über 6.200 Euro. Anlässlich der Scheckübergabe richteten SJR und Crane einen Spielenachmittag bei der Flüchtlingsunterkunft Heitmannshausen aus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Buxtehuder Unternehmens packten tatkräftig mit an und betreuten verschiedene Spielangebote aus dem Spielmobil-Anhänger. Ähnliche Veranstaltungen mit Beteiligung von Buxtehuder Crane-Mitarbeitern sind künftig häufiger geplant.

Crane-Mitarbeiter Martin Ratering (li.) und Spielmobil-Leiter Jörg Blanke beim Aufbau der neuen mobilen Slackline
Crane-Mitarbeiter Martin Ratering (li.) und Spielmobil-Leiter Jörg Blanke beim Aufbau der neuen mobilen Slackline

Neben Spielmobileinsätzen in der mobilen Jugendarbeit soll der Förderbetrag in erster Linie für die Anschaffung themenbezogener Spielgeräte verwendet werden (z.B. einer mobilen Slackline um den Gleichgewichtssinn gezielt zu fördern). Das Spielmobil wird unter dem Projekttitel „BALU 2.0“ runderneuert und erhält dank der Unterstützung der Stadtjugendpflege Buxtehude in diesem Jahr auch eine neue Zugmaschine. Regelmäßige Einsätze in den Stadtteilen sind dadurch endlich möglich - genauso wie zusätzliche Einsätze bei Vereins- / Firmenfeiern und Stadtfesten. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Webseite: www.spimo-balu.de oder per Email: spielmobil@sjr-buxtehude.de

Fr

27

Mär

2020

Bundesregierung entlastet Vereine mit Corona-Gesetz

Der Stadtjugendring Buxtehude (SJR) begrüßt die formellen Entlastungen für Vereine durch das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie", das mit der heutigen Zustimmung im Bundesrat unmittelbar in Kraft trat. Im Kalenderjahr 2020 gelten abweichende Regelungen für eine automatische Verlängerung der Amtszeiten, die Einberufung virtueller Versammlungen sowie das schriftliche Beschlussfassungsverfahren - befristet bis Jahresende.

 

Der SJR hat die Gesetzesänderungen auf die praktische Relevanz hin überprüft und kann die Wirksamkeit der Entlastung bestätigen. „Formelle Vorgaben wurden vom Gesetzgeber so angepasst, dass Vereine zumindest formelle Rechtssicherheit in unsicheren Zeiten erhalten“, erläutert der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach.

 

So lange das Versammlungsverbot fortbesteht, kann nun jeder Verein Jahreshauptversammlungen, Mitgliederversammlungen usw. als virtuelle Versammlungen rechtssicher einberufen. Bisher war dazu eine explizite Regelung in der Vereinssatzung erforderlich. Der Stadtjugendring bietet Vereinen an, bei der Vorbereitung einer virtuellen Mitgliederversammlung zu unterstützen. Zur Kontaktaufnahme genügt eine Email an info@sjr-buxtehude.de.

 

Im Vorfeld hatten Land und Landkreis bereits finanzielle Unterstützung für die Vereine zugesagt, beispielsweise bei der Anrechenbarkeit von Stornokosten oder mit Härtefallregelungen für besonders hart getroffene Verbände. Ausführlichere Informationen zum neuen Gesetz sowie zu anderen Fragestellungen rund um Corona und Jugendarbeit sind auf der Homepage des Kreisjugendring Stade zu finden: www.kjr-stade.de/corona - die Informationen werden an dieser Stelle zentral gebündelt und laufend aktualisiert bzw. ergänzt.

Das Corona-Gesetz im Detail

Mit dem „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie" beabsichtigt die Bundesregierung mehrere Entlastungsregelungen für Vereine. Im Kalenderjahr 2020 gelten abweichende Regelungen wie folgt:

Automatische Verlängerung der Amtszeit

Die meisten Vereinssatzungen sehen eine feste Amtszeit für den Vorstand vor – auch wenn das gesetzlich nicht erforderlich ist. Bei einer solchen Amtszeitbegrenzung empfiehlt sich eine Verlängerungsklausel, nach der der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Leider fehlt diese Klausel in manchen Satzungen.

 

Das hat problematische Folgen: Die Amtszeit endet dann automatisch und der Verein ist

ohne rechtmäßigen Vorstand. Leider führt das aktuelle Versammlungsverbot nicht

selten zu genau diesem Zustand. Das neue Gesetz ermöglicht, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu erhalten.

 

Hinweis: Natürlich kann kein Vorstandsmitglied zur Fortsetzung des Amts gezwungen werden. Er müsste dann aber, wenn die Neuregelung in dieser Form in Kraft tritt, ausdrücklich zurücktreten. Dazu genügt eine formlose Erklärung einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied gegenüber.

 

Virtuelle Mitgliederversammlung

Virtuelle Mitgliederversammlung (d.h. mit internetzgestützten Kommunikationsmedien, wie z.B. Videokonferenz o.ä.) waren auch bisher zulässig, allerdings ist dafür bisher eine entsprechende Satzungsregelung zwingend erforderlich.

 

In diesem Jahr sollen virtuelle Versammlungen der Präsenzversammlung gleichstellt

werden. Für gültige Beschlusse ohne Zusammenkunft der Mitglieder ist dann weder

eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bei der bisherigen schriftlichen

Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Gleiches gilt

analog für Vorstandsitzungen.

 

Hinweis 1: Ungeklärt ist aber die Frage, ob das umstandslos auch für Vereine gilt, bei denen einen nennenswerte Zahl von Mitgliedern nicht über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügt (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis“ für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber anfechtbar machen.

 

Hinweis 2: Auch bei einer virtuellen Mitgliederversammlung sind nur Mitglieder stimmberechtigt. Die Online-Versammlung erfordert also auch eine Zugangskontrolle und Teilnehmeridentifizierung. Die Form (d.h. technische Umsetzung mittels einer geeigneten Videokonferenzsoftware), kann der Verein grundsätzlich selbst bestimmen. Es müssen keineswegs alle denkbaren Manipulationsmöglichkeiten ausgeschlossen sein. Eine Beteiligung von Nichtmitgliedern an Abstimmungen kann aber zu einer Anfechtbarkeit von Beschlüssen führen. Schon deswegen muss der Verein ein entsprechendes Authentifizierungsverfahren einsetzen.

 

Tipp: Im Zweifel sollte dann – die künftig mögliche – vereinfachte schriftliche Beschlussfassung (s.u.) gewählt oder die virtuelle Versammlung zumindest dadurch ergänzt werden.

 

Schriftliche Beschlussfassung wird vereinfacht

Auch die schriftliche Beschlussfassung soll durch das neue Gesetz vereinfacht werden. Bisher wird bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit verlangt. Es müssen also alle Mitglieder dem Beschluss zustimmen. Bereits eine einzige Enthaltung führt zum Scheitern des Beschlusses.

 

Das soll sich durch das Gesetz ändern. Danach ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben. Es gelten die üblichen Mehrheitserfordernisse – also in den meisten Fällen eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

Verlangt ist nur die Textform. Es ist also keine Unterschrift erforderlich. Damit kommen für die Beteiligung an der Abstimmung auch E-Mail und andere elektronische Textmedien (z.B. SMS oder WhatsApp) in Frage. Zusätzlich wird es möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer (virtuellen oder physischen) Versammlung schriftlich abgeben. Es sind so auch Mischformen aus virtueller Versammlung und schriftlicher Beschlussfassung möglich. Das gilt auch für Vorstandssitzungen.

 

Der komplette Gesetzestext ist hier zu finden: https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/181/1918110.pdf – für Vereine ist §5 auf Seite 11 relevant. Das Gesetz wird bis 31.12.2020 befristet.

 

Danke an www.vereinsknowhow.de für den Hinweis zum Gesetzgebungsverfahren und konkreten Auswirkungen für Vereine.

Mi

25

Mär

2020

Aktuelles zum Thema Corona und Jugendarbeit

In den letzten Tagen sind uns einige Fragen zugegangen, wie in der Jugendarbeit mit der Corona-Pandemie umzugehen ist. Wir haben unsere Fragen mit dem Kreisjugendring Stade gebündelt und - soweit es zurzeit möglich ist - beantwortet.

 

Ihr findet die Fragen und Antworten gesammelt auf der KJR-Homepage www.kjr-stade.de unter dem Reiter Corona-FAQ. Dort sind auch einige Downloads zur Verfügung gestellt. Die Downloads und die Fragen und Antworten werden wir laufend ergänzen.

 

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne bei uns (am besten per Mail an info@sjr-buxtehude.de). Wir werden uns bemühen euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Mo

16

Mär

2020

Kinderforum geschlossen, Spielmobil "Balu" außer Dienst

Sicherheit und Gesundheit gehen vor! Das gilt auch für die Angebote des SJR.

 

Analog zu den Corona-Virus-bedingten Schließungen von öffentlichen Einrichtungen in Buxtehude (Kitas, Schulen, Jugendarbeitseinrichtungen) schließt das Kinderforum und das Spielmobil "Balu" ist außer Dienst.

 

Die Schließung gilt zunächst bis einschließlich 19. April 2020. 

Fr

06

Mär

2020

Internationales Sommercamp Lazurny in Russland (21.07. – 5.8.)

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet euch im Lazurny Camp
Ein abwechslungsreiches Programm erwartet euch im Lazurny Camp

Der Stadtjugendring Buxtehude bietet für junge Erwachsene von 18 bis 22 Jahren eine Reise in ein Internationales Jugendcamp nach Russland an. Die Reisegruppe wird vom 21. Juli bis 5. August 2020 am "International Youth Camp Lazurny" teilnehmen. Lazurny liegt in der Region Nischni Nowgorod östlich von Moskau, die Anreise folgt mit Flugzeug und Bus.

 

Für Abwechslung sorgt ein buntes Programm mit Aktionen wie “All Flags are welcome” (Präsentation von heimischen Speisen und Besonderheiten) oder “Lazurny Vision” (freie Bühnendarstellung in Anlehnung an den Eurovision Song Contest). Bei vielfältigen Workshops und Sportangeboten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mitmachen und Selbstmachen wird im gesamten Camp gelebt. Damit es mit der Kommunikation klappt, ist Englisch Lagersprache.

 

Acht Teilnehmer aus Buxtehude und Umgebung können dabei sein, wenn sich rund 10 weitere Delegationen treffen. Mit dabei sind junge Erwachsene u.a. aus Russland, China, Serbien, Israel, Weißrussland. Bereits seit zwei Jahren nehmen Buxtehuder Delegationen am Camp teil und waren vollends begeistert. "Lazurny ist eine super Erfahrung für mich. Ich habe ein interessantes Land, viele verschiedene Kulturen und tolle Freunde kennengelernt," fasst Niklas Dobschall (19) aus Sauensiek seine Lazurny-Erfahrung zusammen.

 

Die Reise ins Camp wird öffentlich gefördert und kostet 350 Euro inklusive Flug, Unterbringung, Vollpension und Programm.

 

-> Anmeldung und weitere Informationen

Fr

21

Feb

2020

Ausbildungsmesse Buxtehude: Viele wollen ins Büro

Viel Andrang herrschte am Donnerstag bei der Ausbildungsmesse in der Halepaghen-Schule. Fotos: Ina Frank
Viel Andrang herrschte am Donnerstag bei der Ausbildungsmesse in der Halepaghen-Schule. Fotos: Ina Frank

BUXTEHUDE. Rund 65 Aussteller präsentierten sich am Donnerstag auf der Ausbildungsmesse in der Halepaghen-Schule. Während einige Berufe durchaus nachgefragt sind, gibt es in anderen Berufszweigen Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden.

 

Technik, Pflege oder doch lieber ein kaufmännischer Beruf? Zu zahlreichen Berufen wurden bei der Ausbildungsmesse Informationsmöglichkeiten geboten – wobei manche Schüler doch eher an den „Messe-Goodies“ wie Kugelschreibern interessiert waren als an den Ausbildungen selbst. Voll war es trotzdem in der Halepaghen-Schule, und die Aussteller zeigten sich größtenteils zufrieden.

 

Melina Löhden und Clemens Hoffmann sind Auszubildende bei der Firma Trimet in Finkenwerder.
Melina Löhden und Clemens Hoffmann sind Auszubildende bei der Firma Trimet in Finkenwerder.

Melina Löhden und Clemens Hoffmann präsentierten die Firma Trimet mit Sitz in Finkenwerder, die Flüssigaluminium herstellt. Löhden macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau, Hoffmann zum Elektroniker für Betriebstechnik. Trimet bildet außerdem Industriemechaniker sowie Maschinen- und Anlagenführer aus. Hoffmann hatte schon immer Interesse an Elektronik, erzählt er zu seiner Berufswahl, und Löhden sagt: „Ich wollte gern in den kaufmännischen Bereich, weil man sich da gut weiterbilden kann.“ Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden, habe das Unternehmen eigentlich nicht. „Wir sind auf vielen Messen präsent“, sagt Melina Löhden.

 

Auszubildender Marvin Kluth und Betriebswirt und Kremationstechniker Thies Heinrich präsentieren die „Feuerbestattungen Stade“ auf der Ausbildungsmesse.
Auszubildender Marvin Kluth und Betriebswirt und Kremationstechniker Thies Heinrich präsentieren die „Feuerbestattungen Stade“ auf der Ausbildungsmesse.

Fachangestellte für Bäderbetriebe sind schwer zu finden

 

Auch die „Feuerbestattungen Stade“ haben einen Stand auf der Messe aufgebaut – Bestatter bildet das Unternehmen aber nicht aus, sondern Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement. Letzterer ist ein relativer neuer Ausbildungsgang, der die vormaligen Ausbildungen der Bürokaufleute und der Kaufleute für Bürokommunikation zusammenfasst. Die Unternehmen können Wahlqualifikationen für ihre Auszubildenden aussuchen, um noch gezielter Personal für bestimmte Bereiche zu schulen. Die „Feuerbestattungen Stade“ sind ein Dienstleister für Bestatter, zum Beispiel vermieten sie Räume an Bestatter. „In letzter Zeit hatten wir wieder mehr Bewerber“, freut sich Thies Heinrich, Betriebswirt und Kremationstechniker. Auf der Messe habe er auch schon einige intensive Gespräche mit interessierten Schülern geführt.

 

Kathrin Müller, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Schwimmmeisterin Wiebke von der Heyde und Personalfachkauffrau Brigitte Hauschild (von links) informieren über die Ausbildungsberufe der Stadtwerke Buxtehude.
Kathrin Müller, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Schwimmmeisterin Wiebke von der Heyde und Personalfachkauffrau Brigitte Hauschild (von links) informieren über die Ausbildungsberufe der Stadtwerke Buxtehude.

Die Stadtwerke Buxtehude sind „Dauergast“ auf der Buxtehuder Ausbildungsmesse. Sie bilden Kaufleute für Büromanagement, Elektriker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sowie Fachangestellte für Bäderbetriebe aus. „Die Jobs im Büro werden stark nachgefragt“, sagt Brigitte Hauschild, die als Personalfachkauffrau bei den Stadtwerken tätig ist. Anders sieht es bei der Ausbildung zum beziehungsweise zur Fachangestellen für Bäderbetriebe aus. „Die Ausbildung ist wohl ein bisschen exotisch. Viele wissen gar nicht, dass es die Ausbildung gibt, leider“, sagt Kathrin Müller, die selbst Fachangestellte für Bäderbetriebe ist. Sie versucht, auf der Messe Werbung für ihren Beruf zu machen. „Er ist sehr abwechslungsreich, nicht jeden Tag das gleiche. Auch Erste Hilfe und viel technisches Wissen gehören dazu“, sagt Müller.

 

www.tageblatt.de 21.02.2020  von Ina Frank

Neue Buxtehuder, 22.02.2020, www.kreiszeitung.net
Neue Buxtehuder, 22.02.2020, www.kreiszeitung.net

Mo

17

Feb

2020

Russische Gäste erstaunt über mangelnde WLAN-Verbindung

Buxtehudes Jugendgästehaus am Jahnstadion - bis heute offline
Buxtehudes Jugendgästehaus am Jahnstadion - bis heute offline

BUXTEHUDE. Die Gäste aus Russland sind begeistert von Buxtehude – aber über eine Sache haben sie sich schon gewundert: Dass sie in Buxtehude kaum Zugang zu WLAN haben, jedenfalls weder im Jugendgästehaus noch in der Schule.

 

Eine Delegation aus Russland ist für einen anstehenden Schüleraustausch in Buxtehude. „Wir haben bei der Stadt Buxtehude versucht, da etwas hinzukriegen, das hat aber leider nicht geklappt“, berichtet der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach. In St. Petersburg dagegen sei heutzutage fast überall WLAN verfügbar, wie das Team des Stadtjugendrings spätestens bei seinem Besuch dort im Oktober 2029 erfahren hat. Wie der Erste Stadtrat Ralf Dessel auf Nachfrage erklärt, hat die Hansestadt Buxtehude sich bewusst dagegen entschieden, in Jugendeinrichtungen WLAN zur Verfügung zu stellen.

 

Dabei spielten nicht nur finanzielle Erwägungen eine Rolle, sondern auch pädagogische. Zum einen, berichtet Dessel, machten Infrastruktur, Wartung und Jugendfilter erheblich mehr Aufwand erforderlich als es bei einem privaten WLAN-Router der Fall ist. Zum anderen habe der Gedanke eine Rolle gespielt, dass es für Jugendliche in den städtischen Einrichtungen durchaus auch gut sein könne, mal nicht online gehen zu können.

 

www.tageblatt.de   Anping Richter   17.02.2020

Fr

14

Feb

2020

Russen erkunden Buxtehude und sprühen vor Ideen

Mit Spraydosen auf Banksys Spuren: Das russsich-deutsche Team beim Street-Art-Workshop. Foto: Richter
Mit Spraydosen auf Banksys Spuren: Das russsich-deutsche Team beim Street-Art-Workshop. Foto: Richter

BUXTEHUDE. Nach vielen Jahren Pause gibt es in der Stadt Buxtehude jetzt wieder einen deutsch-russischen Schüleraustausch: Für 13 Schüler der IGS Buxtehude geht es im Juli für eine Woche nach St. Petersburg. In der Woche zuvor sind 13 russische Schüler in Buxtehude zu Gast.

 

Ein Team des Deutsch-Russischen Begegnungszentrums (DRB) in St. Petersburg ist zurzeit in Buxtehude und plant gemeinsam mit einem Team des Buxtehuder Stadtjugendrings (SJR) und Lehrkräften der IGS das Programm für den ersten Austausch.

 

Sich gemeinsam in „Street Art“ nach dem Vorbild des international bekannten Künstlers Banksy zu versuchen, könnte einer der Programmpunkte werden: Das deutsch-russische Team hat das am Mittwoch bereits mit Spraydosen und verschiedenen Schablonen ausprobiert.

 

Stadtführung und Besuch der Gedenkstätte

Die St-Petersburger Mitarbeiter des DRB sind seit Sonntag in Buxtehude und im Jugendgästehaus am Jahnstadion untergebracht. Tagsüber wird gemeinsam gearbeitet, außerdem hat die Gruppe schon die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht und sich von Magister Halepaghe durch die Stadt führen lassen.

 

Die 27-jährige Anna Uzhakina aus St. Petersburg hat gerade nicht nur ihre erste Reise nach Deutschland, sondern auch ihren ersten Flug erlebt – samt Landung bei sehr stürmischem Wetter am Hamburger Flughafen. Wie Anna Uzhakina in bewundernswert fließendem Deutsch berichtet, arbeitet sie in der Verwaltung und hat sich die Sprache aus Interesse nebenbei auf eigene Faust angeeignet.

 

Schüler zeigen großes Interesse

Mehrere andere Teammitglieder vom DRB sind Germanisten und sprechen perfekt deutsch, ansonsten läuft die Verständigung aber auch gut auf englisch – oder auf russisch, denn Svetlana Rakhmanina, eine der vier Lehrkräfte von der Buxtehuder IGS, die den Austausch betreuen, kommt ursprünglich aus Russland. Mit den Schülern werden sie sich auf die Reise bis Juli in einer AG vorbereiten, die Schüler können dann auch schon ein paar einfache russische Sätze lernen. „Schon jetzt fragen mich die Schüler nach Russisch-Unterricht“, berichtet Svetlana Rakhmanina.

 

Auch bei den St. Petersburgern scheint die Begeisterung groß zu sein. „Für mich ist hier alles neu – und alles gefällt mir“, erzählt Anna Uzhakina. Wie ihre Teamkollegin Angelina Pavlova erklärt, ist es wichtiges Ziel des Schüleraustauschs, nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch den Alltag kennenzulernen: „Wir hoffen, dass die Jugendlichen die jeweils andere Kultur kennenlernen – und merken, dass die Menschen hier und dort gar nicht so verschieden sind.“

 

www.tageblatt.de 14.02.2020 von Anping Richter

Fr

10

Jan

2020

St. Petersburg Sommer Camp - Anmeldungen ab sofort möglich

Das Ferienprogramm startet dieses Jahr etwas früher, jedenfalls für die Teilnehmenden der IGS Buxtehude am Deutsch-Russischen Sommer Camp mit St. Petersburg.

 

In der Zeit vom 04. bis 18. Juli 2020 erwartet die Teilnehmenden ein spannendes und abwechslungsreiches Programm - eine Woche in Buxtehude, eine Woche in St. Petersburg (Russland). Begleitet wird die Gruppe von deutschen und russischen Jugendleitern, die sich um die Betreuung der Gruppe und die Durchführung des Programms kümmern.

 

Besonderheit bei diesem Austausch: die Camp-Sprache ist Deutsch!

 

Anmeldungen für das Sommer Camp mit St. Petersburg sind ab sofort im IServ-Netz der IGS Buxtehude möglich.

 

Sa

04

Jan

2020

Familienfreundliche Jugendleiter-Ausbildung speziell für Eltern und Berufstätige

Seminartermine:
24./25.10. + 07./08.11. + 14./15.11.2020 (ganztägig) im Freizeithaus Buxtehude und im Alten Schlachthof in Stade

 

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungs-psychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Das Besondere an dieser Jugendleiterausbildung: 

  • Termine nur am Wochenende (keine Urlaubstage erforderlich – besonders attraktiv für Berufstätige)
  • Tagesseminar in Buxtehude und Stade (keine Übernachtung)
  • Mit Kinderbetreuung während der Seminarzeiten (besonders attraktiv für Eltern)
  • Zielgruppe Erwachsene (Vertiefungen u.a. bei rechtlichen Fragestellungen, Praxistipps, Erfahrungsaustausch)

 

Teilnehmerbeitrag: 30 EUR pro Person inkl. Mittagstisch, Seminarmaterialien und bei Bedarf Kinderbetreuung durch ausgebildete Erzieher

 

Anmeldeschluss: 16. Oktober 2020

 

-> weitere Details und Anmeldung

 


 

Fr

06

Dez

2019

Spielmobil „Balu“ erhält Spende von der Town & Country Stiftung

Helene Hesse (4. v.l.) übergibt den Scheck der Town&Contry Stiftung an SJR-Geschäftsführerin Erika Schulz (3. v.l.) und Spielmobil-Leiter Jörg Blanke (2. v.l.) - Foto: T&C
Helene Hesse (4. v.l.) übergibt den Scheck der Town&Contry Stiftung an SJR-Geschäftsführerin Erika Schulz (3. v.l.) und Spielmobil-Leiter Jörg Blanke (2. v.l.) - Foto: T&C

(Buxtehude) Für Kinder, die in Stadtteilen mit wenig Freizeit- und Spielangeboten leben, ist ein mobiler Spielplatz ein ganz besonderes Highlight. Deshalb betreibt der Stadtjugendring Buxtehude e.V. das Spielmobil „Balu“, das vielen Kindern, mit einem Anhänger gefüllt mit Spielsachen, eine Freude bereitet. Nach nunmehr 20 Jahren im Einsatz muss das Spielmobil ersetzt werden. Mit einem neuen, funktionsfähigen Spielmobil sollen die Kinder in den Außenbezirken der Hansestadt Buxtehude wieder erreicht werden. Der Verein Stadtjugendring Buxtehude e.V. erhielt für sein bemerkenswertes Engagement eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung.

 

Seit 1996 fährt der Verein Stadtjugendring Buxtehude e.V. mit dem Spielmobil „Balu“ durch die Stadt und bietet Kindern einen mobilen Spielplatz mit vielfältigen Angeboten. Inzwischen ist das Spielmobil in die Jahre gekommen und soll mit einer

Neuanschaffung wieder voll einsatzfähig werden. Das neue Spielmobil ist leichter und darf daher auch ohne Anhängerführerschein bewegt werden – ein großer Vorteil, der künftig zusätzliche Einsätze ermöglichen soll.

 

Ziel ist es, durch den mobilen Einsatz der Spielgeräte Kinder aus allen Stadtteilen und sozialen Verhältnissen zu erreichen. Die Heranwachsenden lernen durch das Angebot auf

eine spielerische Art und Weise, was Gemeinschaftssinn bedeutet und stärken ihre

sozialen Kompetenzen.

 

„Vor kurzem haben wir zum Beispiel eine mobile Slackline besorgt. Darüber haben sich die Kids sehr gefreut. Wir wollen den Kindern in Zukunft noch mehr Spielmöglichkeiten zur

Verfügung stellen und auch einen Ort haben, wo wir die Sachen gut verstauen

können“, so Jörg Blanke, Projektleiter des Spielmobils „Balu“.

 

Die Town & Country Stiftung unterstützt mit dem Stiftungspreis die wichtige Arbeit und das unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Vereins Stadtjugendring Buxtehude e.V. „Ich freue mich, dass wir den Verein mit der Spende unterstützen können. Der mobile Spielplatz ist ein tolles Konzept, um Kindern vielfältige Freizeitmöglichkeiten aufzuzeigen und sie sinnvoll zu beschäftigen“, betonte Stiftungsbotschafterin Helene Hesse, die selbst lange in Buxtehude gelebt hat.

 

Die Town & Country Stiftung vergibt bereits zum siebten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Der diesjährige Spendentopf beinhaltet Fördermittel in einer Gesamthöhe von fast

600.000 Euro. Bundesweit werden 500 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte

mit jeweils 1.000 Euro gefördert, eines davon ist das Spielmobil aus Buxtehude.

 

Über die Town & Country Stiftung:

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und unterstützt mit dem Stiftungspreis gemeinnützige Einrichtungen, die sich für benachteiligte,

kranke und behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen. Dank des Engagements

der Town & Country Lizenzpartner kann die Stiftung jährlich bedürftige

Kinder und Familien fördern und freut sich über weitere Unterstützer.

www.tc-stiftung.de

 

Do

14

Nov

2019

Internationales Jugendcamp in Russland - zwei Wochen Spaß pur

10 Delegationen im International Youth Camp in Lazurny - mittendrin die Buxtehuder Delegation aus Deutschland
10 Delegationen im International Youth Camp in Lazurny - mittendrin die Buxtehuder Delegation aus Deutschland

Mit viel Vorfreude, aber auch etwas ehrfurchtsvoll vor dem Reiseziel, verließ die deutsche Delegation Buxtehude und machte sich auf ins Abenteuer. Mit dem Flieger ging es nach Moskau und von dort mit dem Reisebus weiter ostwärts.

 

Ziel war das Camp Lazurny zwei Fahrstunden östlich von Nischni Nowgorod (ehemals Gorki) - der bis zur Fußball-WM relativ unbekannten, dafür umso größeren (1,25 Mio. Einwohner) Hauptstadt der gleichnamigen Region.

 

Lazurny ist der Name des Camps - und stammt von der gleichnamigen Unterkunft, einer großen Jugendherberge mit angeschlossenem Sportgelände, mehreren Bühnen, Schwimmhalle und Mensa - also ein Ort, an dem man gut was losmachen kann.

 

Just Lazurny: Zwei Wochen internationales Programm

 

In Lazurny findet das International Youth Camp seit 25 Jahren statt, in diesem Jahr mit Delegationen aus China, Serbien, Moldawien, Israel, Weißrussland - natürlich aus Russland. Im Camp steht der Austausch an erster Stelle - daher ist Englisch Camp-Sprache und die Unterbringung erfolgt in (nach Nationalitäten) gemischten Zimmern. Aber dort hält man sich eh wenig auf - denn von 9 Uhr bis Mitternacht ist jeden Tag viel und abwechslungsreiches Programm.

 

"All flags are welcome" = "Fun with flags", aber cooler!
"All flags are welcome" = "Fun with flags", aber cooler!

Dafür verantwortlich zeichnen die russischen Teamer des Camps, die alle Programmpunkte im Detail geplant und organisiert haben: verschiedene

Sportangebote, künstlerische Workshops, Workshops in verschiedenen Sprachen (vorbereitet durch die einzelnen Delegationen), oder Tanzanimation - für jeden Geschmack war etwas dabei.

 

Bereits zu

Hause hatte jede Delegation ihre Beiträge für Programmpunkte wie “All Flags are welcome” (Präsentation von heimischen Speisen und traditioneller Kleidung) oder “Lazurny Vision” (freie Bühnendarstellung in Anlehnung an den Eurovision Song Contest) sowie zwei Workshops zu verschiedenen Themen. Mitmachen und Selbstmachen wird hier wie im gesamten Camp großgeschrieben.

 

Austauschmaßnahmen wie das Lazurny Camp ermöglichen den jungen Teilnehmern interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, sich selbst auszuprobieren und in einem internationalen Kontext selbst zu erfahren - und natürlich werden die Englisch-Kenntnisse auch nicht schlechter.

 

Am Ende des zweiwöchigen Aufenthalts wurden während der Abschlussveranstaltung des Camps die aktivsten Teilnehmer, die von allen Teilnehmern von Lazurny gewählt wurden, mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Die deutsche Delegation war mit vier Auszeichnungen mit von der Partie.

 

Auf dem Rückweg verbrachte die Buxtehuder Gruppe eine Nacht im Hostel in Moskau und konnte vor dem Rückflug einen Eindruck von Russlands Hauptstadt bekommen. Nach einem Stopp am Kreml ging es zurück in die Heimat.

 

Jedenfalls war die deutsche Delegation vom Lazurny Camp sehr angetan - und empfahl einstimmig eine erneute Entsendung einer deutschen Delegation ins Camp. Zudem wollen sich die Teilnehmer als Multiplikatoren für das nächste Jugendcamp engagieren. Insofern war die diesjährige Maßnahme ein doppelter Erfolg: Für die Teilnehmer eine erfolgreiche Maßnahme und für uns als Träger ein Gewinn an ehrenamtlich tätigen Jugendlichen.

 

-> zur Ausschreibung fürs kommende Jahr

 

 

 

Do

07

Nov

2019

Martin Buschmann, MdEP (Tierschutzpartei), zu Gast bei Jugendverbänden in Buxtehude

Die Vertreter der Buxtehuder Jugendverbände (DLRG Jugend, Stadtjugendring, Jugendrotkreuz & THW Jugend) gemeinsam mit Martin Buschmann MdEP
Die Vertreter der Buxtehuder Jugendverbände (DLRG Jugend, Stadtjugendring, Jugendrotkreuz & THW Jugend) gemeinsam mit Martin Buschmann MdEP

Intensiv diskutierten bei der Veranstaltung „Jugend trifft Europa“ Jugendliche mit Martin Buschmann, MdEP, von der Tierschutzpartei. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Buxtehude standen die Themen Jugendbeteiligung, die europäische Verantwortung in der Klimafrage sowie die Förderung von internationalen Begegnungen im Rahmen der Jugendarbeit.

 

Die Jugendlichen der DLRG-Jugend, der THW-Jugend, des Jugendrotkreuzes und des Stadtjugendrings Buxtehude forderten mehr Tempo in den Beratungen des Parlaments, damit die dringenden Belange junger Menschen durch das europäische Parlament besser beachtet werden und das Vertrauen junger Menschen in die EU steigt. Martin Buschmann machte deutlich dass Europa gerade auch für junge Menschen ein Friedensprojekt sei und diese Errungenschaft auch in der Öffentlichkeit mehr Beachtung finden sollte.

Martin Buschmann hob mit Blick auf die europäische Verantwortung in der Klimafrage besonders hervor, dass der Klimaschutz die größte Herausforderung des Jahrhunderts sei und forderte, beispielsweise den ÖPNV auszubauen, kostenlos und zuverlässiger zu machen.

Ganz eindeutig wird von den jungen Menschen in der Diskussion hervorgehoben, dass internationale Begegnungen Kernelement einer gelungen Jugendarbeit sind. Der damit verbundene Arbeitsaufwand für die ehrenamtlichen Leitungspersonen und der finanzielle Aufwand für die Teilnehmenden muss daher unbedingt so gering wie möglich gehalten werden, damit es allen jungen Menschen in Europa möglich ist, eine solche Begegnung zu organisieren oder an ihr teilzunehmen. Dafür braucht es eine auskömmliche Förderung auf europäischer Ebene, denn durch internationale Begegnungen kann ein echter Austausch von Lebensrealitäten stattfinden.

 

Zum Abschluss zieht die Moderatorin Kim Stechmann, Vorstandsmitglied der DLRG-Jugend, folgendes Fazit: „der offene Austausch mit Martin Buschmann hat bei den Teilnehmenden des Talks das Verständnis für europäische Themen und die Arbeit des Parlaments gestärkt und deutlich gemacht, dass die Belange junger Menschen in Europa eine größere Rolle spielen müssen.“

 

Die Veranstaltung war Teil der Veranstaltungsreihe „Jugend trifft Europa“ des Landesjugendring Niedersachsen e.V. im Rahmen des Projekts neXTvote „Zusammen zu den Sternen“. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der DLRG-Jugend Buxtehude durchgeführt.

Mo

04

Nov

2019

Anmeldung zur 19. Buxtehuder Ausbildungsmesse ab sofort möglich!

Das ehrenamtliche Orga-Team der Buxtehuder Ausbildungsmesse: Niels Kohlhaase (li.) und Vivienne Hoffmann.
Das ehrenamtliche Orga-Team der Buxtehuder Ausbildungsmesse: Niels Kohlhaase (li.) und Vivienne Hoffmann.

Buxtehude. Schon zum 19. Mal wird die Buxtehuder Ausbildungsmesse am 20. Februar 2020 von 8.30-12.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Halepaghen-Schule (Konopkastr. 5, 21614 Buxtehude) stattfinden.

 

Die Veranstalter, der Stadtjugendring Buxtehude e.V. und die Junge Union Buxtehude/Altes Land/Geest, suchen wieder nach regionalen Unternehmen, die auf der Traditionsmesse mit einem Stand und/oder Fachvorträgen Auszubildende suchen möchten.

 

„Wir freuen uns auch über Unternehmen, die nicht nur herkömmliche Berufe ausbilden, sondern auch seltene und neue Fachbereiche abdecken. Vielfalt liegt uns besonders am Herzen“, so Vivienne Hoffmann, Organisatorin der Messe. Noch vor 15 Jahren gab es nur ein geringes Ausbildungsangebot und Schüler hatten Mühe einen Ausbildungsplatz zu finden. Dem gegenüber steht heute der Fachkräftemangel. Betriebe suchen händeringend nach Arbeitskräften.

 

„Die Messe ist in Zeiten des Fachkräftemangels eine ideale Plattform, um für sich als Unternehmen und für die jeweilige Ausbildung zu werben“, so Niels Kohlhaase, ebenfalls Organisator der Messe. Die Anmeldung ist hier bis zum 15. Januar 2020 möglich. Bei Fragen ist das Organisationsteam auch unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar: messe@ju-kreisstade.de

 

Mo

21

Okt

2019

Jugendaustausch mit St.Petersburg läuft an

Das Buxtehuder Stadtjugendringsteam vor der Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg, der größten Kirche der Stadt. Foto SJR
Das Buxtehuder Stadtjugendringsteam vor der Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg, der größten Kirche der Stadt. Foto SJR

BUXTEHUDE. Ein Team des Stadtjugendrings Buxtehude (SJR) ist soeben aus St. Petersburg zurück – ein wenig erschöpft, aber auch beschwingt von neuen Eindrücken und intensiven Begegnungen, wie der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach berichtet.

 

Zehn Jugendleiter und Multiplikatoren aus Buxtehude haben eine Woche lang gemeinsam mit einem Jugendleiter-Team des Deutsch-Russischen Begegnungszentrums (DRB) daran gearbeitet, einen Jugendaustausch zwischen beiden Städten im kommenden Sommer vorzubereiten.

 

„Wir haben festgestellt, dass es zwischen uns als Trägern viele Gemeinsamkeiten gibt“, berichtet Biesenbach. Das DRB ist eine selbstverwaltete Organisation der deutschen Minderheit in St. Petersburg mit Fokus auf der deutschen Sprache, Kultur und Geschichte; der 1949 gegründete Stadtjugendring vertritt die Belange der in Buxtehude tätigen Jugendverbände in Gremien und in der Öffentlichkeit.

 

Die Buxtehuder und die russischen Teamer und Jugendleiter haben in Workshops miteinander gearbeitet. Dabei ging es nicht nur um die Organisation des im Sommer 2020 geplanten Jugendaustauschs, sondern auch um die gemeinsame deutsch-russische Geschichte.

Buxtehuder Jugendleiter - herbstliches Sonnenwetter in St. Petersburg - das Russische Museum im Hintergrund - Foto: SJR
Buxtehuder Jugendleiter - herbstliches Sonnenwetter in St. Petersburg - das Russische Museum im Hintergrund - Foto: SJR

Die Buxtehuder und die russischen Teamer und Jugendleiter haben in Workshops miteinander gearbeitet. Dabei ging es nicht nur um die Organisation des im Sommer 2020 geplanten Jugendaustauschs, sondern auch um die gemeinsame deutsch-russische Geschichte.

 

„Besonders bemerkenswert ist die evangelische St. Petri-Kirche im deutschen Viertel der Stadt“, berichtet Biesenbach. Während der Sowjetzeit wurden deutschstämmige Gemeindemitglieder systematisch vertrieben, das Kirchengebäude wurde in ein Schwimmbad umfunktioniert. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde das Gebäude wieder zur Kirche und dient heute als Zentrum der deutschen Minderheit.

 

Die Leningrader Blockade der Wehrmacht (1941-1944) wurde vor 75 Jahren aufgehoben. Gäste und Gastgeber nutzten das historische Datum, um sich den Ort anzusehen, der die einzige Versorgungsroute für die blockierte Stadt war: Über die schmalste Stelle eines nahen Sees konnten Versorgungstransporte unbemerkt von den Deutschen über das Wasser die Stadt erreichen, im Winter ging es mit Lkw über das Eis. Die Buxtehuder Delegation war auch zu Internationalen Jugendkonferenzen und einem Gespräch mit dem Jugendkomittee der Stadt St. Petersburg eingeladen. Eine sehr wichtige Rolle für das gegenseitige Kennenlernen der Teams spielten die privaten Treffen am Abend nach der Arbeit, die meist bis tief in Nacht gingen, berichtet Achim Biesenbach. Thema war dabei auch die seit 2012 schwierige Situation der NGOs in Russland. „Gerade jetzt ist es für Organisationen wie die unseren deshalb besonders wichtig, im Dialog zu bleiben“, sagt er.

 

Der Gegenbesuch des St.Petersburger Teams in Buxtehude wird am 8. Februar erwartet. Die russischen Gäste werden dann eine Woche lang im Jugendgästehaus wohnen und gemeinsam mit den Buxtehuder weiter an der Planung des Jugendaustauschs feilen, an dem 13 Jugendliche aus Buxtehude und 13 Jugendliche aus St. Petersburg teilnehmen können. Erst geht es eine Woche nach Russland, direkt im Anschluss folgt der Gegenbesuch in Buxtehude.

 

Für den Stadtjugendring ist es, neben einem Jugendaustausch mit Israel und einem Internationalen Camp in Nischni Nowgorod, das inzwischen dritte Austauschprogramm. Es wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, einer Initiative der Robert-Bosch-Stiftung, der Freien und Hansestadt Hamburg und des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft gefördert.

 

von Anping Richter - www.tageblatt.de

So

22

Sep

2019

#internationalheart: Aktionswoche für mehr Internationale Jugendarbeit

Jugendliche und Ehrenamtliche der Jugendringe Buxtehude und Landkreis Stade treffen sich mit Oliver Grundmann, MdB (vorne rechts). - Foto: SJR
Jugendliche und Ehrenamtliche der Jugendringe Buxtehude und Landkreis Stade treffen sich mit Oliver Grundmann, MdB (vorne rechts). - Foto: SJR

Buxtehude. Internationaler Jugendaustausch begeistert! Wer

einmal Teil einer internationalen Jugendbegegnung oder eines Schüleraustauschs war,

wer sich mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern bei einem Workcamp engagiert

hat, wer mit einem Freiwilligendienst oder Au-pair-Programm im Ausland war, in

dem schlägt ein #internationalheart!

 

Diese Begeisterung wollten Jugendliche und Träger der Internationalen Jugendarbeit vom 16. bis 22. September während einer bundesweiten Aktionswoche mit Abgeordneten des deutschen Bundestags in deren jeweiligen Wahlkreisen teilen und für mehr Unterstützung werben. Auch in

Buxtehude machen Jugendliche bei der Aktion mit!

 

In Buxtehude haben sich am 18. September Vertreter-/innen des Stadtjugendring Buxtehude

sowie des Kreisjugendring Stade gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Stade I – Rotenburg II Oliver Grundmann getroffen. Die Jugendringe stellten Grundmann die eigenen internationalen Jugendmaßnahmen vor. Zu diesen gehören u.a. der

Austausch mit St. Petersburg in Russland, mit Netanya in Israel und die Teilnahme an internationalen Jugendcamps im russischen Lazurny und in Zilina, Slowakei.

 

Oliver Grundmann übernahm als hiesiger Bundestagsabgeordneter die Schirmherrschaft für

den Austausch mit Israel. Er selber war aufgrund der Städtepartnerschaft zwischen Stade und Givat Schmuel schon in Israel und empfindet den Austausch der beiden Kulturen als sehr wichtig.

„Internationale Jugendarbeit eröffnet Jugendlichen die Chance auf Teilhabe in der globalisierten Welt. Jedoch erreichen wir viele Jugendliche nicht mit unseren Maßnahmen, was sehr schade

ist.

Um möglichst viele Jugendliche zu erreichen ist es wichtig, dass z.B. auch Schulen und andere Einrichtungen als Multiplikatoren agieren“, so Achim Biesenbach vom Stadtjugendring. „Daher beteiligen wir uns an der Aktion und werben für größere Unterstützung und Anerkennung. Denn wir würden gerne mehr Jugendlichen so eine prägende, internationale Erfahrung ermöglichen.“

 

Internationale Jugendarbeit eröffnet Perspektiven, baut Vorurteile ab und befähigt junge Menschen, engagiert und tolerant in einer Gesellschaft zu leben, die von Vielfalt geprägt ist. Ziel der Aktionswoche #internationalheart ist es, im direkten Gespräch mit den Abgeordneten diese Wirkungen zu vermitteln und Ideen auszutauschen, wie mehr Jugendliche an solchen internationalen Aktivitäten teilhaben können.

 

#internationalheart ist eine trägerübergreifende Initiative von Verbänden und Organisationen der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit, die von IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland koordiniert und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Alle Unterstützer und weitere Informationen unter www.internationalheart.de

Mi

07

Aug

2019

Israel-Austausch: Den Gemeinden etwas zurückgeben

Die deutsch-israelischen Teilnehmer beim gemeinsamen Shabbat-Dinner - Foto: SJR
Die deutsch-israelischen Teilnehmer beim gemeinsamen Shabbat-Dinner - Foto: SJR

BUXTEHUDE. Seit 2015 organisiert der Stadtjugendring Buxtehude einen Israel-Austausch. In diesem Jahr ging es für die Teilnehmer unter anderem zum Wattwandern und zur KZ-Gedenkstätte in Bergen-Belsen. Seit dem 1. August ist die Gruppe nun in Israel.

 

Der letzte Abend in Buxtehude, bevor es nach Israel geht: Gerade erst sind die 16 Teilnehmer – acht auf israelischer, acht auf deutscher Seite – von ihrem Ausflug nach Cuxhaven zurückgekehrt, nun wird im Jugendgästehaus aufgeräumt und das Abendessen gekocht. Auch was das Essen angeht, treffen Deutschland und Israel aufeinander: Es gibt Kartoffelsuppe und Shakshuka, ein Gericht aus pochierten Eiern und Tomatensoße.

 

In diesem Jahr arbeitete der Stadtjugendring erstmals mit der israelischen Organisation „Matnasim“ als Partner zusammen, berichtet Anna Bundt vom Stadtjugendring. Der Kontakt entstand durch einen Fachkräfteaustausch im März. Der Israel-Austausch für Jugendliche und der für Fachkräfte finden im Wechsel statt. So entstehe auch ein „nachhaltiges Netzwerk, sagt Bundt: Die Betreuer des Austausches seien oft schon selbst als Jugendliche mitgefahren.

Auf dem Weg zu einer Gedenkzeremonie für die Opfer des Holocaust in Bergen-Belsen.
Auf dem Weg zu einer Gedenkzeremonie für die Opfer des Holocaust in Bergen-Belsen.

Zehn Tage lang waren die israelischen Teilnehmer in Buxtehude zu Gast. Neben einigen Ausflügen wie Wattwandern, Klettern und einer Kanu-Tour auf der Este stand auch ein sogenannter „Community Service“ auf dem Programm. Die Jugendlichen besuchten den Tierschutzverein Buxtehude, fütterten die Tiere, reinigten die Ställe und hoben im Garten Boden aus, damit dort eine Hütte gebaut werden kann. „Es geht darum, der Gemeinde vor Ort etwas zurückzugeben“, erklärt Darian Harff, einer der Betreuer, das Projekt.

 

Einen solchen „Community Service“ werde es dann auch in Netanja, der Stadt, in der die Jugendlichen während des Israel-Aufenthalts leben, geben. Außerdem besuchten die Jugendlichen, übrigens alle zwischen 15 und 18 Jahre alt, die KZ-Gedenkstätte in Bergen-Belsen und gestalteten dort am jüdischen Denkmal eine kleine Zeremonie mit Liedern und Gedichten. Drei der israelischen Jugendlichen haben Vorfahren, die in Bergen-Belsen waren. Übernachtet haben die Teilnehmer zunächst in der Jugendbildungsstätte in Hude, anschließend in Buxtehude im Jugendgästehaus.

 

Vorfreude auf Jerusalem und das Tote Meer

 

Und was sagen die Jugendlichen? Der 16-jährige Maor Shtolz aus Israel hat während des Aufenthalts in Buxtehude seinen Geburtstag gefeiert, und auch sonst hat es ihm sehr gut gefallen, wie er sagt. „Wir haben die deutschen Jugendlichen sehr gut kennengelernt. Wir haben viele Gemeinsamkeiten“, meint er. Seine Lieblings-Aktivität war der Ausflug nach Hamburg, bei dem die Jugendlichen „Mister X“ – den Betreuer Darian Harff – finden sollten. Er schickte jeweils Fotos von seinem aktuellen Aufenthaltsort. „So haben wir die Stadt kennengelernt“, sagt Maor Shtolz. Die 16-jährige Opal Rubin aus Israel war von der Kanu-Tour besonders begeistert.

 

Milena Mensching (17) und Bastian Krull (15) sind zwei der deutschen Jugendlichen, die derzeit in Israel sind. Sie finden, dass die Kennenlernaktivitäten zu Beginn in der Jugendbildungsstätte Hude ein guter Anfang waren. Auch der Ausflug in den Heidepark sei gut angekommen, da es in Israel keine vergleichbaren Freizeitparks mit Achterbahnen gebe. Der Besuch in der Gedenkstätte in Bergen-Belsen sei berührend gewesen. „Wir sind nicht mehr Opfer und Täter“, sagt Milena Mensching dazu. Worauf sie sich in Israel am meisten freuen? Da waren sich die beiden Jugendlichen am Abend vor der Abreise einig: auf den Besuch in Jerusalem und auf das Tote Meer.

 

www.tageblatt.de 06.08.2019 von Ina Frank

Mi

24

Jul

2019

Stadtteileltern unterstützen Kinderforum in der Sagekuhle

THW, Buxtehuder helfen e.V. und Stadtjugendring (ganz links: Martin Ratering) erhalten eine Spende von den Stadtteileltern (ganz recht: Dr. Dunja Sabra) - Foto: Jule Borchard
THW, Buxtehuder helfen e.V. und Stadtjugendring (ganz links: Martin Ratering) erhalten eine Spende von den Stadtteileltern (ganz recht: Dr. Dunja Sabra) - Foto: Jule Borchard

Buxtehude. Der Name ist Programm: Die Eltern und Großeltern von Kindergartenkindern und Grundschülern

engagieren sich gemeinsam für ihren Stadtteil. Ihr Engagement reicht dabei von regelmäßigen Nachmittagstreffs über die Mitwirkung am Leben im Stadtteil bis zu

öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen.

 

Ihr Stadtteil, das ist das Einzugsgebiet von Kindergarten und Grundschule am Rotkäppchenweg. Am Standort der beiden Bildungseinrichtungen ist 2013 das FaBiZ (Familienbildungszentrum) hervorgegangen. Am gleichen Standort sind noch ein Spielplatz, ein Bolzplatz und das Kinderforum des SJR zu finden. Das Kinderforum ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Trägerschaft des Stadtjugendrings und öffnet an vier Nachmittagen in der Woche mit niedrigschwelligen Angeboten für die Kinder im Stadtteil.

 

Die Stadtteileltern unterstützen das Kinderforum nun mit einer Spende über 500 Euro. Davon können im Kinderforum neue Spielgeräte angeschafft werden. „Wir danken Frau Dr. Dunja

Sabra stellvertretend für die Stadtteileltern für die Spende – und für das große Engagement im und für den Stadtteil,“ freute sich SJR-Vorstandsmitglied Martin Ratering bei der Entgegennahme der Spende am Rande des Stadtteilfestes beim FaBiZ.

 

Das Geld stammt aus Eintrittsgeldern des öffentlich viel diskutierten Syrien-Vortrags von Lutz Jäkel am 27. April in Buxtehude, den die Stadtteileltern ausgerichtet haben. Neben dem SJR wurden auch das Technische Hilfswerk und der Verein Buxtehuder helfen mit Spenden

bedacht.

Fr

12

Jul

2019

Von Paste-Ups und Graffiti – Alternatives Versammlungsformat auf den Spuren von Banksy

Jugendleiter aus Buxtehude vor dem "Kilimanschazo", dem Hochbunker im Flora-Park
Jugendleiter aus Buxtehude vor dem "Kilimanschazo", dem Hochbunker im Flora-Park

 

Julia schlägt vor, etwas näher an die Wand heranzutreten – sonst kann man die Details der Zeichnung nicht erkennen. Das Paste-Up klebt über den Köpfen und ist nicht sehr groß, aber bei näherem Hinsehen erkennt man Little Lucy und ihre Katze. Paste-Ups sind mit Kleister oder Leim befestigte kleine Plakate. In den letzten Jahren sind sie etablierter Teil der Streetartkultur geworden und sind landauf landab in Szenestadtteilen zu finden.

 

 

Streetart-Expertin Julia führt die Jugendleitergruppe des Stadtjugendring Buxtehude durch die Hamburger Schanze. In der Rosenhofstraße sind besonders viele Paste-Ups zu finden, aber auch zahlreiche Graffitis – ob es sich dabei jeweils um Kunst oder bloße Schmierereien handelt, liegt im Auge des Betrachters. In jedem Fall wird Straßenkunst in der Hamburger Schanze nicht verfolgt, teilweise sogar beauftragt. So ist die Feuerwehrwache Altona mit einer Comic-Geschichte im Stile eines Andy Warhol auf der Vorderseite besprüht. Auffällig ist auch der „Kilimanschanzo“ genannte Hochbunker im Flora-Park mitten im Schanzenviertel – seine Außenwände sind Graffitifläche und Kletterwand gleichermaßen.  

 

Little Lucy ist wie Alf: sie hat Katzen zum Fressen gern...
Little Lucy ist wie Alf: sie hat Katzen zum Fressen gern...

 

Der SJR Buxtehude feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen – und feiert dies bei jeder Mitgliederversammlung mit den Vertretern der Jugendverbände. Heute findet vor der eigentlichen Versammlung eine alternative Stadtteilführung statt – vom Hamburger Schanzenviertel, durchs  Karo(linen)viertel bis ins Gängeviertel beim Gänsemarkt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken – meist an den Hauswänden, aber auch an Straßenschildern oder Mülltonnen – Streetart ist hier allgegenwärtig. Julia ist eine der Guides bei Alternative Hamburg Tours und führt die Buxtehuder Gruppe zwei Stunden durch die Stadtteile – natürlich mit einem Zwischenstopp zum „Cornern“ am Kiosk.

 

Dem einen oder anderen Buxtehuder geht durch den Kopf, dass man die Streetartführung auch einmal mit der eigenen Jugendgruppe buchen könnte – vielleicht gleich zusammen mit einem Workshop, Streetart zum Selbermachen ist nämlich auch im Angebot von Alternative Tours.

 

 

Nach der Führung warten Pizza und Getränke auf die Buxtehuder Gruppe. In den Büroturm am Zirkusplatz im Stadtteil St. Pauli – nur 100m von der Reeperbahn entfernt – hat SJR-Vorstandsmitglied Jaro die SJR-Mitgliederversammlung eingeladen. Nach einer Stärkung beginnt der offizielle Teil des Programms: Bei einem atemberaubenden Blick über den Hamburger Hafen tagen die Anwesenden und behandeln u.a. die lokale Juleica-Offensive (Kreisjugendring Stade ist hier federführend mit einem Generation³ Projekt engagiert) und gleichzeitige bundesweite Qualitätsinitiative des Bundesjugendrings.

 

 

Bei der Rückfahrt nach Buxtehude sind sich die Teilnehmer der Ausfahrt nach Hamburg einig: das Format der Mitgliederversammlung mit Stadtführung war interessant und gleichzeitig ideal zum Netzwerken – sowas darf gerne wiederholt werden, auch wenn nicht jedes Jahr Jubiläum gefeiert wird.

 

https://www.alternativehamburg.com/

 

Do

04

Jul

2019

Stadtjugendring und Partnerorganisation halten Israel-Austausch lebendig

Die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff vom Stadtjugendring Buxtehude während ihres letzten Israel-Aufenthalts im März. Foto: SJR
Die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff vom Stadtjugendring Buxtehude während ihres letzten Israel-Aufenthalts im März. Foto: SJR

BUXTEHUDE. Das Programm, das der Stadtjugendring Buxtehude und die Partnerorganisation „Migvanim“ in Israel 2014 ins Leben gerufen haben, ist vorbildlich. Trotzdem hätte der Jugendaustausch vom 22. Juli bis zum 8. August 2019 fast nicht stattfinden können.

 

Jetzt vermelden die Jugendleiter Anna Bundt und Darian Harff sichtlich erleichtert: „Es klappt, endlich haben genügend Teilnehmer zugesagt.“ Dabei ist das Angebot des Stadtjugendrings sehr attraktiv: Acht Jugendliche aus Deutschland und acht Jugendliche aus Israel werden die jeweiligen Länder als Gruppe unmittelbar aufeinanderfolgend besuchen. Vor Ort gibt es ein tolles Programm mit Unterkunft, gemeinsamen Aktivitäten und Ausflügen, erst zehn Tage in Buxtehude, dann sieben Tage in Israel. Die Teilnahme kostet dank öffentlicher Förderung für die Jugendlichen nur 300 Euro pro Kopf.

 

„Das liegt auch daran, wie einseitig hierzulande die Darstellung Israels in den Medien ist“, sagt die 22-jährige Studentin Anna Bundt, die die Gruppe als Betreuerin zusammen mit dem 24-jährigen Studenten Darian Harff begleiten wird. Israel werde von vielen vor allem als Kriegsgebiet wahrgenommen. Sie selbst war schon siebenmal in Israel. Zuletzt für sechs Tage im März, um mit dem Team der Partnerorganisation „Migvanim“ in der 40 000-Einwohner-Kommune Ramat HaSharon die Jugendreise vorzubereiten.

 

Auch auf der israelischen Seite kämpfen die Jugendaustausch-Gründer mit Vorurteilen, die durch Medienberichte geschürt werden: Dort wird viel über Rechtsextremismus in Deutschland und Europa berichtet, so dass Eltern Bedenken haben, ihre Kinder nach Buxtehude zu schicken – auch, wenn Übergriffe mit rechtsextremem Hintergrund, von denen sie erfahren, in Wien oder Sachsen spielen. „Umso wichtiger ist es, dass solche Jugendaustausche weiterhin stattfinden“, sagt Anna Bundt. Denn durch die persönlichen Kontakte und das Erleben vor Ort bekämen die jungen Leute ein eigenes, differenziertes Bild voneinander und von dem jeweiligen Land. „Es ist uns auf beiden Seiten auch sehr wichtig, dass wir damit ein Zeichen setzen, nämlich: Wir haben Interesse.“

 

Israel-Austausch

„ConAct“, das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, stellte für den Stadtjugendring den Kontakt zu einer geeigneten Partnerorganisation her. 2014 kam es zu ersten Besuchen und Gegenbesuchen der Mitarbeiter, daraus wurde erst ein Mitarbeiter-Austausch, seit 2016 ein regelmäßiger Jugendaustausch, der durch ein Sonderprogramm des Bundes gefördert wird.

 

www.tageblatt.de von Anping Richter

 

Do

20

Jun

2019

Im Kinderforum tobt seit 25 Jahren das Leben

Dank Sponsoren wie der Jugendstiftung der Sparkasse (im Bild Robert Kampfrad und Sabine Hausmann), der Initiative „Hand und Herz“ (im Bild Anett Scholüke und Katharina Bodmann) und weiterer Spender wurde der neue Anhänger angeschafft. Foto: Anping Richter
Dank Sponsoren wie der Jugendstiftung der Sparkasse (im Bild Robert Kampfrad und Sabine Hausmann), der Initiative „Hand und Herz“ (im Bild Anett Scholüke und Katharina Bodmann) und weiterer Spender wurde der neue Anhänger angeschafft. Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Der Stadtjugendring ist Dachverband der Organisationen, die in Buxtehude etwas für die Jugend tun - und er kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Jetzt gab es eine Jubiläumsfeier in der Sagekuhle mit 200 Gästen.

 

Unter dem Eindruck der von den Nazis gleichgeschalteten Jugendorganisationen regten die britischen Besatzer die Gründung des Stadtjugendringes im Jahr 1949 an. Heute hat er 47 Mitgliedsorganisationen – vom Schwimm-Club bis zu den Musikzügen.

 

Das war kürzlich im Jugendhilfeausschuss zu erfahren, wo der SJR unterhaltsam vorgestellt wurde: Der Vorsitzende Achim Biesenbach und sein Stellvertreter Niels Kohlhaase veranstalteten ein interaktives Online-Quiz, bei dem die Ausschussmitglieder mit ihrem Wissen über den SJR wetteifern konnten.

 

Der SJR hat im Laufe der Jahre einige eigene Initiativen auf den Weg gebracht – darunter betreute Ferienreisen und Freizeitfahrten, einen Jugendaustausch mit Israel und einen mit Russland.

Anke Pöschke (links, mit Mikrofon), Leiterin des Kinderforums, begrüßt bei der Jubiläumsfeier 200 Gäste. Foto: Melanie Biesenbach
Anke Pöschke (links, mit Mikrofon), Leiterin des Kinderforums, begrüßt bei der Jubiläumsfeier 200 Gäste. Foto: Melanie Biesenbach

Eine der Initiativen hat jetzt 25-jähriges Jubiläum gefeiert: Das Kinderforum (Kifo) Sagekuhle. 200 Besucher kamen zur Feier mit Zauberer und Glücksrad. Größter Hit war aber der Döner-Grill, der auf Wunsch der Kinder angeschafft wurde.

 

Das Kifo wurde 1994 gegründet, nachdem SJR-Aktive versuchsweise zwei Spiel- und Bastelveranstaltungen in Zelten auf dem „Abenteuerspielplatz“ in der Sagekuhle anboten. Jeweils 80 Kinder kamen. Seit 2009 besteht das Kifo aus zwei zusammengefügten Wohncontainern und ist in Kooperation mit der Stadtjugendpflege an vier Nachmittagen in der Woche geöffnet. An einem Durchschnittsnachmittag besuchen 15 bis 30 Kinder zwischen 4 und 11 Jahren das Kinderforum.

 

Aus dem Kifo ist auch das Spielmobil „Balu“ entstanden, berichtet der Kifo-Gründer und heutige Balu-Projektleiter Jörg Blanke. Der SJR holte sich anfangs einmal wöchentlich das Spielmobil des Kreisjugendrings und schaffte dann ein Eigenes an, das in den 90er Jahren in der Stadtteilarbeit im Einsatz war.

Der neue Anhänger - Ein kleinerer Zugwagen soll folgen, damit das Gespann für Inhaber eines Führerscheins Klasse B fahrbar ist – den haben fast alle Mitarbeiter der Stadtjugendpflege.
Der neue Anhänger - Ein kleinerer Zugwagen soll folgen, damit das Gespann für Inhaber eines Führerscheins Klasse B fahrbar ist – den haben fast alle Mitarbeiter der Stadtjugendpflege.

Die Stadtteilarbeit in Buxtehude soll wiederbelebt werden

 

Die soll jetzt wieder belebt werden, sagt Stadtjugendpfleger Gabriel Braun. Der Anfang ist gelungen: Wenn das Spielmobil „Balu“ dienstagnachmittags bei der Flüchtlingsunterkunft in Heitmannshausen vorfährt, kommen aus allen Ecken Kinder gelaufen. Dank Jugendstiftung der Sparkasse (2000 Euro), der Initiative „Hand und Herz“ und des Deck 2 (650 Euro) und eines privaten Sponsors konnte für 3000 Euro ein neuer Anhänger angeschafft werden, ein kleinerer Zugwagen soll folgen, damit das Gespann für Inhaber eines Führerscheins Klasse B fahrbar ist – den haben fast alle Mitarbeiter der Stadtjugendpflege.

 

www.tageblatt.de Anping Richter 20.06.2019

Mi

19

Jun

2019

Offensive "Juleica for you" geht an den Start

Unterstützung erhalten der Kreisjugendring sowie die Stadtjugendpflegen und Ehrenamtlichen von Landrat Michael Roesberg (2.v.re.) - Foto: Jaana Bollmann
Unterstützung erhalten der Kreisjugendring sowie die Stadtjugendpflegen und Ehrenamtlichen von Landrat Michael Roesberg (2.v.re.) - Foto: Jaana Bollmann

Stade. "Wir möchten die Juleica attraktiver machen", sagt Kai-Janis Meyer, Jugendbildungsreferent des Kreisjugendrings (KJR) Stade. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Buxtehude, den Jugendpflegen, Jugendkonferenzen und den Ehrenamtlichen im Landkreis Stade hat der KJR daher jetzt die Juleica-Offensive "Juleica for you" gestartet.

 

Koordiniert wird das Projekt von Anisa Smajovic, Studentin der Berufspädagogik im sozialen Bereich. Sie selbst ist langjährige Jugendleiterin im Landkreis und für diverse Träger aktiv. Ihr liegt das Projekt besonders am Herzen. "Mich selbst erfüllt die Tätigkeit als Jugendleiterin jedes Mal aufs Neue. Zusammen mit Ehrenamtlichen aus dem Landkreis möchte ich daher für mehr Wertschätzung und Bekanntheit der Jugendleitercard sorgen", so Smajovic.

 

Die Juleica - kurz für Jugendleiter-Card - ist ein amtliches Dokument, das ein Qualifikationsmerkmal in der Jugendarbeit darstellt. Oft ist sie die Voraussetzung, um als Jugendleiter überhaupt aktiv werden zu dürfen. Um eine Juleica zu erhalten, ist eine spezielle Jugendleiter-Ausbildung notwendig, die z.B. über die Verbände bzw. Träger absolviert werden kann. Mit der Card können die Leiter sich zudem vor Behörden, bei der Polizei oder in Krankenhäusern ausweisen, was vor allem bei Jugendfreizeiten und Zeltlagern wichtig sein kann.

Um die Karte bei den Jugendleitern noch attraktiver zu machen, werde auch auf Bundesebene einiges getan, so Meyer. Die aktuelle Internetseite sei nicht besonders ansprechend und benutzerfreundlich, daran werde derzeit gearbeitet. Im Landkreis Stade bewegt sich nun auch etwas. Denn es sollen auch die Unternehmen mit ins Boot geholt werden. "Vielleicht bieten sie kleine Rabatte wie einen kostenlosen Kaffee oder Vergünstigungen bei Veranstaltungen an", meint Meyer. Er stellt sich das Ganze wie bei der Ehrenamtskarte vor, für die es einige wenige Angebote im Landkreis gibt.

 

Durch Flyer möchten die Akteure die Juleica bei den künftigen Partner-Unternehmen bekannter machen. Zudem gibt es eine Internetseite, auf der sich Interessierte vorab informieren können. Der KJR hofft auf ein positives Feedback. Damit auch von außen sichtbar ist, wer sich an der Aktion beteiligt, soll es Aufkleber geben, die an Türen oder Fenstern angebracht werden können, sagt Meyer. "Die Unternehmen haben auch etwas davon, unter anderem kostenlose Werbung." Außerdem würden sie ein positives Zeichen für das ehrenamtliche Engagement im Landkreis setzen.

 

Unterstützt wird das Projekt durch Mittel des Förderprogramms "Generation³" des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und durch den Landesjugendring Niedersachsen. Hilfe erhält das Projekt auch durch den Landrat Michael Roesberg. Dieser begrüßt die Offensive des Kreisjugendrings zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis sehr. Er motiviert die ansässigen Unternehmen, sich ebenfalls für das Ehrenamt stark zu machen: "Neben dem Qualifikationsnachweis in der Jugendarbeit bestätigt die Juleica die wichtige gesellschaftliche Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Das ist wichtig und braucht Förderer. Ich würde mich freuen, wenn viele Unternehmer zeigen, dass sie Jugendarbeit unterstützen."

 

-> www.juleicaforyou.de

 

www.kreiszeitung.net  19.06.2019  Jaana Bollmann

 

Fr

14

Jun

2019

Kinderforum feiert 25-jähriges Bestehen mit großem Kinderfest

Anke Pöschke bei der Eröffnung des Kinderfestes - Fotos: Melanie Biesenbach
Anke Pöschke bei der Eröffnung des Kinderfestes - Fotos: Melanie Biesenbach

(Buxtehude) Am Donnerstagnachmittag ist

auf dem Spielplatz in der Sagekuhle ein großer Kinderauflauf – mehr als sonst

jeden Nachmittag. Bei sonnigem Wetter freuen sind schon mehrere Dutzend Kinder

auf den Beginn und warten geduldig auf den Startschuss. Um 16 Uhr ist es soweit.

Anke Pöschke ist pädagogische Leiterin des Kinderforums (Kifo) und ruft alle Kinder zusammen. Anke kennen so ziemlich alle Kinder, die regelmäßig das Kinderforum besuchen.

Sie ist seit über 15 Jahren in der Einrichtung aktiv – für die Kinder ist ein Kifo ohne Anke unvorstellbar. Anke fragt die Kinder, weshalb heute Nachmittag viel mehr Angebote für sie zur Verfügung stehen. Das Kifo hat Geburtstag und wird 25 Jahre! Der Applaus ist groß als sie Jörg Blanke für die Gründung des Kinderforums im Jahre 1994 und Anke Pöschke für die Leitung der Einrichtung lautstark danken. Und dann ist das Kinderfest endlich eröffnet.

Zaubern zum Mitmachen
Zaubern zum Mitmachen

Wie auf einem richtigen Kindergeburtstag

gibt es eine Hüpfburg, ein Zauberer, Spiele aus dem Spielmobil „Balu“, ein Glücksrad

mit kleinen Preisen und allerlei Leckereien. Eine besonders lange Schlange bildet sich vor dem Dönerstand – keine Überraschung, schließlich waren es die Kifo-Kinder, die sich einen Dönergrill gewünscht haben.

 

Den ganzen Nachmittag kommen über 200 Kinder, zum Naschen, Spielen und Hüpfen nach Lust und Laune. Auch einige Eltern sind dabei und schauen dem bunten Treiben zu. So viel ist selten los auf dem Spielplatz in der Sagekuhle. Der Nachmittag zeigt, dass es ein junges Viertel ist – das war vor 25 Jahren so und hat sich bis heute nicht geändert.

 

Organisieren den Kifo-Betrieb im Hintergrund: Andrea Lange-Reichardt (Jugendamt), Gabriel Braun (Jugendpflege), Anke Pöschke (Kifo-Leitung), Jörg Blanke (Kifo-Gründer), Inga Lietzmann und Achim Biesenbach (SJR Vorstand)
Organisieren den Kifo-Betrieb im Hintergrund: Andrea Lange-Reichardt (Jugendamt), Gabriel Braun (Jugendpflege), Anke Pöschke (Kifo-Leitung), Jörg Blanke (Kifo-Gründer), Inga Lietzmann und Achim Biesenbach (SJR Vorstand)

Als Stadtteilprojekt der offenen Kinder-

und Jugendarbeit entstand das Kinderforum in der Sagekuhle vor 25 Jahren – ins Leben gerufen von ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings Buxtehude

(SJR). Mit offener Kinder-

und Jugendarbeit ist gemeint, dass Kindern und Jugendlichen Räume zur Verfügung gestellt werden, in denen sie sich mit Gleichaltrigen treffen können, in denen sie „ungestört“ sind und die sie auf freiwilliger Basis nutzen können. Dabei stehen ausgebildete Jugendleiter als Ansprechpartner unterstützend zur Seite.

 

Das Kinderforum umfasst heute zwei Wohncontainer sowie einen Lagercontainer mit Spielmaterial für draußen. An vier Nachmittagen in der Woche ist das Kifo geöffnet und wird meist von 15 bis 30 Kindern besucht. Je nach Witterungslage werden von den Jugendleitern vor Ort Spiel- und Bastelangebote bereitgehalten.

Sa

25

Mai

2019

Spielmobil "Balu" 2.0 geht an den Start

das aktuelle Spimo-Team der Jobelmann-Schule mit ihrem "Balu"
das aktuelle Spimo-Team der Jobelmann-Schule mit ihrem "Balu"

Die Erneuerung des Spielmobils „Balu“ wird sichtbar: im Mai

wurde der neue Spielmobil-Anhänger geliefert und beklebt, und ist jetzt

einsatzbereit.

 

Weiterhin betreut ein Team aus angehenden Erzieher*innen der

Jobelmann-Schule den Betrieb des Spielmobils als Schülerfirma. Eingehende

Buchungen (über www.spimo-balu.de) werden vom Team beantwortet, geplant und durchgeführt, genauso wie alles organisatorische drum herum.

 

Neuer Anhänger, neues Logo: Balu 2.0 bekommt ein Facelift und wird deutlich sportlicher
Neuer Anhänger, neues Logo: Balu 2.0 bekommt ein Facelift und wird deutlich sportlicher

Das neue „Balu“-Spielmobil wird neben den Einsätzen für die Vereine (meist an Wochenenden) auch weiterhin in den Stadtteilen der Hansestadt Buxtehude anzutreffen sein. Aktuell wird z.B. neben der Stadtteileinrichtung „Unser Viertel“ auch die Flüchtlingsunterkunft in Heitmannshausen angefahren, bei der immer mehr als 20 Kinder Freude an den mobilen Einsätzen unseres Spielmobils haben. Für die Durchführung der mobilen Stadtteilarbeit ist die Stadtjugendpflege Buxtehude mit im Boot, die für diese Einsätze die Finanzierung übernimmt.

 

Auch die Neuanschaffung des Anhängers konnte nur Dank großzügiger Spenden erfolgen, allen voran von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dem DECK 2 und dem Verein "Hand und Herz in Buxtehude".

 

Unter dem Projektnamen „Balu 2.0“ geht es weiter mit Neuerungen rund ums Spielmobil: Damit „Balu“ künftig häufiger im Stadtbild von Buxtehude zu sehen sein wird, ist die Anschaffung eines Fahrzeuges vorgesehen, mit dem „Balu“ künftig zu seinen Einsätzen gezogen wird.

Fr

24

Mai

2019

Damit die Jugend nicht nur freitags Politik macht

Vor der Diskussion zur Jugendbeteiligung stellte der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach die Arbeit des SJR vor - Foto: SJR
Vor der Diskussion zur Jugendbeteiligung stellte der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach die Arbeit des SJR vor - Foto: SJR

BUXTEHUDE. Die Legende, dass die Jugend von heute sich nicht für Politik interessiert, widerlegt die Fridays-for-Future-Bewegung zurzeit jeden Freitag. Buxtehuder Politiker hat das dazu gebracht, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Jugend stärker in politische Prozesse und Entscheidungen vor Ort eingebunden werden kann.

 

Wie berichtet, hat die FDP/BBG/FWG-Gruppe deshalb beantragt, erneut ein Jugendparlament für Buxtehude einzuführen – mit Antragsrecht in allen Ausschüssen, einem eigenen Budget und einer festen hauptamtlichen Kraft in der Verwaltung, die sich mit einer halben Stelle um Aufbau, Koordinierung und Vernetzung des Jugendparlaments kümmert. Ratsherr Bodo Klages (BBG/FWG) erinnerte im Jugendhilfeausschuss daran, dass auch der Gesetzgeber fordere, Kinder und Jugendliche an kommunalpolitischen Vorhaben und Entscheidungen zu beteiligen. Trotzdem hat die Gruppe ihren Antrag vorerst zurückgezogen, obwohl sie viel Zuspruch für ihren Vorstoß bekam. Bei der Diskussion, die entbrannte, ging es aber nicht darum, ob die Jugend künftig besser beteiligt werden sollte, sondern darum, in welcher Form das am besten funktionieren könnte.

 

Die Geschichte der Jugendbeteiligung in Buxtehude wirkt auf den ersten Blick traurig: Das erste gewählte Jugendparlament startete 2002 hoffnungsvoll und ging nach und nach aus Mangel an Teilnehmern ein. Das 2009 stattdessen ins Leben gerufene, zweimal im Jahr tagende Jugendforum sollte unbürokratischer und flexibler sein und sich vor allem mit konkreten Projekten beschäftigen. Doch auch hier ging die Teilnahme von 60 Jugendlichen pro Treffen in 2009 auf etwa drei pro Sitzung in 2011 zurück, bevor das Jugendforum dann endgültig einschlief.

 

Frühe Beteiligung, führte Bodo Klages an, fördere die Entwicklung der Demokratiefähigkeit. Dafür spricht auch, dass – unter anderen – der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken im Buxtehuder Jugendparlament seine ersten parlamentarischen Erfahrungen sammelte, worauf Achim Biesenbach aufmerksam machte, der als Vorsitzender des Stadtjugendrings um eine Einschätzung gebeten worden war.

 

Dennoch sagte der Ausschussvorsitzende Nick Freudenthal (SPD): „Ich weiß nicht, ob ich am Ende ein Jugendparlament haben möchte.“ Dieser Weg sei beim letzten Mal nicht erfolgreich gewesen, weil jungen Leuten damit die Welt der Erwachsenen übergestülpt werde. Er halte es für effektiver, wenn bei jedem Vorhaben, vom Radwegekonzept über den Schulbau bis zum Sportentwicklungskonzept jemand hingehe und frage: „So Leute, was haltet ihr davon?“

 

Bodo Klages führte an, dass die entscheidende Neuerung des aktuellen Vorschlags die Ausstattung mit einer hauptamtlichen Verwaltungsstelle und einem eigenen Budget sei. Achim Biesenbach bestätigte, dass in der Vergangenheit aus seiner Sicht die fehlende Begleitung des Jugendparlaments auf Verwaltungsseite das Hauptproblem gewesen sei.

 

Alexander Krause (CDU) und Klemens Kowalski (Linke) warnten aber davor, mit einer Entscheidung zu diesem Zeitpunkt zu früh Pflöcke einzuschlagen. Das Thema solle zuerst umfassender vorbereitet werden, auch mit Berücksichtigung der freien Träger, sagte Krause. „Vielleicht gibt es auch tolle Ideen, die wir jetzt noch gar nicht kennen“, sagte Kowalski. Daniel Mezger, beigeordnetes Ausschussmitglied vom TSV Altkloster, regte an, öffentliche Gespräche zum Thema zu veranstalten und Jugendliche einzuladen. Letzten Endes sprach sich der Jugendhilfeausschuss einstimmig dafür aus, dass die Stadtjugendpflege beauftragt wird, mit anderen Organisationen, die sich in Buxtehude der Kinder- und Jugendarbeit widmen, einen groben Fahrplan zu einem neuen Modell der Jugendbeteiligung auszuarbeiten. Schon auf dem Weg dahin soll die Jugend einiges zu melden haben.

 

 

www.tageblatt.de von Anping Richter

Mi

15

Mai

2019

Spielmobil ist einmal in der Woche da

"Balu" ist der Name des Anhängers gefüllt mit Outdoor-Spielsachen - Foto: SJR
"Balu" ist der Name des Anhängers gefüllt mit Outdoor-Spielsachen - Foto: SJR

BUXTEHUDE-Heitmannshausen. Erfolgreicher erster Einsatz für das Spielmobil „Balu“ in Heitmannshausen. Zwanzig Kinder waren beim ersten Halt am Buxtehuder Umspannwerk dabei und hatten viel Freude daran, gemeinsam „Vier gewinnt“, Detektiv oder Fußball zu spielen. Als Ausrichter der Spielmobileinsätze ist es der Stadtjugendpflege Buxtehude gemeinsam mit dem Stadtjugendring Buxtehude [sowie der Schülerfirma "Spielmobil Balu" der Jobelmann-Schule in Stade] ein Anliegen, regelmäßige, kostenlose Angebote für Kinder im Randbezirk Heitmannshausen zu schaffen. Alle Kinder, die Lust haben vorbeizukommen, können das vielseitige Equipment des Spielmobils nutzen, neue Spiele unter Anleitung von Mitarbeitern der Stadtjugendpflege ausprobieren oder sich einfach austoben.

 

Das Spielmobil ist einmal wöchentlich, dienstags von 16 bis 18.30 Uhr im Einsatz. Die nächsten Termine sind: Dienstag, 28. Mai; Dienstag, 4. Juni; Dienstag, 18. Juni und Dienstag, 25. Juni.

 

Bei Fragen können sich Interessierte an die Stadtjugendpflege Buxtehude unter Telefon 0 41 61 / 55 52 22 wenden.

 

www.spimo-balu.de

 

www.tageblatt.de  

Do

02

Mai

2019

Sommer Camps 2019 - noch freie Plätze für Israel und Russland - Anmeldeschluss 31. Mai

International Youth Camp Lazurny (Russland) 18 bis 22 Jahre

21. Juli bis 5. August 2019 -> weitere Infos

Sommer Camp Israel (16 bis 19 Jahre)

22. Juli - 08. August 2019 -> weitere Infos

Fr

15

Mär

2019

18 neue Jugendleiter schließen Ausbildung erfolgreich ab

die Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung und das Referententeam vor dem Freizeithaus
die Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung und das Referententeam vor dem Freizeithaus

Bei der diesjährigen sogenannten Ü20-Ausbildung haben 18 Ehrenamtliche die Jugendleiterausbildung erfolgreich absolviert. Die neuen Jugendleiter sind meist schon bei einem Jugendverband tätig u.a. bei DRLG Buxtehude, THW Jugend, BWV Hansa, TSV Buxtehude-Altkloster, Jesus Gemeinde und Stadtjugendring Buxtehude - sowie bei weiteren Trägern aus dem Landkreis Stade.

 

An drei Wochenenden wurde ihnen von dem Referententeam des Stadtjugendringes Buxtehude (SJR) um Inga Lietzmann nützliches und hilfreiches Rüstzeug für eine erfolgreiche ehrenamtliche Jugendleiter-Tätigkeit vermittelt. Für Inga Lietzmann ist die Ü20-Ausbildung eine besonders anspruchsvolle Ausbildung, da die meisten Seminarteilnehmer bereits in der Jugendarbeit tätig sind, zum Teil bereits seit vielen Jahren. Diskussionen und Rückfragen sind dementsprechend tiefgehend und meist nur mit viel Praxiserfahrung im Referententeam angemessen zu beantworten.

 

Die Teilnehmer der Jugendleiterausbildung waren sich einig das sich wieder mehr

Menschen engagieren müssen. In der ehrenamtlichen Vereinsarbeit fehlt vor allem die Generation 20 plus. Die Menschen die bereits fest im Berufsleben stehen und sich mit ihren Familien im Landkreis Stade niederlassen. Diese Personengruppen müssen wir stärker ansprechen sagt Inga Lietzmann, die zweite Vorsitzende des Stadtjugendring Buxtehude e. V. ist selbst Mutter dreier Kinder und weiß wie schwierig es ist neben Beruf und Familie auch noch das Ehrenamt unter einem Hut zu bekommen. Aber genau hier setzt der Stadtjugendring Buxtehude e. V. ein Zeichen und bietet parallel zur Juleica Ausbildung die Kinderbetreuung der Teilnehmer an. Ein bisschen Ehrenamt schaffen die meisten, so Inga Lietzmann, „meine eigenen Kinder sind Nutznießer ehrenamtlicher Arbeit, sie besuchen verschiedene Angebote für ihre Altersgruppe. Für mich ist es daher selbstverständlich mich dort zu engagieren wo meine Stärken liegen.

 

Mi

13

Mär

2019

SJR besucht Hannover

Buxtehuder Jugendleiter beim Landesjugendring in Hannover - für gute Gespräche lohnt sich eine längere Anfahrt - Foto: SJR
Buxtehuder Jugendleiter beim Landesjugendring in Hannover - für gute Gespräche lohnt sich eine längere Anfahrt - Foto: SJR

Zu einem Doppeldate auf nach Hannover. Ein Tag mit Landesjugendring, Landtag, Politik und Jugendarbeit. Auf Einladung des SJR fuhr eine Gruppe Jugendleiter aus Buxtehude nach Hannover für ein intensives Programm rund um Jugendpolitik.

 

Beim Landesjugendring warteten verschiedene Workshops zu unterschiedlichen aktuellen Jugendarbeitsthemen auf die Gruppe. Beim „JuLeiCa-Workshop“ erläuterte LJR-Geschäftsführer Björn Bertram über den Überarbeitungsauftrag von Juleica-Antragsprozess, Richtlinien und Marketing. Bis Ende 2020 soll die JugendLeiterCard eine komplette Überarbeitung erfahren – federführend ist dabei der Bundesjugendring.

 

Das Landesförderprogramm „Generation hoch drei“ läuft zum Jahresende planmäßig aus. Wencke Breyer und Philipp Kluck informierten über den Sachstand zum Folgeprogramm. Dass es eines geben wird, ist sicher, welche Änderungs-/Verbesserungsvorschläge berücksichtigt werden, hingegen noch offen. Der LJR wird hierzu informieren, sobald verlässliche Aussagen möglich sind.

 

Auch ein Jahr nach der Einführung der Datenschutzgrundverordnung sind viele Aspekte noch nicht pragmatisch zu lösen. In einem Workshop stellte LJR-Referent Sven Bauer erste Best-practice Beispiele vor. Vor allem sollten Vereine zusehen, eine saubere Datenschutzerklärung auf ihre Homepages zu bekommen – gerade hier drohten Ungemach in Form von teuren Abmahnungen.

Ein Besuch im neuen/alten Landtag in Hannover kann auch für Jugendleiter Impulse geben - Foto: SJR
Ein Besuch im neuen/alten Landtag in Hannover kann auch für Jugendleiter Impulse geben - Foto: SJR

Beim anschließenden Besuch im Landtag ging es zufälligerweise ebenfalls um Datenschutzregelungen für Vereine. Die große Koalition hat einen Antrag für Entlastung von Vereinen bei Datenschutzformalien beschlossen (Download am Ende des Artikels). Bis mögliche Erleichterungen greifen, bedarf es allerdings noch weiterer Schritte.

 

Nach einem Besuch im Plenum konnte die Gruppe regionale Landtagsabgeordnete im persönlichen Gespräch kennenlernen. Der Buxtehuder Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke (CDU) war mitdabei, ebenso Dr. Dörte Liebetruth (SPD) aus Verden und Eva Viehoff (Grüne) aus Cuxhaven. Hierbei erläuterten die MdLs ihre Möglichkeiten für Ehrenamtliche Einfluss zu nehmen. Der Antrag zu Datenschutzerleichterungen sei dabei nur ein Schritt in die richtige Richtung.

18-03157 Antrag Datenschutz.pdf
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Mi

06

Mär

2019

Streit um die Jugendbildungsstätte Hude: Kommunikationsprobleme und zu wenig Personal

Mängel in der Jubi Hude beeinträchtigen die Maßnahmen der verschiedenen Träger. Das soll besser werden, damit wie hier die Jugendleiter-Ausbildung reibungslos verläuft. - Foto: KJR
Mängel in der Jubi Hude beeinträchtigen die Maßnahmen der verschiedenen Träger. Das soll besser werden, damit wie hier die Jugendleiter-Ausbildung reibungslos verläuft. - Foto: KJR

LANDKREIS. Nach Kritik am Zustand der Einrichtung durch die Jugendlichen gibt es bereits erste Verbesserungen. Die Mängel bezogen sich sowohl auf die Ausstattung des Gebäudes als auch auf den baulichen Zustand. Jetzt soll ein neues Nutzungskonzept erarbeitet werden.

 

In den letzten Wochen gab es einige Hinweise auf Mängel in der Jugendbildungsstätte in Estorf-Hude. Die Mängel bezogen sich sowohl auf die Ausstattung des Gebäudes als auch auf den baulichen Zustand. Dabei geht es um vergleichsweise banale Dinge wie, dass nur noch 15 Messer in der Küche vorhanden sind, aber auch um kaputte Lampen bis hin zu Problemen mit der Brandmeldeanlage.

 

Das soll jetzt alles besser werden. Unter anderem hatte die SPD-Kreistagsfraktion einen Fragenkatalog aufgestellt, den die Kreisverwaltung in den meisten Punkten befriedigend beantworten konnte.

 

Die in die Jahre gekommene Beleuchtungsanlage soll komplett erneuert werden. Da dies ein größeres Vorhaben ist, wird es nicht sofort geschehen. Die Küche soll in 2020 erneuert werden. Mittel für entsprechende Planungen wurden bereits im Kreishaushalt berücksichtigt.

 

Eine leistungsfähige Verbindung an das Internet, wie von einigen Nutzern gewünscht, lässt sich aus technischen Gründen nicht kurzfristig herstellen. Im Zuge des Breitbandausbaus ist beabsichtigt, die Jugendbildungsstätte, wie die Schulen im Landkreis, vorrangig in den Ausbauplan aufzunehmen.

Die Jugendbildungsstätte spielt eine große Rolle in der Jugendleiterausbildung - und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sogar das Logo der Jugendleiter-Ausbildungen im Landkreis Stade ziert.
Die Jugendbildungsstätte spielt eine große Rolle in der Jugendleiterausbildung - und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sogar das Logo der Jugendleiter-Ausbildungen im Landkreis Stade ziert.

Medienraum soll Seminarraum werden

 

Der Kreisjugendring betrieb in der Jugendbildungsstätte einen Medienraum. Dieses Angebot wurde in den letzten Jahren kaum mehr genutzt, auch ist die vorhandene Technik veraltet, so die Kreisverwaltung. Geplant ist, diesen Raum zukünftig als Seminarraum flexibel zu nutzen. Über eine Steckleiste soll weiterhin eine Nutzung als Medienraum gewährleistet sein.

 

Dass die Zustände in Hude erst jetzt öffentlich geworden sind, lag an drei Gründen. Erstens: Die von den Nutzergruppen erstellten Mängellisten haben das zuständige Jugendamt nach Aussage der Verwaltung nicht erreicht. Zweitens: Hinzu kam, dass das für die Erhaltung des Gebäudes zuständige Amt für Gebäudewirtschaft personelle Probleme hatte. Einmal jährlich findet eine Begehung des Gebäudes gemeinsam mit dem Amt statt. Aufgrund der personellen Situation konnten im vergangenen Jahr Instandhaltungsarbeiten aber nicht im geplanten Umfang umgesetzt werden. Außerdem gab es in der Vergangenheit häufige Wechsel auf der Position des Kreisjugendpflegers. Inzwischen gibt es dort mit Yvonne Ehret seit eineinhalb Jahren Konstanz. Das soll die Kommunikation mit den Nutzergruppen verbessern. Laut Kreis-Jugendamtsleiter Jens Schreiber soll jetzt gemeinsam mit den Nutzern ein neues Konzept für Hude erstellt werden.

 

Das ist die Jugendbildungsstätte Hude

 

Die Jugendbildungsstätte Hude ist ein für Jugendgruppen preisgünstiges Selbstversorgerhaus in abgeschieden ländlicher Lage. Vergleichbare Einrichtungen gibt es nur noch wenige. Ein Ausbau der Jugendbildungsstätte zu einem Tagungshaus, wie vereinzelt angeregt, würde zu einer Verteuerung des Angebots führen und damit viele bisherige Nutzer ausschließen. Das Gebäude selbst ist ein älteres Bauernhaus, das mehrfach zunächst für Wohnnutzung und später für die Durchführung von Seminaren und Gruppenaktivitäten umgebaut wurde. Neben drei Seminarräumen und einem großen Aufenthaltsraum mit Küche bietet die Jugendbildungsstätte Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 30 Jugendliche und Betreuer.

 

In den vergangenen Jahren, aber auch für 2019, ist die Jugendbildungsstätte gut ausgelastet. In den Kernzeiten ist sie ausgebucht. Die Nutzung durch Gruppen mit Übernachtung findet vorrangig an den Wochenenden statt. Unter der Woche wird die Jugendbildungsstätte durch Schulklassen oder Vereine oder für Fortbildungsveranstaltungen genutzt.

 

Ebenso finden die Ausbildungsseminare zum Erwerb der JugendleiterCard (JuLeiCa) in der Jugendbildungsstätte statt. Diese werden in Kooperation der Jugendringe der Hansestadt Buxtehude und des Landkreises sowie der Jugendpflege der Hansestädte Buxtehude und Stade und des Landkreises durchgeführt.

 

www.tageblatt.de  von Karsten Wisser

Fr

01

Mär

2019

Ausbildungsmesse: Praktika wecken das Interesse

Viel Andrang in der Halepaghen-Schule: An die 60 Aussteller präsentierten sich bei der Ausbildungsmesse. Fotos: Frank
Viel Andrang in der Halepaghen-Schule: An die 60 Aussteller präsentierten sich bei der Ausbildungsmesse. Fotos: Frank

BUXTEHUDE. „Mehr Ausbildungsstellen, weniger Bewerber“ meldete die Agentur für Arbeit für den Landkreis Stade. Für ihre Berufe warben am Donnerstag knapp 60 Firmen bei der Buxtehuder Ausbildungsmesse. Probleme, Azubis zu finden, haben aber nicht alle Unternehmen.

 

Die Gänge der Halepaghen-Schule sind rappelvoll. An Stehtischen werden Gespräche geführt, Flyer wechseln von Unternehmen zu interessierten Schülern, Arbeitsmaterialien werden ausgestellt. Im Ausbildungsjahr 2017/18 gab es nach Informationen der Agentur für Arbeit 3909 Ausbildungsstellen im Landkreis Stade, 268 davon blieben unbesetzt. Dass es schwerer wird, Auszubildende zu finden, bestätigen auch viele Firmen auf der Messe.

 

Mark Roßbach steht hinter einem Tisch mit Werkzeugen und Rohrteilen. Er vertritt die Firma „Wilhelm Wähler Tief- und Rohrleitungsbau“ aus Seevetal (Landkreis Harburg), die Tiefbaufacharbeiter mit den Schwerpunkten Rohrleitungs- und Kanalbau ausbildet. „Wir sind weit entfernt davon, genug Auszubildende zu finden“, sagt er. Gerade im Handwerk müssten die Unternehmen viel Werbung machen. Viele, gerade kleinere Betriebe, seien eher unbekannt und die Jugendlichen wüssten nicht, welche Karrieremöglichkeiten sich im Handwerk bieten würden. Was hilft? Praktika, ist sich Roßbach sicher. Die Leistungen potenzieller Bewerber im Praktikum seien für sein Unternehmen letztlich auch ausschlaggebender als Schulnoten.

Stephanie Krüger, Anna Mählmann und Janin Heinrich vom Pflegedienst Lebensbaum stellten den Altenpflege-Beruf bei der Ausbildungsmesse vor. Foto: Frank
Stephanie Krüger, Anna Mählmann und Janin Heinrich vom Pflegedienst Lebensbaum stellten den Altenpflege-Beruf bei der Ausbildungsmesse vor. Foto: Frank

Den Weg, durch Praktika Interesse zu wecken, geht auch der ambulante Pflegedienst Lebensbaum mit Standorten in Buxtehude, Neu Wulmstorf und Hollenstedt. Die Messe lief gerade einmal eine Stunde, doch einige Interessenten für Praktika hatten sich schon gemeldet, freuen sich die drei Mitarbeiterinnen Janin Heinrich, Stephanie Krüger und Anna Mählmann. Doch Jugendliche, die sich für eine Ausbildung beim Pflegedienst entscheiden, gebe es kaum noch. Neben der Altenpflege-Ausbildung wird eine Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Büromanagement angeboten. Für beide Ausbildungsgänge seien es nur zwei bis drei Azubis pro Jahr. „Es werden diejenigen eingestellt, die sich bewerben. Eine Auswahl gibt es eigentlich nicht mehr“, muss Heinrich zugeben, sie macht aber auch positiv Werbung für den Beruf: „Altenpflege ist abwechslungsreich. Die Kunden haben großes Vertrauen zu uns. Sie lachen und freuen sich immer, dass wir da waren.“

 

Nicht wirklich klagen kann das Buxtehuder Hotel Navigare. Ausgebildet werden dort Köche und Hotelfachleute, daneben wird ein dualer BWL-Studiengang mit dem Schwerpunkt Hotel- und Tourismusmanagement angeboten. „Pro Berufszweig stellen wir mindestens einen Auszubildenden ein, wenn es weitere gute Bewerbungen gibt, manchmal auch mehr“, berichtet Tim Merz, Direktionsassistent für Veranstaltungen, Sales und Marketing, und betont dabei auch: „Unsere Branche ist wirklich auf Nachwuchs angewiesen.“ Die Studiengebühren werden vom Hotel übernommen, es wird Fahrtgeld bezahlt und Arbeitskleidung gestellt, auch mit solchen Benefits versuche das Hotel, Auszubildende anzuziehen.

Tischlermeister Matthias Sieg präsentiert Fotos einiger Gesellenstücke. Bei der nächsten Ausbildungsmesse würde er aber gern die echten Stücke zur Anschauung mitbringen. Foto: Frank
Tischlermeister Matthias Sieg präsentiert Fotos einiger Gesellenstücke. Bei der nächsten Ausbildungsmesse würde er aber gern die echten Stücke zur Anschauung mitbringen. Foto: Frank

Matthias Sieg, Tischlermeister aus Buxtehude, vertritt bei der Ausbildungsmesse die Tischler-Innung Stade. Die Innungstischler im Landkreis würden in den meisten Fällen noch genügend Auszubildende finden, weiß er zu berichten. Am Messestand ist es jedoch gerade ziemlich leer. Sieg schaut sich um. „Wir werben nicht so gut“, meint er. Anstatt nur Fotos von Gesellenstücken zu zeigen, hätte die Innung auch welche mitbringen oder Videos aus der Werkstatt zeigen können. „Das machen wir nächstes Jahr anders.“

 

www.tageblatt.de   von Ina Frank

Mo

18

Feb

2019

Internationale Sommercamps: Infoabend für Interessierte und Eltern

(Stade) Einen außergewöhnlichen und spannenden Sommer versprechen die internationalen Austauschmaßnahmen der beiden Jugendringe im Landkreis Stade.

 

Bei vier völlig verschiedenen Programmen sammeln Jugendliche und junge Erwachsene als Teil der deutschen Delegationen internationale Erfahrungen und lernen Menschen aus aller Welt kennen:

 

Deutsch-russischer Jugendaustausch in St. Petersburg (15-17 Jahre)

13. Juli bis 30. Juli 2019 (300 EUR Teilnahmebeitrag)


Internationales Jugendcamp in Lazurny, Russland (18-22 Jahre)

21. Juli bis 5. August 2019 (300 EUR Teilnahmebeitrag)


Deutsch-israelischer Jugendaustausch in Netanja (16-19 Jahre)

22. Juli bis 8. August 2019 (300 EUR Teilnahmebeitrag)

Multinationale Integrative Jugendbegegnung in Zilina, Slowakei (18-25 Jahre)

29. August bis 08. September 2019 (60 EUR Teilnahmebeitrag)

 

Interessierte und Eltern können sich über die Details der Programme direkt bei den Veranstaltern informieren, sowie die begleitenden Jugendleiter*innen kennenlernen und ehemalige Teilnehmer*innen erzählen über ihre Erfahrungen. Hierzu laden der Kreisjugendring Stade e.V. und der Stadtjugendring Buxtehude e.V. zu einem Infoabend ein am:

 

Donnerstag., 28. Februar, 18.30 Uhr

Kreisjugendring Stade e.V., Harsefelder Str. 44a, Stade

 

Um Anmeldung wird gebeten unter: 04141 / 530288 oder info@kjr-stade.de

Auch kurzentschlossene Interessierte sind ohne Anmeldung herzlich willkommen.

 

Mi

06

Feb

2019

Neue Juleica-Offensive im Landkreis Stade

Juleica-Referenten beim Referententreffen
Juleica-Referenten beim Referententreffen

LANDKREIS. Ein Referenten-Treffen führt zu neuen Ansätzen. Die Kooperation aus den Jugendringen und Jugendpflegen im Landkreis Stade bietet jedes Jahr sechs trägerübergreifende Schulungen an.

 

Jedes Jahr werden von vielen Trägern im Landkreis Stade hunderte ehrenamtliche Jugendleiter ausgebildet, die dann die Jugendleitercard (Juleica) beantragen können. Auf dem jährlichen Treffen der größtenteils ehrenamtlichen Juleica-Referenten wurde schon im Dezember über die Errungenschaften und das noch viel größere Potenzial der Juleica gesprochen.

 

Neben den trägerspezifischen Juleica-Grundausbildungen bietet die Kooperation aus den Jugendringen und Jugendpflegen im Landkreis Stade jedes Jahr sechs trägerübergreifende Juleicas an, auf denen insgesamt über 100 überwiegend junge Menschen zu Jugendleitern ausgebildet werden. Diese Schulungen werden von den hauptamtlichen Mitarbeitern der Jugendringe und Jugendpflegen angeleitet aber im Wesentlichen von ehrenamtlichen Referenten des Kooperationsverbundes durchgeführt. So vielfältig wie die vermittelten Themen der Kinder- und Jugendarbeit sind auch die Referent*innen. Das Team bringt jahrelange Erfahrungen aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Jugendarbeit mit. Besonders vorbereitet werden die neuen Jugendleiter daher sowohl auf die praktischen als auch auf die organisatorischen Tätigkeiten bei der Arbeit in Jugendzentren, auf Ferienfahrten, bei Spielmobileinsätzen oder auch in Zeltlagern. Zur Sicherung der hohen Qualität der Juleica-Ausbildung, treffen sich die Referenten einmal jährlich, um nicht nur auf das vergangene Jahr zurückzublicken, sondern auch Zukunftskonzepte zu entwickeln.

 

Vergünstigungen und Ermäßigungen für Juleica-Inhaber

 

Schon am 8. Dezember fand dieses jährliche Arbeitstreffen in den Räumen des Kreisjugendrings Stade statt. Wie in den letzten Jahren schon, wurde hier besonders über den schlechten Zustand der landkreiseigenen Jugendbildungsstätte in Hude bei Estorf diskutiert. Neben der Weiterentwicklung der Jugendbildungsstätte wurde auch an pädagogischen und inhaltlichen Konzepten der Juleica-Ausbildung im Kooperationsverbund gearbeitet. Daneben stand die Steigerung der Attraktivität der Jugendleitercard (Juleica) an sich auf dem Programm. In vielen Landkreisen bieten Unternehmen, Vereine oder kommunale Betriebe Vergünstigungen und Ermäßigungen für Inhaber der Juleica an. Im Landkreis Stade gibt es bisher kaum Angebote. Dies soll sich nun ändern. Hierzu wurde ein Kooperationsprojekt der Jugendringe und Jugendpflegen ins Leben gerufen, das in den nächsten Monaten ein Konzept erarbeiten und damit an die Öffentlichkeit treten wird.

 

Auch 2019 finden wieder sechs trägerübergreifende Juleica-Grundausbildungen der Jugendpflegen und Jugendringe statt. Die Ü-20-Juleica des Stadtjugendrings Buxtehude im Februar und März hat noch wenige Restplätze. Für die übrigen vier Ausbildungskurse, die jeweils innerhalb den Oster- und Herbstferien stattfinden, sind noch Plätze frei. Interessierte können sich bei den Jugendpflegen der Gemeinden oder Städte sowie bei der Kreisjugendpflege oder dem Kreisjugendring Stade informieren. Viele weitere Informationen zur Jugendarbeit im Landkreis Stade finden sich auf der zentralen Homepage: www.gelbe-broschuere.de

 

 

www.tageblatt.de  von Karsten Wisser

Di

15

Jan

2019

Fortbildungsangebot für Jugendleiter

Neu erschienen: Fortbildungsangebote für Jugendleiter im 1. Hj. 2019

 

bei Interesse bitte direkt beim Kreisjugendring Stade anmelden:

 

04141/530288 oder info@kjr-stade.de

Do

10

Jan

2019

Familienfreundliche Jugendleiter-Ausbildung speziell für Eltern und Berufstätige

Seminartermine:
16./17.02. + 23./24.02. + 09./10.03.2019 (ganztägig) im Freizeithaus Buxtehude

 

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungs-psychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Das Besondere an dieser Jugendleiterausbildung: Während der Seminartage wird eine kostenfreie Kinderbetreuung von ausgebildeten Erziehern angeboten, damit auch Eltern an der familienfreundlichen Schulung teilnehmen können.

 

Teilnehmerbeitrag: 35 EUR pro Person inkl. Mittagstisch und Seminarmaterialien

 

Anmeldeschluss: 06. Februar 2019

 

-> weitere Details

 


 

Mo

17

Dez

2018

Deck2 und "Hand und Herz" unterstützen "Balu"

"Ausdrucksstark" waren Slammer und Musiker beim Wohltätigkeitsabend in der alten Malerschule - Foto: Roger Steen
"Ausdrucksstark" waren Slammer und Musiker beim Wohltätigkeitsabend in der alten Malerschule - Foto: Roger Steen

 

 

(Buxtehude) Beim Benefiz-Event "Ausdrucksstark" kommen 650 Euro für das Spielmobil "Balu" zusammen. Die Veranstalter Deck 2 Buxtehude und der Verein "Hand und Herz" haben einen wohltätigen Poetry Slam Abend veranstaltet. Begleitet wurde der Abend von der Band "Port Joanna".

 

Alle Einnahmen wurden jeweils hälftig dem Kinderhospiz "Herzlicht" in Stade, sowie dem Spielmobil "BALU" gespendet. Insgesamt wurden 1.300 Euro kamen zusammen, 650 Euro fließen zum Spielmobil.

 

Das Spielmobil "Balu" wird von der Fachschule Sozialpädagogik der Jobelmannschule Stade zusammen mit dem Stadtjugendring Buxtehude e.V. gemanagt. Angehende Erzieher und Erzieherinnen der FSP Stade betreuen das Spielmobil in einer Schülerfirma und betreuen "Balu" bei seinen Einsätzen - auf Vereins- und Firmenfesten ebenso wie in der mobilen Stadtteilarbeit.

 

"Unser Dank geht an Ata Shakoor und Katharina Bodmann ("Hand und Herz") sowie Simone Kleinheinz ("Deck 2")", freut sich "Balu"-Leiter Jörg Blanke.

 

 

Mo

10

Dez

2018

Ferienfahrten 2019 - Anmeldungen ab sofort möglich

So

25

Nov

2018

Internationales Jugendcamp in Russland - Bewerbungsphase eröffnet

10 Delegationen junger Menschen verspricht viel Spaß beim Kennenlernen und Austauschen
10 Delegationen junger Menschen verspricht viel Spaß beim Kennenlernen und Austauschen

Der Stadtjugendring Buxtehude bietet für junge Erwachsene von 18 bis 22 Jahren eine Reise in ein Multinationales Jugendcamp nach Russland an. Die Reisegruppe wird vom 21. Juli bis 5. August 2019 am "International Youth Camp Lazurny" teilnehmen. Lazurny liegt in der Region Nischni Nowgorod östlich von Moskau, die Anreise folgt mit Flugzeug und Bus.

 

Acht Teilnehmer aus Buxtehude können dabei sein, wenn sich rund 10 weitere Delegationen treffen. Mit dabei sind junge Erwachsene u.a. aus Russland, China, Serbien, Israel, Weißrussland. Bereits diesen Sommer nahm eine Buxtehuder Delegation am Camp teil und war vollends begeistert. "Lazurny ist eine super Erfahrung für mich. Ich habe ein interessantes Land, viele verschiedene Kulturen und tolle Freunde kennengelernt," fasst Niklas Dobschall (18) aus Sauensiek seine Lazurny-Erfahrung zusammen.

 

Die Reise wird öffentlich gefördert und kostet 300 Euro inklusive Flug, Unterbringung, Vollpension und Programm.

 

-> Bewerbungen und weitere Informationen

 

 

Mi

21

Nov

2018

Messe sucht interaktive Aussteller

(Buxtehude) Die Buxtehuder Ausbildungsmesse ist ein fester Bestandteil der schulischen Veranstaltungen in der Hansestadt Buxtehude, und dies schon seit 2002. Am Do., 28. Februar 2019, 8.30 bis 12.30 Uhr, ist es wieder soweit und die Junge Union Buxtehude/Altes Land/Geest (JU) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Buxtehude e.V. (SJR) erneut die Buxtehuder Ausbildungsmesse in der Halepaghen-Schule.

 

Hauptorganisator Niels Kohlhaase (19) ist Schüler an der BBS Buxtehude und war selbst Besucher der Ausbildungsmesse. Heute plant er für die Messe den großen Rahmen wie Ausstellerfläche, Vortragszeiten und Öffentlichkeitsarbeit. „Die meisten Aussteller haben über die Ausbildungsmesse schon Auszubildende eingestellt. Auch gibt es jedes Jahr junge Messebesucher, die ihren weiteren Lebensweg durch einen neuen Kontakt auf der Messe beschreiten, sei es durch Praktikum, Ausbildungsplatz oder duales Studium. Das Konzept funktioniert - und das motiviert uns jedes Jahr aufs Neue die Messe auszurichten“, so der JU-Vorsitzende und Organisator Niels Kohlhaase.

 

Unterstützung bekommt Kohlhaase dabei von einem alten Hasen: Achim Biesenbach (36) war Auszubildender als er die Buxtehuder Ausbildungsmesse vor ins Leben gerufen hat. 16 Jahre später ist der SJR-Vorsitzende Biesenbach allerdings nur noch in der zweiten Reihe dabei.

Das dritte und neue Gesicht des Organisationsteams ist Vivienne Hoffmann (19). Die Jorkerin geht in die 13. Klasse der BBS Buxtehude und ist JU-Vorstandsmitglied.

 

Die ersten Ausstellerunternehmen wie SAP, DOW und Fielmann sind bereits dabei und nutzen die Chance, Kontakte am eigenen Unternehmensstand zu knüpfen oder auch Fachvorträge anzubieten. Der Fokus der Ausbildungsmesse hat sich in den letzten Jahren sukzessive in Richtung Vortragsforum entwickelt. Mehr als 20 Fachvorträge finden parallel zur Ausstellung statt. Besonders gut kommen junge Vortragende an, z.B. Auszubildende oder duale Studenten, die in ihre Berufsvorstellung eine persönliche Note einbringen.

 

Ähnliche Konzepte gibt es zunehmend auch an den Messeständen: Interaktive Stände laden die Messebesucher ein, sich berufsbezogen auszuprobieren. Nicht nur Handwerksbetriebe bringen hierzu Equipment aus ihrem Berufsalltag mit und zeigen Jobs zum "Anfassen".

 

Anmeldungen sind noch bis zum 10. Januar 2019 auf der Messe-Website (www.ausbildungsmesse-buxtehude.de) möglich.

 

Kontakt: Niels Kohlhaase, Email: messe@ju-kreisstade.de, Mobil: 0175/8706521

 

Mi

14

Nov

2018

Zum Jugendcamp in den Wald - nach Russland

10 Delegationen im International Youth Camp in Lazurny - mittendrin die Buxtehuder Delegation aus Deutschland
10 Delegationen im International Youth Camp in Lazurny - mittendrin die Buxtehuder Delegation aus Deutschland

Mit viel Vorfreude, aber auch etwas ehrfurchtsvoll vor dem Reiseziel, verließ die deutsche Delegation Buxtehude und machte sich auf ins Abenteuer. Mit dem Flieger ging es nach Moskau und von dort mit dem Reisebus weiter ostwärts.

 

Ziel war das Camp Lazurny zwei Fahrstunden östlich von Nischni Nowgorod (ehemals Gorki) - der bis zur Fußball-WM relativ unbekannten, dafür umso größeren (1,25 Mio. Einwohner) Hauptstadt der gleichnamigen Region.

 

Auch wenn Lazurny ziemlich abgeschieden im Wald liegt, so ist die Anlage alles andere als winzig: Lazurny entspricht einer großen Jugendherberge mit angeschlossenem Sportgelände, mehreren Bühnen, Schwimmhalle und Mensa - also ein Ort, an dem man gut was losmachen kann.

 

Zwei Wochen weit abgeschieden von der nächsten Stadt in den russischen Wäldern - das kann viel Spaß machen!

 

In Lazurny findet das International Youth Camp seit 25 Jahren statt, in diesem Jahr mit Delegationen aus China, Serbien, Moldawien, Israel, Weißrussland - natürlich aus Russland - und erstmals seit 2014 wieder aus Deutschland. Im Camp steht der Austausch an erster Stelle - daher ist Englisch Camp-Sprache und die Unterbringung erfolgt in (nach Nationalitäten) gemischten Zimmern. Aber dort hält man sich eh wenig auf - denn von 9 Uhr bis Mitternacht ist jeden Tag viel und abwechslungsreiches Programm.

 

"All flags are welcome" = "Fun with flags", aber cooler!
"All flags are welcome" = "Fun with flags", aber cooler!

Dafür verantwortlich zeichnen die russischen Teamer des Camps, die alle Programmpunkte im Detail geplant und organisiert haben: verschiedene Sportangebote, künstlerische Workshops, Sprachanimation in russischer Sprache oder Tanzanimation - für jeden Geschmack war etwas dabei.

 

Bereits zu Hause hatte jede Delegation ihre Beiträge für Programmpunkte wie “All Flags are welcome” (Präsentation von heimischen Speisen, traditioneller Kleidung uvm.) oder “Lazurny Vision” (freie Bühnendarstellung in Anlehnung an den Eurovision Song Contest). Mitmachen und Selbstmachen wird hier wie im gesamten Camp groß geschrieben.

 

Austauschmaßnahmen wie das Lazurny Camp ermöglichen den jungen Teilnehmern interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, sich selbst auszuprobieren und in einem internationalen Kontext selbst zu erfahren - und natürlich werden die Englisch-Kenntnisse auch nicht schlechter.

 

Am Ende des zweiwöchigen Aufenthalts wurden während der Abschlussveranstaltung des Camps die aktivsten Teilnehmer, die von allen Teilnehmern von Lazurny gewählt wurden, mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Die deutsche Delegation war mit zwei Auszeichnungen mit von der Partie.

 

Auf dem Rückweg verbrachte die Gruppe eine Nacht im Hostel in Moskau und konnte vor dem Rückflug einen Eindruck von Russlands Hauptstadt bekommen. Nach einem Stop am Kreml ging es zurück in die Heimat.

 

Jedenfalls war die deutsche Delegation vom Lazurny Camp sehr angetan - und empfahl einstimmig eine erneute Entsendung einer deutschen Delegation ins Camp. Zudem wollen sich die Teilnehmer als Multiplikatoren für das nächste Jugendcamp engagieren.

 

-> zur Ausschreibung fürs kommende Jahr

 

 

 

Sa

03

Nov

2018

Stadtjugendring-Delegation in Israel

Deutsche und israelische Jugendleiter in Tel Aviv vor Independence Hall, dem Gebäude, in dem vor 70 Jahren der Staat Israel ausgerufen wurde.
Deutsche und israelische Jugendleiter in Tel Aviv vor Independence Hall, dem Gebäude, in dem vor 70 Jahren der Staat Israel ausgerufen wurde.

Der Austausch des Stadtjugendring Buxtehude mit Israel führte 10 Jugendleiter aus Buxtehude für eine Woche ins gelobte Land. Die 18 bis 37 Jahre alte deutsche Delegation war zum Gegenbesuch angereist um sich mit der israelischen Delegation der Israel Association of Community Centers (IACC, der Dachverband der kommunalen Gemeindezentren) zu treffen, die im Juli Buxtehude besucht hatte.

 

Im Fokus des Austausches stand die Jugendarbeit der israelischen Austauschpartner aus den Städten Jerusalem, Netanja und Kirjat Ekron. Auch in Israel ermöglicht erst der Einsatz von vielen jungen Freiwilligen in den Jugendzentren und Jugendverbänden das vielfältige außerschulische Angebot für Jugendliche. Eine besondere Herausforderung ist dabei die zwei bis dreijährige Wehrpflichtzeit der Israelis, wodurch 18 bis 21-jährige zeitweise nicht in der Jugendarbeit tätig sein können. Spannungsfelder in der Jugendarbeit entstehen zwischen religiösen und säkularen Jugendlichen ebenso wie durch ihre unterschiedlichen Herkunftskulturkreise. Dass Israel ein Einwanderungsland war und immer noch ist, zeigt sich auch an den umfangreichen Ausbauprogrammen der Städte.

 

Workshop zur Jugendarbeit - in dem Jugendzentrum "The Box" in Ost-Netanja.
Workshop zur Jugendarbeit - in dem Jugendzentrum "The Box" in Ost-Netanja.

Das Besuchsprogramm beinhaltete landeskundliche Highlights wie die Jerusalemer Altstadt, das Tote Meer und die Altstadt von Akko. Die Austauschgruppe besuchte die Holocaustgedenkstätte Yad Vachem in Jerusalem und knüpfte damit an den gemeinsamen Besuch der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen an. "Geschichte ist, was uns Deutsche und Israelis zusammengebracht hat, Freundschaft ist was wir heute teilen," fasst SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach den diesjährigen Fachkräfteaustausch zusammen.

 

Den deutsch-israelischen Austausch für die kommenden drei Jahre bereitete die Jugendleiterdelegation bei Workshops mit den Jugenddirektoren aus Netanja und Kirjat Ekron vor. Als nächste Maßnahme ist ein Jugendaustausch (16 - 19 Jahre) in den Sommerferien 2019 in Vorbereitung. Die Anmeldephase startet voraussichtlich am 1. Dezember.

 

Do

25

Okt

2018

SJR feiert "Tag der Jugendarbeit" mit Buxtehuder Jugendleitern und Ehrenamtlichen

Niels Kohlhaase leutet die Kahoot-Spielrunde ein - gemeinsam quizzen macht einfach Spaß!
Niels Kohlhaase leutet die Kahoot-Spielrunde ein - gemeinsam quizzen macht einfach Spaß!

"Tag der Jugendarbeit" heißt das Dankeschön-Event für die vielen Ehrenamtlichen und Jugendleiter der Jugendarbeit in Buxtehude. Am 20. Oktober feierten 60 Jugendleiter allen Alters gemeinsam und nutzen die Gelegenheit zum Vernetzen beim Bierchen.

 

Der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach freute sich über die Gäste aus 15 Verbänden und Trägern der Buxtehuder Jugendarbeit. Er betonte aber auch, dass die Jugendarbeit vor den großen Themen leicht ins Hintertreffen gerate. Erst sorgte die Flüchtlingskrise für Entwicklungsstopp, dann zögen "Rückkehr zu G9" und Kita-Ausbau die Aufmerksamkeit auf sich. Nichtsdestotrotz gibt es Grund zur Freude: Die Fahrten und Lager im Sommer sind erfolgreich verlaufen und die Ferienspaß-Saison konnte neue Akzente setzen.

 

Beim interaktiven Teil des Abend leitete Niels Kohlhaase, Stellvertretender SJR-Vorsitzender, eine Runde Kahoot. Dabei loggen sich die Mitspieler aus dem Publikum über ihr Handy in die Spielrunde online ein und nehmen alle gleichzeitig am vorbereiteten Quizz teil. Im Wer-wird-Millionär-Modus (4 Antworten werden gegeben, eine ist richtig) werden die Fragen an die Leinwand geworfen und die Teilnehmer können abstimmen - je schneller die richtige Antwort kommt, desto mehr Punkte gibt es. Bei Fragen zu Lokal-Promis, Geschichte, Politik und Allgemeinwissen wechselten die Führenden bis am Ende Clarissa Schröder den ersten Platz errang.

 

Das Orga-Team des "Tag der Jugendarbeit" (v.l.): Achim Biesenbach, Lars Neuber, Anke Pöschke, Imke Podbielski, Niels Kohlhaase und Erika Schulz
Das Orga-Team des "Tag der Jugendarbeit" (v.l.): Achim Biesenbach, Lars Neuber, Anke Pöschke, Imke Podbielski, Niels Kohlhaase und Erika Schulz

Beim Vernetzungsteil versammelten sich die Anwesenden in drei Gruppen und besprachen die größten Herausforderungen in ihrem Betätigungsfeld. Für die Ehrenamtlichen mit Fokus auf Gruppenstunden besteht die größte Herausforderung in fehlendem Nachwuchs, sowohl bei Teilnehmern, aber vor allem auch bei Jugendleitern zwischen 16 und 30 Jahren. Bei der Ferienfahrten- und Lagergruppe steht der Umgang mit schwierigen Teilnehmern und die Kommunikation mit dem verantwortlichen Träger darüber im Fokus. Schließlich nannte die Gruppe der haupt- und nebenamtlichen Jugendpflegemitarbeiter fehlende öffentliche Wahrnehmung der Arbeit vor dem Hintergrund der Kita-Krise als größte Herausforderung.

 

Beim anschließenden Büffet hatten Jugendleiter gezeigt, dass Hobby-Köche Großartiges auf die Beine stellen können. Mit fünf Jugendleitern hatten sie sechs Stunden in der Freizeithaus-Küche gewirbelt und für jeden Geschmack etwas gezaubert. Die Rakete als Dankeschön viel entsprechend laut aus.

 

In der Arena des Freizeithauses startete die Party mit DJ-Musik. Im Café des Freizeithauses wurde geschnackt und auf einem zweiten Dance-Floor gefeiert. Vernetzen und Feiern - das gehört beim "Tag der Jugendarbeit" einfach zusammen. Wir freuen uns auf das nächste gemeinsame Event mich Euch!

 

Mo

08

Okt

2018

Stadtjugendring mit neuem Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand (v.l.n.r): Achim Biesenbach (36, Vorsitzender), Inga Lietzmann (41, Stellvertreterin) und Niels Kohlhaase (19, Stellvertreter und Schatzmeister)
Der geschäftsführende Vorstand (v.l.n.r): Achim Biesenbach (36, Vorsitzender), Inga Lietzmann (41, Stellvertreterin) und Niels Kohlhaase (19, Stellvertreter und Schatzmeister)

(Buxtehude) Bei den jüngsten Vorstandswahlen beim Stadtjugendring Buxtehude e.V. wurden Achim Biesenbach (36) als Vorsitzender und Inga Lietzmann (41) als Stellvertreterin in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Stellvertreter und Schatzmeister wurde Niels Kohlhaase (19). Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Catharina Klindworth (32), Martin Ratering (36), Lars Neuber (28) und Klara Thomas (20).

 

Achim Biesenbach ist bereits seit 2010 ehrenamtlicher Vorsitzender des SJR, im Hauptberuf kümmert er sich um Schiffskredite bei der Norddeutschen Landesbank. Zuvor war er bereits Ratsmitglied für die CDU. Seine alte und neue Stellvertreterin Inga Lietzmann ist keine unbekannte in der Buxtehuder Jugendarbeit. Die Freizeitwissenschaftlerin war Jugendpflegerin in Buxtehude und beim Landkreis Stade und ist aktuell in Elternzeit. Niels Kohlhaase besucht die Abschlussklasse des Fachgymnasiums an der BBS Buxtehude und ist aktueller Vorsitzender des Regionalverbandes der Jungen Union Buxtehude/Altes Land/Geest. Kohlhaase organisiert die jährliche Buxtehuder Ausbildungsmesse, die im Februar in der Halepaghen-Schule stattfinden wird.

 

Herausforderungen der Jugendarbeit

 

Der neue Vorstand sieht die Jugendverbände aktuell vor mehreren Herausforderungen. "Jugendarbeit muss sich mit ihren jungen Zielgruppen weiterentwickeln und regelmäßig neu erfinden um nicht ins Hintertreffen zu geraten", erläutert Biesenbach. Gleichzeitig seien die Vereine und Verbände selbst in Bewegung um die eigene Digitalisierung des Vereinslebens, der Kommunikationswege und der Zusammenarbeit neu zu strukturieren. Zusätzlich kämen neue gesetzliche Anforderungen dazu wie das Bundeskinderschutzgesetz oder jüngst die Datenschutzgrundverordnung. "Bei Fragestellungen wie diesen geben wir den Jugendverbänden Best-Practice Beispiele an die Hand", erklärt Inga Lietzmann den Anspruch des Stadtjugendrings.

 

Der Stadtjugendring Buxtehude versteht sich als Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendverbände. Zurzeit sind 47 Mitgliedsverbände dem Jugendarbeitsnetzwerk angeschlossen, darunter zahlreiche kleine und große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände sowie politische und konfessionelle Jugendverbände.

 

Der SJR organisiert Jugendleiter-Ausbildungen insbesondere für Berufstätige und Eltern und vernetzt Jugendleitende und Ehrenamtliche z.B. beim "Tag der Jugendarbeit". Das "Kinderforum", ein Stadtteilprojekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Sagekuhle, ist in Trägerschaft des SJR. Das Spielmobil "Balu", ein mobiler Spielplatz in Form eines Anhängers mit Outdoor-Spielmaterial, wird als Schülerfirma mit der Jobelmann-Schule in Stade betrieben.

 

Ein Schwerpunkt des SJR liegt in der Internationalen Jugendarbeit mit Austauschmaßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene. Seit 2014 gibt es jährliche Fachkräfte- und Jugendaustauschprogramme nach Israel. In diesem Jahr nahm erstmals eine SJR-Delegation an einem multinationalen Jugendcamp in Russland teil. Für das kommende Jahr ist zusätzlich ein Jugendaustauschprogramm mit St. Petersburg in Vorbereitung.

 

So

07

Okt

2018

Anmeldung zur 18. Buxtehuder Ausbildungsmesse ab jetzt möglich!

Ab jetzt ist es möglich, sich als Aussteller zur 18. Buxtehuder Ausbildungsmesse anzumelden.

 

 

 

Das Anmeldeverfahren findet online über ein elektronisches Anmeldeformular statt. Anmeldeschluss: Do., 17. Januar 2019.

 

-> Zur Messe-Homepage

Sa

08

Sep

2018

Karikaturen zum Rechtsextremismus: Zum Nachdenken anregen

Lars Neuber (re.) und Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring Buxtehude gehören zum Organisationsteam der Ausstellung "Oh, eine Dummel" Foto: Kreib
Lars Neuber (re.) und Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring Buxtehude gehören zum Organisationsteam der Ausstellung "Oh, eine Dummel" Foto: Kreib

tk. Buxtehude. Das Geschehen nach den Mord in Chemnitz, mutmaßlich durch drei Asylbewerber verübt, und die nachfolgenden teils gewaltsamen Proteste von Rechts, haben diese Ausstellung hochaktuell gemacht: Im Stadthaus in Buxtehude ist noch bis Freitag, 21. September, eine Ausstellung mit Karikaturen zum Thema Rechtsextremismus zu sehen. Organisiert wurde diese Aktion vom Stadtjugendring (SJR) Buxtehude.

"Die Idee hatten wir bereits vor zwei Jahren", sagt Lars Neuber. Die Ausstellung "Oh, eine Dummel" ist schon an verschiedenen Orten in Niedersachsen zu sehen gewesen. "Die Besucher sollen Dinge hinterfragen, sich Gedanken machen", sagt Niels Kohlhaase. Die gleichermaßen satirisch überspitzte und witzige Form der Darstellung sei eine gute Form, um Menschen mit dem Thema Rechtsextremismus zu konfrontieren.

Lorenz Hünnemeyer, einer der Redner während der Ausstellungseröffnung, mahnte: "Die Rechtsextremen sind brandgefährlich." Der ehemalige Buxtehuder CDU-Ratsherr forderte, dass sich die Demokratie selbst verteidigen müsse. Deswegen sei auch eine solche Ausstellung wichtig, denn sie könne Menschen erreichen und zum Nachdenken bringen.
Wie notwendig das ist, zeigt dem SJR die Tatsache, das fast alle Führungen bereits ausgebucht sind.

Fr

07

Sep

2018

Karikaturen erklären rechte Umtriebe

Von links, vordere Reihe: Fynn Hinck (Jusos), Maggy Ruhnke (Grüne), Niels Kohlhaase (Junge Union), André Grote (FDP), Heinrich Bröhan (CDU). Hintere Reihe: Mirco Künne (Junge Liberale), Bettina Priebe (Grüne), Nick Freudenthal (SPD), Petra Möhle (CDU), Lars Neuber (Stadtjugendring), Achim Biesenbach (CDU). Ganz rechts: Martin Fröhning (Spielezirkel Buxtehude). Foto: Sven Husung

BUXTEHUDE. Die Ausstellung „Oh, eine Dummel“ kommt wie bestellt: Etwa 60 aktuelle Karikaturen sowie satirische Fernsehbeiträge zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit sind seit dieser Woche im Stadthaus zu sehen.

 

Bei der Eröffnung am Mittwochabend fand Lorenz Hünnemeyer, Rechtsanwalt und Präsident des Kulturforums, besonders markige und ernste Worte. „Wer meint, Buxtehude hat damit nichts zu tun, wird sich noch wundern“, sagte er in Bezug auf die Ausbrüche rechter Gewalt in Sachsen. Er fordert eine parteiübergreifende Gegenwehr gegen rechtsextreme Strömungen, um „das zarte Pflänzchen Demokratie“ zu beschützen. Und monierte, dass lediglich fünf der 39 Buxtehuder Ratsmitglieder der Einladung zur Vernissage gefolgt seien. Während der Veranstaltung nutzten Politiker und Aktive die Chance, über die Partei- und Organisationsgrenzen hinweg ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen: Sie posierten mit einem Banner mit dem Hashtag „wirsindmehr“ – in Anlehnung an das Konzert in Chemnitz am Montag.

 

Die Ausstellung zeigt 60 Karikaturen von namhaften Künstlern wie Ralph Ruthe, der dem Projekt mit seinem Dummel-Cartoon den Titel verlieh. Außerdem sind satirische Film- und Fernsehbeiträge zu sehen – etwa Clips von Johannes Schlüter, der sich in der NDR-Sendung extra 3 regelmäßig mit Facetten des Rechtsextremismus auseinandersetzt.

60 Karikaturen aus Zeitschriften und Zeitungen sind zu sehen. Foto: Sven Husung
60 Karikaturen aus Zeitschriften und Zeitungen sind zu sehen. Foto: Sven Husung

Die Bilder und Filme sind im Stadthausfoyer und auf der Galerie verteilt. Mit Ulrich Siegmann aus Celle war auch einer der Entwickler des Ausstellungskonzeptes vor Ort. Für ihn war es wichtig, Jugendlichen einen unverkrampften Zugang zu den Themen zu gewähren. In der Praxis habe er festgestellt, dass Maßnahmen wie KZ-Besuche nur bedingt geeignet seien, um aktuelle Strömungen des Rechtsextremismus zu erklären. Heute seien die rechten Kräfte auch schwieriger zu erkennen als in den 90ern. „Da gab es noch Glatzen und Bomberjacken“, so Siegmann. Die Karikaturen hat er mit Jugendlichen gezielt ausgewählt, um beispielsweise konkrete Bewegungen wie die „Identitären“ zu thematisieren. „Die tun so, als wären sie keine Rechtsextremisten, sind es aber“, erläutert Siegmann. Auch die AfD spielt in den Karikaturen eine Rolle. Siegmann bezeichnete sie als „Sammelbecken“ für Rechtsextremisten, „auch wenn die Partei das nicht wahrhaben will.“

 

Das Wanderprojekt hat der Stadtjugendring (SJR) – der Dachverband der in der Jugendarbeit aktiven Organisationen – nach Buxtehude geholt. Federführend sind Niels Kohlhaase (Junge Union) und Lars Neuber. Im Namen des SJR bedankte sich Kohlhaase bei Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt für die Bereitstellung des Stadthauses – Lange-Reichardt bezeichnete die Ausstellung als „ansprechend und tiefsinnig“.

 

Die Frage, ob Satire vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen überhaupt reiche, warf Lorenz Hünnemeyer in seiner Rede auf – um zu schlussfolgern: „Natürlich brauchen wir die Ausstellung. Aber: Das ist keine Ausstellung für Jugendliche. Das ist eine Ausstellung für alle!“

 

Die Ausstellung

Die Ausstellung „Oh, eine Dummel“ ist bis Freitag, 21. September, im Stadthaus in Buxtehude zu sehen. Der Stadtjugendring Buxtehude bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellung an. Buchungen per E-Mail an ausstellung(at)sjr-buxtehude.de an.

 

von: www.tageblatt.de Sven Husung 

Sa

25

Aug

2018

Danke für euer Engagement! - Tag der Jugendarbeit 2018 - 20.10.2018

Sa

25

Aug

2018

Ausstellung "Oh, eine Dummel!" in Buxtehude

Die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ gastiert vom 03.09.2018 bis 21.09.2018 in Buxtehude. Wir laden Sie/euch herzlich ein, die Ausstellung mit euren Verbänden bzw. mit Schulklassen zu besuchen. Hierzu bieten wir 90-minütige Führungen durch die Ausstellung im Stadthaus (Bahnhofstraße 7, 21614 Buxtehude) an.

Die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ermöglicht einen besonders jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit: Anhand von ca. 60 aktuellen Karikaturen von namhaften Künstler/innen, sowie satirischen Fernseh- und Filmbeiträgen, können sich die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher mit den typischen, allzu simplen rechtspopulistischen und rechtsextremen Problemlösungsversuchen und Argumentationsweisen auseinandersetzen und so deren gefährlichen Gehalt offenlegen. Dem Betrachtenden bleibt hier das Lachen förmlich im Halse stecken und dies soll zum Ausgangspunkt genommen werden, um über die Entstehung und über Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nachzudenken und darüber zu diskutieren, wie man dem etwas entgegensetzen kann.

Durch die Führungen erlangen Sie und Ihre Schüler/innen detaillierte Informationen zu den einzelnen Karikaturen und deren Hintergründen. Die Führungen haben eine Dauer von ca. 90 Minuten und sollen außerdem zu einer angeleiteten Diskussion zum Thema Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit anregen.

 

Die kostenlosen Führungen können Sie unter folgender E-Mail-Adresse buchen: ausstellung@sjr-buxtehude.de Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten, die Anzahl der Besucher und mögliche Termine an.

 

Die Ausstellung „Oh, eine Dummel!“ kann in folgenden Zeiträumen besucht werden:

 

Montag: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr Führungen nach Absprache

Dienstag: 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Führungen nach Absprache

Mittwoch: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr Führungen nach Absprache

Donnerstag: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Führungen nach Absprache

Freitag: 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Führungen nach Absprache

Samstag: 08:00 Uhr . 12:00 Uhr Führungen nach Absprache

 

Im Stadthaus Buxtehude gastiert die Ausstellung vom 3. bis 21. September, Führungen sind vom 10. - 21. September 2018 buchbar. Die Führungen und der Eintritt sind dank der Unterstützung durch den Präventionsrat der Hansestadt Buxtehude und der Sparkasse Harburg-Buxtehude kostenfrei.

 

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns!

 

Sa

04

Aug

2018

Mit Gästen aus Israel Shakshuka kochen

Zum Frühstück gibt’s Shakshuka, serviert vom israelisch-deutschen Küchenteam: (v.l.) Anna Bundt, Patrick Fischbach, Achim Biesenbach, Frank-Christian Harder, Zohar Weissman, Josefine Klein, Niels Kohlhaase und Tali Goldstein Orgil - Foto: Anping Richter
Zum Frühstück gibt’s Shakshuka, serviert vom israelisch-deutschen Küchenteam: (v.l.) Anna Bundt, Patrick Fischbach, Achim Biesenbach, Frank-Christian Harder, Zohar Weissman, Josefine Klein, Niels Kohlhaase und Tali Goldstein Orgil - Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Die Küche im Jugendgästehaus ist jetzt koscher. Dafür haben die Israelis gesorgt, die im Rahmen eines Austauschs mit dem Stadtjugendring dort abgestiegen sind. Hier berichten sie, wie für den Sabbat gekocht wird und wie sie ihren Besuch in Buxtehude erleben.

 

Tomaten, Paprika, Eier und viel, viel Knoblauch: Das sind die Zutaten, die einen appetitlichen Duft durch das Freizeithaus am Geschwister-Scholl-Platz wehen lassen. Einst wurde das Gebäude als Hitlerjugendheim errichtet. Heute werkeln dort zwei Israelinnen und sechs Deutsche gemeinsam in der Küche. Am Ende servieren sie ein Frühstück, das mehrere kulinarische Grenzen überwindet: Zum „Shakshuka“, den versunkenen Eiern in pikanter Tomatensoße, gibt es – auf Wunsch der Gäste aus Israel – Weißwurst und Brezeln. Sie zeigen sich erstaunt, als die Gastgeber wissen lassen: „In Norddeutschland essen wir so etwas eigentlich gar nicht.“

 

Seit Sonntag sind zehn Leiter öffentlicher Gemeinschaftszentren in Israel zu einem Austausch mit Mitarbeitern des Stadtjugendrings (SJR) in Buxtehude zu Gast. Wie berichtet, hat der SJR das Austauschprogramm mit einer Partnerorganisation in Israel schon 2014 auf die Beine gestellt. Mittlerweile ist dies schon der zweite Mitarbeiteraustausch, dazwischen lagen zwei gegenseitige Besuche von Jugendgruppen.

Die deutschen und israelischen Teilnehmer des Austauschs beim Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen: Vor dem jüdischen Mahnmal haben sie gemeinsam eine Gedenkzeremonie abgehalten.
Die deutschen und israelischen Teilnehmer des Austauschs beim Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen: Vor dem jüdischen Mahnmal haben sie gemeinsam eine Gedenkzeremonie abgehalten.

Jetzt wird der Austausch auf israelischer Seite auf eine breitere Basis gestellt – von der lokalen auf die nationale Ebene. Statt einer örtlichen Organisation sind nun zehn in ganz Israel dabei. Aus jeder von ihnen ist ein Mitarbeiter nach Buxtehude gekommen, um sich mit Kollegen vom Stadtjugendring, der Dachorganisation der Vereine und Gruppen der Buxtehuder Jugendarbeit, auszutauschen. Dabei geht es in Workshops ebenso um fachliche Themen in der Jugendarbeit wie um die Frage, wie ein zeitgemäßes Holocaust-Gedenken für Deutsche und Israelis aussehen sollte. Denn neben Sightseeing in Hamburg und einer Kanutour auf der Este stand bei dem einwöchigen Besuch auch eine Fahrt in die Gedenkstätte Bergen-Belsen an.

 

Die deutschen und israelischen Austauschteilnehmer haben dafür eine Gedenkzeremonie mit Gedichten, Liedern und Gebeten ausgearbeitet. „Wir hatten auch eine beeindruckende Führung mit einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte, die sehr sensibel und anschaulich gestaltet wurde“, berichtet Smadar Dromy. Mit ihrem Kollegen David Zur ist sie sich einig: „Das Gedenken an den Holocaust lebendig zu halten, ist sehr wichtig, ebenso der Kontakt von Mensch zu Mensch durch solch einen Austausch.“

 

Wie David Zur berichtet, ist die Entscheidung zu einer Reise nach Deutschland für ihn keine selbstverständliche gewesen: Sein Vater kam aus Rostock, konnte 1939 aus Deutschland fliehen und lernte später in Israel seine Mutter kennen, die aus Polen stammte und ebenfalls dem Holocaust entkommen war.

Jugendarbeit hautnah - das konnte die israelische Delegation bei verschiedenen Stationen wie hier im Kinderforum in der Sagekuhle erleben.
Jugendarbeit hautnah - das konnte die israelische Delegation bei verschiedenen Stationen wie hier im Kinderforum in der Sagekuhle erleben.

Den Spuren jüdischen Lebens gefolgt

 

Auch in Buxtehude sind die Austauschteilnehmer den Spuren jüdischen Lebens in Deutschland gefolgt. Sie haben den alten jüdischen Friedhof im Neukloster Forst an der B73 besucht und dort Andacht gehalten. Wie es Brauch ist, hat jeder auf einer der Grabstellen einen Stein hinterlassen. „Wir hatten nur einen kurzen Halt eingeplant, aber am Ende haben wir auf dem kleinen Friedhof eine ganze Stunde verbracht“, berichtet Achim Biesenbach vom Stadtjugendring, der den Austausch von Anfang an mitgemacht hat.

 

Überhaupt musste vieles spontan umgeplant werden, berichtet Biesenbach. So hatten die Organisatoren nicht damit gerechnet, dass einige der israelischen Teilnehmer sogar schweinerne Weißwurst, andere aber nur koscher essen. Die Lösung waren zwei Küchen: Eine im Freizeithaus, eine im Jugendgästehaus am Jahn-Stadion.

 

Letztere haben die Israelis gleich nach ihrer Ankunft durch das Erhitzen des Ofens auf sehr hohe Temperatur und das Mitbringen eigener Pfannen und Messer koscher gemacht: Die jüdische Speisevorschrift verlangt, dass Speisen, die Fleisch und solche, die Milch enthalten, in verschiedenen Räumen und mit verschiedenem Geschirr zubereitet werden. So konnten sie für den Sabbat vorkochen, denn von Sonnenuntergang am Freitagabend bis zum Sonnenuntergang am Sonnabend ist das nicht erlaubt. Ebenso wenig wie Autofahren, aber das war auch nicht nötig: Feiern ist am Sabbat völlig in Ordnung, und die Party zum Auftakt des Schützenfests Altkloster stieg direkt vor der Haustür.

 

www.tageblatt.de  04.08.2018 - von Anping Richter

Mo

04

Jun

2018

Deutsch-Israelischer Fachkräfteaustausch - jetzt bewerben

29. Juli – 5. August (in Deutschland) & 08. – 15. Oktober 2018 (in Israel)

Der Austausch des Stadtjugendring Buxtehude (SJR) mit Israel geht in die nächste Runde: In diesem Jahr findet der Austausch erneut als Staff Exchange statt, also als Austausch von Aktiven in der Jugendarbeit aus Deutschland und Israel.

 

Ziel des Jugendleiter*innenaustausches ist das Kennenlernen unterschiedlicher Herausforderungen und Methoden der interkulturellen Jugendarbeit und der Gastländer durch Besuche in den entsprechenden Ländern. Außerdem gibt es durch die vergangenen Maßnahmen viel Potenzial für Reflektion, Erfahrungsaustausch, aber auch die zukünftige Gestaltung der Jugendbegegnungen.

 

Der Staff Exchange richtet sich an ehren- oder nebenamtliche Jugendleiter*innen / Übungsleiter*innen / Vorstände aus der Buxtehuder Jugendarbeit. Als eine*r von insgesamt 10 Teilnehmer*innen hast Du vor Ort die Möglichkeit bei verschiedenen Workshops und Besuchen der Einrichtungen die israelische Jugendarbeit kennenzulernen.

 

Wir laden Dich herzlich ein, Dich zu bewerben und dich in die interkulturelle Jugendarbeit einzubringen – egal ob du bereits darin Erfahrungen hast oder noch Neuling bist!

 

Neugierig? Wir auch: auf Dich!

 

-> weitere Informationen

 

So

25

Mär

2018

Exchange Connects: Internationale Jugendarbeit innovativ

Der Stadtjugendring Buxtehude erhält den Zuschlag: das Projekt "Exchange Connects - durch internationalen Austausch befähigt zu gesellschaftlichem Engagement" des SJR wurde aus 96 Projektanträgen ausgewählt (insgesamt erhielten 16 Projekte eine Förderzusage).

 

Innerhalb von drei Jahren stehen 25.000 Euro aus Mitteln des Innofonds des BMFSJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) zur Verfügung um das Projekt mit Leben zu füllen.

 

Die Projektmittel ermöglichen die inhaltliche und pädagogische Weiterentwicklung des seit 2015 erfolgreichen Israel-Austausches des SJR. Darüber hinaus kann damit ein neues Austauschprogramm mit Russland angeschoben werden.

 

Bei "Exchange Connects" werden teilnehmende Jugendlicher und Fachkräfte (Jugendleiter) durch ihre positiven Erfahrungen und Erlebnisse bei internationalen Austauschmaßnahmen dazu animiert, selbst positiv in die Gesellschaft hinein zu wirken.

 

Über die Durchführung von Autauschprogrammen mit Israel und Russland und die dabei stattfindende Partizipation der Teilnehmenden erfüllt das Projekt Exchange Connects zwei zentrale Ziele:

  1. Ehrenamtliche Jugendleiter zur Unterstützung von Austausch-Maßnahmen zu qualifizieren, zu motivieren und untereinander zu vernetzen.
  2. Jugendliche an ein gesellschaftliches Engagement heranführen und zu Botschafterinnen und Botschaftern des internationalen Gedankens und Miteinanders zu befähigen.

Im Anschluss soll das Projekt (Laufzeit bis Ende 2019) evaluiert und in kommunale Strukturen überführt werden.

 

Als konkrete Maßnahmen finden in diesem Jahr ein Jugendleiter-Austausch mit Israel und die Teilnahme an einem Multinationalen Jugendcamp in Russland statt. Weitere Informationen zu den Maßnahmen und freien Teilnehmerplätzen hält die SJR-Homepage unter www.sjr-buxtehude.de bereit.

 

Fr

23

Mär

2018

Jetzt anmelden zum Multinationalen Jugendcamp Lazurny 2018

Dieses Jahr hat der SJR Buxtehude etwas ganz neues im Angebot: Das Multinationale Jugendcamp Lazurny in Russland vom 22. Juli - 04. August!

 

Junge Menschen aus 10 Ländern treffen sich zu einem Jugendcamp in Russland - seid mit dabei bei diesem einmaligen Event!

 

Werdet Teil der deutschen Delegation, erlebt internationale Vielfalt, spannende Einblicke in andere Kulturen und tragt zum Austausch mit eigenen Beiträgen bei.

 

Wir laden euch ein 14 Tage eurer Ferien mit uns in Russland zu verbringen. Genießt Euren Sommer mit einem abwechselungsreichen Programm, persönlichen Erfahrungen für euch selbst und vielen neuen Freunden aus der ganzen Welt!

 

Also falls ihr im Alter von 17-22 Jahren seid, abenteuerlustig & interessiert an anderen Kulturen seid und mal was ganz Neues ausprobieren wollt - das ist eine super Gelegenheit.

Anmelden könnt ihr euch HIER!

Do

15

Mär

2018

14 neue Jugendleiter schließen Ausbildung erfolgreich ab

die Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung und das Referententeam vor dem Freizeithaus
die Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung und das Referententeam vor dem Freizeithaus

Bei der diesjährigen sogenannten Ü20-Ausbildung haben 14 Ehrenamtliche die Jugendleiterausbildung erfolgreich absolviert. Die neuen Jugendleiter sind meist schon bei einem Jugendverband tätig u.a. bei Domino Jugendprojekte e.V., Jesus-Gemeinde, Pfadfinder Stamm Likedeeler, bei der Jungen Union oder beim Stadtjugendring selbst.

 

An drei Wochenenden wurde ihnen von dem Referententeam des Stadtjugendringes Buxtehude (SJR) um Inga Lietzmann nützliches und hilfreiches Rüstzeug für eine erfolgreiche ehrenamtliche Jugendleiter-Tätigkeit vermittelt. Für Inga Lietzmann ist die Ü20-Ausbildung eine besonders anspruchsvolle Ausbildung, da die meisten Seminarteilnehmer bereits in der Jugendarbeit tätig sind, zum Teil bereits seit vielen Jahren. Diskussionen und Rückfragen sind dementsprechend tiefgehend und meist nur mit viel Praxiserfahrung im Referententeam angemessen zu beantworten.

 

Di

13

Mär

2018

Soccer-Platz an der Skateranlage geplant

Bei der Einweihung des Skateplatzes im Jahr 2011 waren bereits Erweiterungen in der Diskussion. - Foto: Biesenbach
Bei der Einweihung des Skateplatzes im Jahr 2011 waren bereits Erweiterungen in der Diskussion. - Foto: Biesenbach

BUXTEHUDE. Der Soccer-Platz an der Konrad-Adenauer-Allee kann realisiert werden. Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt hat dem Jugendhilfeausschuss mitgeteilt, dass das Lärmschutz-Gutachten aufgezeigt habe, dass die Freizeitsportanlage an diesem Ort erweitert werden könnte. In dem Dreieck zwischen Bahnlinie, Ellerbruchtunnel und Konrad-Adenauer-Allee hatte die Stadt Buxtehude bereits 2011/2012 eine Skater-Anlage errichtet – für 100 000 Euro. Notwendig war der Bau einer Lärmschutzwand, um die Anwohner auf der anderen Seite der Bahnlinie vor den Geräuschen der Skater zu schützen.

 

Stadtjugendring und CDU machen sich seit einigen Jahren für den Ausbau stark. Sie wünschen sich einen Soccerplatz, vergleichbar mit dem Platz am Orchideenweg. Es wird mit Kosten in Höhe von 50 000 Euro gerechnet (Standardmaß der DFB-Mini-Spielfelder). In dem Soccer-Käfig könnte Fußball oder Basketball gespielt werden. Auch ein überdachter Unterstand wäre sinnvoll, waren sich CDU-Ratsherr Alexander Krause und der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Nick Freudenthal (SPD), einig. Co-Fraktionschefin Bettina Priebe (Grüne) betonte, dass ihre Fraktion im Grundsatz nichts gegen den Soccer-Platz habe. Es sollte allerdings geprüft werden, ob dieser auch auf dem Schulhof der Integrierten Gesamtschule an der Hansestraße realisiert werden könne. Auch Bodo Klage von der FDP/BBG/FWG-Gruppe unterstützte CDU und SPD. Die Verwaltung soll jetzt eine Planung vorlegen – inklusive einer Kostenschätzung. Die politische Mehrheit favorisiert den Bereich neben der Skateranlage. Schließlich werde das Angebot von Kindern und Jugendlichen „gut angenommen“. Die Politik stehe bei diesen in der Pflicht, die Freizeitsportanlage zu erweitern. Krause hofft auf eine zügige Umsetzung, bereits im Sommer 2016 hatte die CDU den Antrag gestellt.

 

www.tageblatt.de von Björn Vasel

Sa

24

Feb

2018

Ausbildungsmesse: Viele Tipps zur Berufswahl

Auch die 17. Buxtehuder Ausbildungsmesse mit rund 50 Ständen in der Halepaghenschule war gut besucht. Foto: Felsch
Auch die 17. Buxtehuder Ausbildungsmesse mit rund 50 Ständen in der Halepaghenschule war gut besucht. Foto: Felsch

BUXTEHUDE. Wie die Jahre zuvor, erwies sich auch die 17. Buxtehuder Ausbildungsmesse wieder als gelungene Veranstaltung. „Wir sind hoch zufrieden“, zogen Niels Kohlhaase und Alexander Kraus vom Organisations-Team gegen Mittag ihr Fazit.

 

Einen Wermutstropfen gab es dann aber doch aus Sicht der beiden Ehrenamtlichen, die die Messe gemeinsam mit Achim Biesenbach vom Stadtjugendring Buxtehude auf die Beine gestellt hatten: Die Handwerksbetriebe fehlten. „Schade, dass gerade diese Branche, die spannende Berufe zu bieten hat, sich heute nicht präsentiert“, meint Niels Kohlhaase von der Jungen Union. Denn an ernsthaft interessierten Besuchern mangelte es am Freitagvormittag in der Halepaghenschule durchaus nicht. „Es sind Jugendliche aus Neu Wulmstorf, Stade, also aus dem gesamten Landkreis hier, was uns natürlich riesig freut“, so Kohlhaase.

 

Den wohl größten Andrang verzeichnete der Stand der AIFS, (American Institute For Foreign Study). Rund 80 Jugendliche kamen allein zu dem Vortrag und erkundigten sich anschließend beim AIFS-Team nach den Chancen, ein Jahr im Ausland zu verbringen. „Die meisten jungen Leute waren schon sehr gut vorbereitet und stellten gezielt Fragen nach Au-Pair und work and travel“, zog Beraterin Susann Lass gegen Mittag ihre Bilanz.

 

"Gut ausgebildete Seeleute werden gesucht"

 

Die Welt kennenzulernen, aber auf einem ganz anderen Wege, reizte etwa 25 Jungen und zwei Mädchen. Siegbert Klintmüller konnte ihnen da weiterhelfen. Der ehemalige Schiffsbetriebsmeister, der lange Zeit bei der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd gefahren ist und sich jetzt in Bremen der Ausbildung des seemännischen Nachwuchses widmet, wundert es nicht, dass sein Stand weniger wie andere, wie zum Beispiel der der Bundeswehr oder der Polizei, aufgesucht wurde. „Es ist kein Geheimnis, dass die Schifffahrt in der Krise steckt und beim Personal natürlich gespart werden kann, aber auf der anderen Seite werden gut ausgebildete Seeleute weltweit immer gesucht. Der Beruf hat nach wie vor Zukunft“, ist sich der 63-Jährige sicher. Die Ausbildung zum Schiffsmechaniker biete durch ein Anschluss-Studium Aufstiegschancen zum nautischen oder technischen Offizier, eine Laufbahn, für die es sich lohne, zuerst praktische Erfahrungen zu sammeln, ist der Ex-Seemann überzeugt.

 

Jan-Joshua Bohm gehörte zu denen, die schon ziemlich genau wissen, wie ihr beruflicher Werdegang aussehen soll. Der 17-jährige Schüler der BBS Buxtehude, der 2019 sein Abitur macht, strebt ein Wirtschaftsstudium an. Für den Fall, dass er im nächsten Jahr noch keinen Studienplatz bekommt, kann er sich durchaus eine Zwischenlösung vorstellen, weshalb er die Buxtehuder Ausbildungsmesse als eine „extrem gute Idee“ bezeichnet. Besonders gefallen haben ihm die fachspezifischen Vorträge, denn schließlich könne es nicht schaden, sich umfassend zu informieren, sagt der Buxtehuder.

 

Die Ausbildungsmesse wurde von der Sparkasse Harburg-Buxtehude gefördert und die AOK Niedersachsen war als Messesponsor dabei. Ihre Stände gehörten zu den stark frequentierten. „Überwiegend wollten die Jugendlichen etwas über den Beruf des Sozialversicherungsangestellten wissen“, berichtet Niklas Bahr vom AOK-Stand.

 

www.tageblatt.de von Franziska Felsch

Do

01

Feb

2018

Fortbildungsprogramm des Kreisjugendrings

Fr

26

Jan

2018

Stellenausschreibung: Der Stadtjugendring sucht Austauschkoordinator für Israel

Der Stadtjugendring Buxtehude sucht ab sofort eine/n Austauschkoordinatoren/in (nebenberufliche Tätigkeit/Minijob) für Israel. Die Aufgabe eines Austauschkoordinators ist es, die Austauschmaßnahmen des SJR zu betreuen und pädagogisch zu begleiten.

 

Die Ausschreibung ist öffentlich und darf gerne geteilt und weitergeleitet werden.

 

Eine Download-Version der Stellenausschreibung ist weiter unten zu finden.

 

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.

Stellenausschreibung Austauschkoordinato
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Mi

20

Dez

2017

Buxtehuder Ausbildungsmesse am Freitag, 23.02.2018 - Anmeldeschluss für Aussteller ist Mittwoch, 10. Januar 2018

Das Organisatorenteam der Ausbildungsmesse vor der Halepaghen-Schule (von links nach rechts): Achim Biesenbach (Stadtjugendring), Niels Kohlhaase und Alexander Krause (Junge Union).
Das Organisatorenteam der Ausbildungsmesse vor der Halepaghen-Schule (von links nach rechts): Achim Biesenbach (Stadtjugendring), Niels Kohlhaase und Alexander Krause (Junge Union).

Auch im kommenden Jahr wird die Buxtehuder Ausbildungsmesse wieder in der Buxtehuder Halepaghen-Schule (HPS) stattfinden. Grund für den Wechsel der Räumlichkeiten an die HPS sind die anhaltenden Umbauarbeiten am Forum des Schulzentrum Süd.

 

Am Fr., 23. Februar 2018, von 8.30 bis 12.30 Uhr sind vom Eingangsbereich der HPS bis zur Mensa rund 50 Stände für Aussteller der verschiedenen Branchen und Bildungsbereiche aufgebaut. Parallel finden in mehreren Unterrichtsräumen Fachvorträge zu Themen rund um Ausbildung, Duales Studium, Auslandsaufenthalt und FSJ statt. Hierbei präsentieren zum Beispiel junge Auszubildende oder Mitarbeiter ein Berufsbild anhand ihres persönlichen Lebenslaufes.

 

Achim Biesenbach vom Stadtjugendring sowie Niels Kohlhaase und Alexander Krause von der Jungen Union sind auch in diesem Jahr wieder das Organisatorenteam der Buxtehuder Ausbildungsmesse und freuen sich über viele Anmeldungen von Unternehmen aus der Region.

 

„Die Ausbildungsmesse bietet mit jährlich rund 1000 Gästen eine super Plattform für die Unternehmen, junge Leute über die Berufe des jeweiligen Berufszweiges zu informieren und zu begeistern“, so die Messe-Organisatoren. Anmeldungen als Aussteller sind noch bis zum 10. Januar 2018 über das Online-Anmeldesystem auf der Veranstaltungshomepage möglich: www.ausbildungsmesse-buxtehude.de.

 

Fr

08

Dez

2017

Für die Vereinbarkeit von Jugendarbeit und Familie

... richtet der Stadtjugendring Buxtehude eine familienfreundliche Jugendleiter-Ausbildung speziell für Berufstätige und Eltern aus:

 

Seminartermine: 17./18. Februar, 24./25. Februar u. 10./11. März 2018

 

jeweils 9.00 - 19.00 (Samstage) bzw. 9.00 - 17.00 Uhr (Sonntage), im Freizeithaus Buxtehude bzw. Jugendgästehaus Buxtehude

 

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Diese Ü20-Jugendleiter-Ausbildung wird an drei Wochenenden, jeweils mit Mittagstisch und ohne Übernachtung im Freizeithaus in Buxtehude (Geschwister-Scholl-Platz 1) bzw. im Jugendgästehaus Buxehude (Apensener Str, am Jahnstadion), veranstaltet und richtet sich vor allem an Berufstätige und Ehrenamtliche der Jugendarbeit in Buxtehude. Besonderheit dieser Ü20 Juleica: Sie ist familienfreundlich! Während der Seminartage wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten, damit auch Eltern an der Schulung teilnehmen können.

 

Teilnehmerbeitrag: 35 EUR pro Person inkl. Mittagstisch und Seminarmaterialien

Anmeldungen: online über das -> Anmeldeformular

 

Anmeldeschluss: 15. Februar 2018

 

Programm 2018 - alle Jugendleiter-Ausbildungen auf einen Blick

 

Juleica 1

31.01. – 04.02.2018 in Hude und 10.02. – 11.02.2018 im Freizeithaus in Buxtehude;

Veranstalter: Jugendpflege der Hansestadt Buxtehude (jugendarbeit@stadt.buxtehude.de)

 

Juleica 2 (Ü20)

17./18.2. + 24./25.2. + 10./11.3.2018 im Freizeithaus Buxtehude bzw. im Jugendgästehaus Buxtehude, mit Kinderbetreuung

Veranstalter: Stadtjugendring Buxtehude e.V. -> Anmeldung über die -> Anmeldeformular

 

Juleica 3 (Ostern 1)

16.03. – 22.03.2018 in Hude, Veranstalter: Kreisjugendring Stade (info@kjr-stade.de)

 

Juleica 4 (Ostern 2)

23.03. – 29.03.2018 in Hude, Veranstalter: Landkreis Stade – Kreisjugendpflege (jugendpflege@landkreis-stade.de)

 

Juleica 5 (Herbst 1)

28.09. – 04.10.2018 in Hude, Veranstalter: Kreisjugendring Stade (info@kjr-stade.de)

 

Juleica 6 (Herbst 2)

05.10. – 11.10.2018 in Hude, Veranstalter: Jugendpflege der Hansestadt Stade (jugendpflege@stadt-stade.de)

 

 

Di

21

Nov

2017

Auf die Plätze, fertig, anrufen! Ferienfahrten-Anmeldetag am 4. Dezember 2017

Am Montag, 4. Dezember von 18.00 bis 19.30 Uhr ist die Hotline zum Buchen der Ferienfahrten 2018 frei.


04141 12-5194

 

Angeboten werden Reisen nach Sylt, Kroatien, Spanien, Südschweden. Selbstverständlich sind auch unsere Klassiker Angelfreizeit im Frühjahr und Herbst sowie die Ponyhof-Freizeiten wieder im Programm. Aber natürlich sind auch die drei aufeinander folgenden Dänemark-Zeltlager wieder mit am Start.

 

Nach dem Anmeldetag können Restplätze direkt bei dem jeweiligen Träger (Kontaktdaten stehen auf dem Plakat) erfragt und gebucht werden.

Di

24

Okt

2017

Jugendleiter feiern Tag der Jugendarbeit

Jugendleiter-Koch Marius Reichardt (2. v.r.) mit seinem Team zaubern in der Freizeithaus-Küche
Jugendleiter-Koch Marius Reichardt (2. v.r.) mit seinem Team zaubern in der Freizeithaus-Küche

Auf Einladung des Stadtjugendrings Buxtehude fanden sich vergangenen Samstag Jugendleiter und Ehrenamtliche aus über 20 Jugendverbänden im Freizeithaus ein, um gemeinsam den "Tag der Jugendarbeit" zu feiern.

 

Mit dem "Tag der Jugendarbeit" möchte der Stadtjugendring den vielen ehrenamtlich aktiven Jugendleitern, Übungsleitern und Vorständen in den Jugendverbänden danke sagen für ihren freiwilligen Beitrag zur vielfältigen Jugendarbeit in der Stadt. "Außerdem geht es ums Netzwerken unter gleichgesinnten Ehrenamtlichen", erläutert der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach.

 

Das Bühnenprogramm lud dieses Mal wieder zum Mitmachen ein. Beim Jugendleiter-Bingo spielt das ganze Publikum gleichzeitig mit. Jeder Bingo-Zettel enthält Fragen anstatt Zahlen, zu deren Beantwortung die Besucher sich gleichzeitig gegenseitig interviewen mussten.

 

SJR-Vorsitzender und Quizz-Moderator Achim Biesenbach mit den Kandidaten Thomas Nitsche (Buxtehuder helfen e.V.), Lars Neuber (Lille Bodskov e.V.) und Marcel Haberkorn (Junge Union).
SJR-Vorsitzender und Quizz-Moderator Achim Biesenbach mit den Kandidaten Thomas Nitsche (Buxtehuder helfen e.V.), Lars Neuber (Lille Bodskov e.V.) und Marcel Haberkorn (Junge Union).

Beim Jugendleiter-Quizz konnte die rote Jugendleitergruppe mit ihrem Kandidaten Lars Neuber, Stellvertretender Vorsitzender des Lille Bodskov Vereins, den ersten Platz belegen und ihren Gewinn gleich einlösen: Den ersten Platz am Büfett für die ganze Gruppe.

 

Der "Tag der Jugendarbeit" hat in diesem Jahr zum zweiten Mal stattgefunden und erneut fast 100 Ehrenamtliche im Freizeithaus zusammengebracht. Beim von Jugendleitern gekochten Büfett, herbstlicher Dekoration und Musik vom DJ war für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Di

24

Okt

2017

Termin der 17. Buxtehuder Ausbildungsmesse steht fest: Fr, 23. Februar 2018

Die 17. Buxtehuder Ausbildungsmesse wurde auf Freitag, den 23. Februar 2018, terminiert.

 

Durch den Umbau im Forum Süd kann die Ausbildungsmesse 2018 nicht im Schulzentrum Süd stattfinden. Als Ausweich-Räumlichkeit steht wie auch in diesem Jahr die Halepaghen-Schule in Buxtehude zur Verfügung. Durch den Wechsel der Räume ändert sich ansonsten wenig: die für die Messestände zur Verfügung stehende Fläche ist ungefähr gleich groß und auch Fachvorträge werden stattfinden können.

 

Ausstelleranmeldungen sind voraussichtlich ab erster Dezember Woche möglich.

So

08

Okt

2017

Dankeschön für Jugendleiter: "Tag der Jugendarbeit" am 21. Oktober

Di

29

Aug

2017

Stadtjugendring Buxtehude gründet Arbeitskreis Politische Jugend (APJ)

(v.l.n.r): Mirco Künne (Junge Liberale), Niels Kohlhaase (Stadtjugendring), Björn Hamel (Junge Union), Fynn Hinck (Jusos) und Jasper Mörchen (Grüne Jugend)
(v.l.n.r): Mirco Künne (Junge Liberale), Niels Kohlhaase (Stadtjugendring), Björn Hamel (Junge Union), Fynn Hinck (Jusos) und Jasper Mörchen (Grüne Jugend)

Buxtehude. Der Stadtjugendring Buxtehude e.V.(SJR) hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung die Gründung des Arbeitskreises Politische Jugend (APJ) beschlossen. Darin vertreten sind die vier politischen Mitgliedsverbände im SJR: die Jungen Liberalen (Julis), die Jungsozialisten (Jusos), die Junge Union (JU) sowie die Grüne Jugend.

 

Unterdem Motto „Politik ist bunt – Gemeinsam Politik gestalten“ wolle der Arbeitskreis junge Menschen für die Politik begeistern und für das Wählen werben, so das zuständige SJR-Vorstandsmitglied Niels Kohlhaase. Außerdem werde der APJ jugendpolitische und andere Themen in die politische Diskussion einbringen.

 

Eine erste gemeinsame Aktion des Arbeitskreises findet am Samstag, 09.09.2017, 8 bis 13 Uhr, in der Buxtehuder Innenstadt statt. Dort werden die politischen Jugendorganisationen für eine Teilnahme an den anstehenden Bundestags- und Landtagswahlen werben und sich den Fragen von (jungen) Bürgerinnen und Bürgern stellen.

 

Flyer_APJ_DRUCK.pdf
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Der Stadtjugendring Buxtehude vertritt die Belange der Jugendverbände in Gremien und Öffentlichkeit und organisiert Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter. Darüber hinaus bietet der SJR einen Austausch nach Israel an und ist Träger des„Kinderforums“, einem Stadtteilprojekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Sagekuhle. Die Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendverbändevertritt 47 Mitgliedsverbände, darunter zahlreiche kleine und große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände sowie politische und konfessionelle Jugendverbände.

 

Mi

16

Aug

2017

Wahlkampf: Erster Schlagabtausch der Kandidaten

André Grote (FDP), Klemens Kowalski (Linke), Oliver Kellmer (SPD), Oliver Grundmann (CDU), Moderator Björn Vasel vom Tageblatt, Ralf Poppe (Grüne), Astrid zum Felde (AfD), Richard Bodo Klaus (Piraten), Organisator der Podiumsdiskussion Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring und BBS-Schulleiter Jörg Schröder (von links). Foto Wisser (Tageblatt)

Bei der Begrüßung der Gäste und Zuhörer: BBS-Schulleiter Jörg Schröder und SJR-Vorstandsmitglied Niels Kohlhaase - Foto: SJR
Bei der Begrüßung der Gäste und Zuhörer: BBS-Schulleiter Jörg Schröder und SJR-Vorstandsmitglied Niels Kohlhaase - Foto: SJR

BUXTEHUDE. Es war das erste Aufeinandertreffen der Kandidaten für das Bundestagsmandat im Wahlkreis. Im Atrium der Berufsbildenden Schulen in Buxtehude stellten sich die sieben Politiker den kritischen Fragen von TAGEBLATT-Redakteur Björn Vasel und den 350 Schülern. [Organisiert wurde die Podiumsdiskussion vom Stadtjugendring, hauptverantwortlich von Vorstandsmitglied Niels Kohlhaase.]

 

Von Karsten Wisser und Luisa Krause (beide Tageblatt)

 

Für den Wahlkreis bewerben sich Amtsinhaber Oliver Grundmann von der CDU, Oliver Kellmer von der SPD, Klemens Kowalski von den Linken, Ralf Poppe von Bündnis 90/Die Grünen, André Grote (FDP), Astrid zum Felde (Alternative für Deutschland) und Richard Bodo Klaus (Die Piraten). Realistische Chancen auf das Direktmandat haben hier in der Region dabei nur die Kandidaten von CDU und SPD.

Rd. 250 Zuhörer folgten der Diskussionrunde im Forum der BBS - Foto: SJR
Rd. 250 Zuhörer folgten der Diskussionrunde im Forum der BBS - Foto: SJR

Wieso stellen sich die Kandidaten zur Wahl?

In der ersten Antwortrunde ging es um die Frage, wieso sich die Kandidaten zur Wahl stellen. Der Sitzordnung folgend antwortete die AfD-Kandidatin und Kreisvorsitzende Astrid zum Felde, dass ihre Partei gebraucht werde, weil sich die anderen ohnehin alle einig seien und die AfD die einzige Partei sei, die sich absetzt. „Wir brauchen insbesondere in den Bereichen Migration und der Ausbreitung des Islams wieder eine echte Opposition.“ Es blieb der einzige wirklich provokante Satz der Ratsfrau aus der Samtgemeinde Lühe.Schulleiter Jörg Schröder hatte in seinem Eingangsstatement darauf hingewiesen, dass die BBS bei der Aktion Schule gegen Rassismus dabei sei.

 

SPD-Kandidat Kellmer nutzte die Vorlage der AfD-Kandidatin. Er sei zum zweiten Mal angetreten, weil er genau solche Äußerungen im Bundestag nicht hören wolle. Er hatte in der Diskussionsrunde seine stärksten Momente, wenn er sich an den Rechtspopulisten abarbeiten konnte. Angesichts der eigenen Regierungsbeteiligung konnte der Richter und SPD-Ortsvereinsvorsitzende aus Stade inhaltlich nur sehr begrenzt zu Grundmann auf Konfrontationskurs gehen. Sein Schwerpunktthema ist die soziale Gerechtigkeit. Kellmer stellte fest, dass die CDU die SPD-Programmatik wie beim Mindestlohn umgesetzt habe.

 

Der Pirat Richard Bodo Klaus hatte sich die Lebensläufe seiner Mitbewerber offensichtlich nicht angeschaut. Er sagte, dass er der Geeignete sei, weil er der Einzige sei, der etwas von Internet-Technik (IT) verstehe. Das passte nicht, weil sowohl der Linke Kowalski als auch der Grüne Ralf Poppe IT-Fachleute sind. Klaus sieht den Schutz der Privatsphäre und den Schutz der persönlichen Daten ganz oben auf seiner Tagesordnung.

 

Kowalski warb damit, dass „wir die einzige Partei sind, die die Söhne und Töchter des Landes nicht in schmutzige Kriege schickt und für soziale Gerechtigkeit steht“. Jede der vertretenen Parteien hatte unter den Zuhörern ihre Fans. Kowalski schien mit seiner klaren Sprache allerdings am besten bei den Schülern anzukommen. Daran änderte sich auch nichts, als Moderator Vasel feststellte, dass die Linke ja schon einen deutschen Staat zugrunde gerichtet habe.

 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann schilderte seinen beruflichen Werdegang, präsentierte sich als Aufsteiger aus einer typischen Arbeiterfamilie. „Ich will mich dafür einsetzen, dass wir eine richtig tolle Entwicklung haben, dass es wirtschaftlich richtig vorangeht“. Grundmanns Strategie bestand darin, mit der aus seiner Sicht guten wirtschaftlichen Entwicklung zu punkten und das Erreichte zu verteidigen. Auf die Frage, wie er als dem rechten CDU-Flügel zugehöriger Politiker mit einer „sozialdemokratischen“ Kanzlerin klar komme, bekannte sich Grundmann zu konservativen Werten und zu Kanzlerin Angela Merkel, auch wenn es normal sei, das einem in der eigenen Partei nicht jede Entscheidung gefallen würde.

 

Grüne sind die einzige wirkliche Alternative. Wir wollen Politik für alle Menschen machen“, sagte Ralf Poppe aus Harsefeld und wehrte sich gegen den Satz von Moderator Björn Vasel, dass er angesichts der schwierigen Kandidatensuche von Bündnis 90/Die Grünen ein Verlegenheitskandidat sei. Die Grünen wollen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen Wähler anlocken, weil die Arbeit immer weniger werde. Das sei auch ein Thema, weil in der Autoindustrie wegen der Elektromobilität Arbeitsplätze wegfallen würden.

 

André Grote von der FDP will in den Bundestag, weil er ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen möchte und nicht vom Staat bevormundet werden will. „Ich will gerne selbst entscheiden, wann ich was esse“, sagte der Buxtehuder in Richtung Grün.

Klemens Kowalski im anschließenden Gespräch mit Schülern. - Foto: Wisser (Tageblatt)
Klemens Kowalski im anschließenden Gespräch mit Schülern. - Foto: Wisser (Tageblatt)

Fragerunde der Schüler zum Abschluss

Bei der Fragerunde der Schüler ging es dann neben naheliegenden Bildungsthemen um Klimawandel, Terrorgefahr und Steuergerechtigkeit. Das wichtigste Fazit des ersten Aufeinandertreffens der Kandidaten: Sehr viele Schüler interessieren sich – anders als häufig behauptet – für Politik. Das zeigte sich an der großen Besucherzahl an der BBS und bei der regen Teilnahme an der Diskussion.

 

Weitere Auftritte

Die Verdi-Ortsvereine Buxtehude/Altes Land und Stade nutzen die Bundestagswahl, um mit örtlichen Kandidaten gewerkschaftliche Forderungen an die Parteien zu diskutieren. Ein Schwerpunkt soll das Thema Rente sein. Die Gewerkschaften im DGB fordern einen Kurswechsel in der Alterssicherung. Kornelia Knieper, stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi-Bezirkes Bremen-Nordniedersachsen: „Wir fordern den sofortigen Stopp der Absenkung des Rentenniveaus und die Anhebung auf ein Niveau, das den Lebensstandard sichert.“ Verdi wird allerdings nicht alle Direktkandidaten vor Ort haben. Die AfD wurde nach Absprache mit den Verdi-Ortsvereinen nicht eingeladen. Die Piraten hatte man bei der Gewerkschaft aufgrund ihrer relativen Bedeutungslosigkeit gar nicht mehr auf dem Zettel. In Stade haben nur die Kandidaten von Grünen und Linken zugesagt.

Die Veranstaltungen:

In Buxtehude am Sonntag, 20. August, 11.30 Uhr (mit anschließendem Grillen nach der Diskussionsrunde), Malerschule Buxtehude, Deck 1.

In Stade am Donnerstag, den 24. August, um 18 Uhr, Hotel „Vier Linden“ in Stade-Schölisch, Schölischer Straße 63.

„Meiner Meinung nach hat sich die SPD am besten und sympathischsten präsentiert. Die Aussagen waren vernünftig. Allerdings müssen alle Parteien einen Schritt nachlegen, es ist noch nicht so viel Vertrauen bei mir vorhanden.“ Oliver Langenkamp (19), einjährige Berufsfachschule IT

„Es ist schwierig zu sagen, da es nicht genügend Zeit für Fragen gab. Darüber hinaus sind die Politiker auf viele Fragen nicht eingegangen. Zum größten Teil haben mir die Antworten von der Linken und von den Piraten gefallen.“ Carlotta Sczesny (17), Wirtschaftsgymnasium

„Mich hat am meisten Kowalski von der Linken überzeugt, weil er gelassen auf die Fragen reagiert hat und nicht ausgewichen ist. Außerdem ist er am stärksten auf die jungen Menschen eingegangen und er hat sich kritisch geäußert. “ Finn-Luca Böhning (18), Wirtschaftsgymnasium

„Echt nicht leicht zu sagen, aber ich finde Herrn Kowalski von der Linken ganz gut, weil mir seine Aussagen gefallen haben. Trotzdem bin ich dem skeptisch gegenüber, weil man nicht weiß, ob es wirklich umgesetzt werden kann.“ Kira S. (21), Auszubildende für Groß- und Außenhandel

„Grote von der FDP hat mich am meisten überzeugt, weil er den Respekt der Freiheit und der Selbstbestimmung angesprochen hat, was außer ihm keine andere Partei gemacht hat. Zudem hat er sich über die übermäßige Regulierung beschwert.“ Mirco Künne (18), Wirtschaftsgymnasium

www.Tageblatt.de  17.08.2017

So

30

Jul

2017

Jugendaustausch Israel – Buxtehude: Spaß und Kultur

Deutsch-Israelisches Gruppenfoto in der Altstadt von Jerusalem
Deutsch-Israelisches Gruppenfoto in der Altstadt von Jerusalem

(Buxtehude/Ramat haSharon, Israel) Ein Austausch ermöglicht den Teilnehmenden zwei neue Perspektiven: Einerseits lernt man seine Heimat neu kennen, andererseits erlebt man ein neues Land. So auch bei der Delegation des Stadtjugendringes Buxtehude (SJR), welcher die 13 Jugendlichen und 2 Jugendleiter vom 13.07. bis 27.07. je eine Woche durch Israel und Deutschland führte. Während dieser Zeit wurden aus fremden Personen zweier völlig unterschiedlicher Länder Freunde. Vorurteile wurden abgebaut, während die Jugendlichen ihre Zeit in den Gastfamilien der jeweiligen Austauschpartner verbrachten. Dort lernten sie ein Leben kennen, dass dem Gewohnten in unerwartet vielen Punkten ähnelte.

 

Klagemauer und Tempelberg - von den Protesten um den Tempelbergzugang war nur wenig zu sehen
Klagemauer und Tempelberg - von den Protesten um den Tempelbergzugang war nur wenig zu sehen

Zu dem einzigartigen Erlebnis trug auch das abwechslungsreiche Programm bei. Egal ob Tel Aviv oder Jerusalem erkundet, im Toten Meer gebadet oder die Schultern unter der erdrückenden Last der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem schwer wurden – Israel hat eine unglaubliche Vielfalt an Kultur zu bieten. Die Jahrtausende zurückreichende Geschichte, die an vielen Orten fast greifbar nahe ist, die Mischung vieler Kulturen und die weltoffenen Bewohner lassen die Vielfalt dieses Landes in einer Woche nur erahnen.

 

Meer ohne Wasser - eine neue Erfahrung für die israelischen Teilnehmer bei der Wattwanderung in Cuxhaven - Fotos: M. Fendt, C. Hoffmann
Meer ohne Wasser - eine neue Erfahrung für die israelischen Teilnehmer bei der Wattwanderung in Cuxhaven - Fotos: M. Fendt, C. Hoffmann

Doch auch in Deutschland waren die Erlebnisse vielfältig. So wurde z. B. die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht, eine Schnitzeljagd durch Buxtehude veranstaltet, die Elbphilharmonie besucht und im Hochseilgarten manche Angst überwunden. Das neu renovierte Jugendgästehaus am Buxtehuder Jahnstadion bewährte sich dabei als Hauptquartier für den Austausch.

 

Am Ende fiel allen der Abschied sichtlich schwer. Die neuen Freundschaften und die gemeinsame Zeit haben zusammengeschweißt. Das Fortbestehen der neu geknüpften Bande ermöglichen Facebook, Skype und Whatsapp.

 

Den Israel-Austausch nach Ramat haSharon, einer rd. 48.000 Einwohner zählenden Vorstadt von Tel Aviv, organisiert der Stadtjugendring Buxtehude seit drei Jahren. Migvanim heißt der dortige Partnerverband, der genauso wie der SJR eine gemeinnützige Organisation der Jugendpflege ist. Nach den Sommerferien beginnen bereits die Vorbereitungen für den nächsten deutsch-israelischen Austausch im kommenden Jahr, der als Fachkräfteaustausch zwischen Jugendleitern aus beiden Städten geplant ist.

 

 

So

16

Jul

2017

Konflikt-Management, Erste-Hilfe und weitere Fortbildungen für Jugendleiter

Bei Rückfragen zum Angebot oder freien Plätzen wendet euch am besten an den Veranstalter der Fortbildungen:

 

Kreisjugendring Stade e.V.

Anna-Katharina Wellnitz oder Karen Hamann

Harsefelder Straße 44a

21680 Stade

04141 - 530288

info@kjr-stade.de

www.kjr-stade.de

Mo

10

Jul

2017

Stadtjugendring begrüßt vier neue Mitgliedsverbände

Vertreten ihren Verband beim SJR (v.l.n.r): Jasper Mörchen und Sina Schäfer (Grüne Jugend), Achim Biesenbach (SJR), Lars Neuber (Lille Bodskov Verein), Stefan Hamp (Modellbauclub), Tobias Meyer (Neuapostolische Gemeinde) und Stefan Peckruhn. - Foto: SJR
Vertreten ihren Verband beim SJR (v.l.n.r): Jasper Mörchen und Sina Schäfer (Grüne Jugend), Achim Biesenbach (SJR), Lars Neuber (Lille Bodskov Verein), Stefan Hamp (Modellbauclub), Tobias Meyer (Neuapostolische Gemeinde) und Stefan Peckruhn. - Foto: SJR

(Buxtehude) Der Lille Bodskov Verein, der Modellbauclub Buxtehude, die Grüne Jugend und die neuapostolische Gemeinde sind dem Stadtjugendring beigetreten. Alle vier sind in Buxtehude aktive Jugendverbände und haben in den letzten Monaten einen erfolgreichen Aufnahmeantrag gestellt.

 

„Für den Lille Bodskov Verein bietet der Stadtjugendring nicht nur die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Vereinen und Verbänden, sondern kann auch auf die eigenen Aktionen aufmerksam machen“, erläutert der stellvertretende Vorsitzende Lars Neuber. Der Lille Bodskov Verein wurde vergangenes Jahr von aktiven und ehemaligen Jugendleitern aus dem Dänemark-Zeltlager des Landkreises Stade gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die aktiven Jugendleiter und das Zeltlager in Dänemark zu unterstützen. http://www.lille-bodskov-verein.de/

 

Im Modellbauclub Buxtehude sind Stefan Peckruhn und Stefan Hamp für die Jugendarbeit zuständig. Beide haben bereits eine Jugendleitergrundausbildung beim SJR besucht und darüber den Kontakt zum Netzwerk der Jugendarbeit bekommen. Ihr Verein besteht seit 1974 und veranstaltet u.a. regelmäßige Modellfahrten auf dem Mühlenteich. http://modellbauclub-buxtehude.pfweb.eu/

 

Die Grüne Jugend ist in Buxtehude besonders aktiv, die meisten Mitglieder im Landkreis kommen aus der Hansestadt. Die Vorbereitungen für die anstehenden Wahlkämpfe für Bundestag und Landtag laufen bereits. Darüber hinaus engagiert sich die Grüne Jugend für Ökologie und Nachhaltigkeit - Gleichgesinnte können über Homepage oder Facebook Kontakt aufnehmen. http://gjstade.de/

 

In Buxtehude hat die Neuapostolische Gemeinde ihr Gemeindehaus in der Goethe-Straße in Altkloster. Hier finden auch die regelmäßigen Treffen der Jugendgruppe statt, angeleitet von Jugendleitern aus der Gemeinde. In diesem Jahr werden wieder einige Gemeindemitglieder an der Jugendleiter-Grundausbildung des SJR teilnehmen. http://buxtehude.nak-nordost.de/

 

„Je mehr Jugendverbände in Buxtehude sich dem Jugendring anschließen, desto besser können wir die gewünschte Vernetzungsfunktion erfüllen“, ergänzt der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach.

Der Stadtjugendring Buxtehude vertritt die Belange der Jugendverbände in Gremien und Öffentlichkeit und organisiert Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter. Darüber hinaus bietet der SJR einen Austausch nach Israel an und ist Träger des „Kinderforums“, einem Stadtteilprojekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Sagekuhle. Die Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendverbände vertritt jetzt 46 Mitgliedsverbände, darunter zahlreiche kleine und große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände sowie politische und konfessionelle Jugendverbände.

 

Sa

01

Jul

2017

Stellenausschreibung: Der Stadtjugendring sucht zwei Austauschkoordinatoren

Der Stadtjugendring Buxtehude sucht ab sofort zwei Austauschkoordinatoren (nebenberufliche Tätigkeit/Minijob). Die Aufgabe der Austauschkoordinatoren ist es, die Austauschmaßnahmen des SJR (Israel + künftig auch Russland) zu betreuen und pädagogisch zu begleiten.

 

Die Ausschreibung ist öffentlich und darf gerne geteilt und weitergeleitet werden.

 

Eine Download-Version der Stellenausschreibung ist weiter unten zu finden.

Stellenausschreibung Austauschkoordinato
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Mi

21

Jun

2017

Das Spielmobil „Balu“ - seit vier Jahren eine Schülerfirma

Das Spielmobil-Team der Schülerfirma mit Marcel Haberkorn (Mitte) vom SJR-Vorstand - Foto: Jörg Blanke
Das Spielmobil-Team der Schülerfirma mit Marcel Haberkorn (Mitte) vom SJR-Vorstand - Foto: Jörg Blanke

Das Spielmobil „Balu“ ist ein fahrender Spielplatz, das heißt, es ist ein Fahrzeuganhänger mit vielseitigen Spielgeräten. Seit 21 Jahren ist "Balu" im Einsatz, davon die letzten vier Jahre im Rahmen einer Schülerfirma der Jobelmann-Schule, und ist zu Gast bei Firmenfesten, beim Tag der Offenen Tür sowie bei Kindergeburtstagen oder Sommerfesten.

 

Das wichtigste Ziel der Spielmobilarbeit ist es, den Kindern Spaß und Freude zu zubereiten. Die Schülerinnen und die Schüler der Fachschule Sozialpädagogik, der Jobelmann-Schule Stade, kümmern sich im Rahmen der Ausbildung, im Optionalen Lernangebot (OLA), welches vier Stunden die Woche ein halbes Jahr stattfindet, um die Organisation des Mobils. In diesen Stunden lernen und arbeiten die Schülerinnen und die Schüler unter anderem in den Aufgabenbereichen: Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Einsatzplanung, Kassenführung und der Planung und Durchführung von Aktivitäten.

 

Angebote für eine Spielmobilaktion sind bereits ab 81€ erhältlich (3 Stunden, 2 Betreuer, Animation, exkl. Anlieferung). Buchungsanfragen können entweder per Email an die Schülerfirma an spimobalu@gmail.com oder über die Spielmobil-Homepage unter  www.spimo-balu.de gesendet werden. Bei eiligen Anfragen ist das Schüler-Team auch mobil erreichbar: 0152-04933305.

"Balu" freut sich in jedem Fall über jeden Einsatz bei sonnigem Wetter!

 

Di

20

Jun

2017

Wasserspiele und Rapper-Workshop im Ferienspaß

Manfred Hellinger, Tina Makareinis-Chamouni, Jörg Blanke, Vivien Rasch, Guido Hansen, Bianca Pauls und Jens Mathias (von links) unterstützen das Sommerferienprogramm. Foto: Franziska Felsch
Manfred Hellinger, Tina Makareinis-Chamouni, Jörg Blanke, Vivien Rasch, Guido Hansen, Bianca Pauls und Jens Mathias (von links) unterstützen das Sommerferienprogramm. Foto: Franziska Felsch

BUXTEHUDE. Die Stadtjugendpflege Buxtehude hat für Kinder und Jugendliche vom 22. Juni bis einschließlich 22. Juli ein buntes Sommerferien-Programm aufgestellt.

 

„Neu ist in diesem Jahr, dass viele Aktionen schon für Sechsjährige geeignet sind“, sagen Vivien Rasch und Bianca Pauls von der Stadtjugendpflege.

 

Dank der Beteiligung ehrenamtlicher Jugendleiter, Vereine und Kooperationspartner aus Buxtehude und Umgebung, darunter der Pferdehof in Moisburg, die Schützengilde, der Buxtehuder Kanu-Verein, der Golfclub Deinster Mühle, das Heidebad Buxtehude, der Tennisclub Rot-Weiß und die Jugendpflege Jork stehen 45 Angebote, vom kreativen Gestalten bis hin zum sportlichen Event, zur Auswahl.

 

Das Spaßprogramm startet am Donnerstag, 22. Juni, mit einem Eröffnungsfest und endet am Sonnabend, 22. Juli mit einer Talent-Show. Die Projektwoche „Eine Reise durch die Zeit“ vom 26. bis 30. Juni, für Kinder von 6 bis 12 Jahren, lässt die Teilnehmer zurück in die Vergangenheit reisen.

 

Ausflüge in die Holstentherme unter dem Motto „Rutschen, Schwimmen, Planschen“, Improvisationstheater, Übernachten im Klimahaus, Badedisco, Kino unter freiem Himmel oder Klettern im Hanserock sind nur einige der Highlights in diesem Jahr.

 

Vom 17. bis 21. Juli findet das Flag-Football-Camp im Jahnstadion statt. Die fast kontaktlose Variante des American Football wird von Trainern des Post SV Buxtehude betreut. „Ein Sport, für den man nicht unbedingt besonders fit sein muss“, erklärt Manfred Hellinger.

 

Jörg Blanke vom „Moderner Filmclub Buxtehude" verspricht den Kids: „Einmal der Star in einem Musikvideo zu sein und wie ein richtiger Kameramann zu filmen.“ Guido Hansen vom TFG 80 Buxtehude lädt ein zur Tipp-Kick-Meisterschaft am 7. Juli in die Hohe Luft. In der Begegnungsstätte können die Kinder den Tischfußball lernen.

 

An die Älteren richten sich Angebote wie „Skaten und Inlinern“ oder ein Ausflug in den „Heide Park Soltau“. Der Buxtehuder Rapper „Rap Jack“ bietet einen Rap-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene an und die Textildesignerin Tina Makareinis-Chamouni vom Deck 2 vermittelt verschiedene Druck- und Färbetechniken. Beim „Tag auf dem Hundeplatz“ am Sonnabend, 24. Juni, zeigen die Mitglieder vom SV-OG Buxtehude den richtigen Umgang mit dem „besten Freund des Menschen“. Die DLRG-Ortsgruppe Buxtehude bietet Kindern ab acht Jahren eine Fahrt mit den Rettungsbooten. Der BWV Hansa und das THW Jugend, Ortsverband Buxtehude, verbringen den Tag mit den Teilnehmern auf dem Wasser. „Bei uns können die Kids Motorbootfahren, Flöße bauen und auf der Este paddeln“, so Jens Mathias vom BWV Hansa. Teilnehmergebühren stehen unter www.sjp-buxtehude.feripro.de oder auf dem Flyer, der in den Einrichtungen der Stadtjugendpflege und bei der Stadtinformation ausliegt.

 

Information

 

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldungsportal oder direkt bei der Stadtjugendpflege im Freizeithaus. Mehr Informationen unter Telefon 0 41 61 / 55 52 22 oder E-Mail: jugendarbeit(at)stadt.buxtehude.de.

 

www.tageblatt.de  Autorin: Franziska Felsch  20. Juni 2017

Do

01

Jun

2017

Nach fünf Jahren öffnet das Jugendgästehaus wieder

Achim Biesenbach (Stadtjugendring) fordert, dass das Jugendgästehaus endlich genutzt wird. Foto Vasel
Achim Biesenbach (Stadtjugendring) fordert, dass das Jugendgästehaus endlich genutzt wird. Foto Vasel

BUXTEHUDE. Der Stadtjugendring und die CDU machen sich dafür stark, dass die Stadt Buxtehude mehr Werbung für das Sportler- und Jugendgästehaus an der Apensener Straße in Altkloster macht.

 

„Wir haben schließlich keine Jugendherberge in Buxtehude“, betont die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Buxtehude, Arnhild Biesenbach. Dafür macht sich auch der Stadtjugendring stark. Dieser hatte bereits im Januar eine Anfrage an die Stadt gestellt – für den deutsch-israelischen Jugendaustausch im Juli 2017. Diese hat die Verwaltung im Mai (nach dem Antrag der CDU) letztlich positiv beschieden.

 

Der Vorsitzende des Stadtjugendrings freut sich, dass das Jugendgästehaus zum Domizil der Israelis aus Ramat HaSharon bei Tel-Aviv wird. „Wir hatten uns bereits über Unterkunftsmöglichkeiten in Hamburg erkundigt“, sagt der SJR-Vorsitzende. Er regt an, dass die Stadt das Sportler- und Jugendgästehaus in Zukunft über einen eigenen Internetauftritt bewirbt und über einen Link mit der städtischen Homepage verbindet.

 

Wer heute unter Suche den Begriff „Sportler- und Jugendgästehaus“ eingibt, findet erst am Ende eine Liste mit Vorlagen für die Politik einen Verweis auf die Nutzungsbedingungen der Einrichtung – allerdings ohne den Hinweis, dass Übernachtungen im Obergeschoss wieder möglich sind. Dort steht lediglich, dass das Haus beispielsweise für Ferienfreizeiten oder von Schulklassen oder Jugendgruppen (etwa für Seminare) genutzt werden könne (Tagessatz der Gruppenräume: 25 Euro; Reinigung: 30 Euro). Biesenbach hofft, dass die Stadt das Haus endlich wieder mit mehr Nachdruck vermarktet und neue Nutzungs-Regeln und -Gebühren entwickelt.

 

Biesenbach: Haus soll nicht von der Stadt betreut werden

 

CDU-Chefin Biesenbach will, dass das Haus nicht allein von der Stadt betreut wird. Schlüsselübergabe und mehr, das könnten Dienstleister, wie etwa der TSV, besser regeln – gerade an den Wochenenden. Damit wird sich unter anderem der Ausschuss für Schulen und Sport am Mittwoch, 31. Mai, ab 19 Uhr im Stadthaus beschäftigen. Vor der Sitzung besteht um 18.15 Uhr die Möglichkeit, das Sportler- und Jugendgästehaus zu besichtigen.

 

Wie berichtet, ist das 1937 errichtete, reetgedeckte Gebäude für 220 000 Euro saniert worden. Handwerker verlegten Elektrokabel, montierten Brandschutzwände, -türen und -melder sowie neue Feuerlöscher. Außerdem haben Metallbauer eine Stahltreppe als zweiten Rettungsweg vor den Haupteingang gesetzt. Nach der Brandschutzsanierung sollte das Haus in diesem Jahr noch eine neue Küche sowie neues Inventar bekommen. Seit Ende 2012 waren Übernachtungen im Obergeschoss – nach der routinemäßigen Brandschutzüberprüfung – untersagt. Die Innentreppe reichte den Fachleuten nicht, eine Treppe als zweiter Rettungsweg musste her. Aus Kostengründen wurde diese vor den Giebel auf der Straßenseite gesetzt. In Spitzenjahren war das Haus an 62,5 Tagen im Jahr belegt (600 Übernachtungen). Die Gebäudebetriebskosten liegen laut Stadt bei 9000 Euro im Jahr.

 

www.tageblatt.de

Björn Vasel  29.05.2017

Di

30

Mai

2017

SJR-Fahrzeugdatenbank wächst - Busverleih von Domino Jugendprojekte e.V.

Gute Neuigkeiten für die Buxtehuder Jugendarbeit!

 

Domino Jugendprojekte e.V. aus Buxtehude verleiht seit kurzem einen Ford-Transit 9-Sitzer zum günstigen Jugendgruppen-Tarif. 

 

Ein tolle Alternative falls der SJR-Bus ausgebucht ist und euer Tagesausflug oder eure Ferienfreizeit nicht ins Wasser fallen soll.

 

Details und den Link zum Verleih findet ihr in unserer Fahrzeug-Datenbank.

Dort gibt es auch noch Infos über weitere Verleih-Fahrzeuge im Landkreis.

 

Sa

29

Apr

2017

Pimp my KiFo

Das Kinderforum in der Sagekuhle erstrahl in neuem Glanz. Während der Osterferien wurde im KiFo der Fußboden saniert.

 

1994 wurde das Kinderforum als Stadtteilprojekt vom Stadtjugendring Buxtehude gegründet und leistet seit dem einen wichtigen Beitrag zur offenen Kinder- und Jugendarbeit. Seit 2009 bieten die beiden Wohncontainer einen Treffpunkt zum Spielen und Basteln. Nach vielen Jahren Einsatz, war es nun an der Zeit die rund 30 Quadratmeter Bodenbelag und -platten  zu erneuern. So kann das KiFo nun wieder frisch aus dem Urlaub in den Alltag starten. 

 

Von Montags bis Donnerstags steht das KiFo mit seinen Jugendleitern nun wieder nachmittags für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. > Öffnungszeiten KiFo

 

Fr

28

Apr

2017

Informationsabend zum Israel-Austausch

Noch gibt es freie Plätze für den Jugendaustausch nach Israel in diesem Sommer. Der Stadtjugendring als Träger der Maßnahme lädt zu einem Informationsabend ein:

 

am Freitag, 12. Mai

um 18.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr

im Freizeithaus Buxtehude

 

Inhalte des Abends:

- Vorstellung des Betreuerteams

- Erfahrungsberichte aus dem Israel-Austauschprogramm

- Programm des Austausches

- Reiseinformationen und Sicherheitshinweise

- allgemeine Fragen und Antworten

 

Der Informationsabend richtet sich an:

- am Austausch interessierte Jugendliche und ihre Eltern

- bereits angemeldete Austauschteilnehmer und ihre Eltern

 

Eine formlose Anmeldung zum Informationsabend per Email an info@sjr-buxtehude.de ist erwünscht.

 

-> Weitere Informationen zum Austausch sowie zur Online-Anmeldung

 

So

09

Apr

2017

Freie Plätze beim diesjährigen Jugendaustausch mit Israel

Letztes Jahr im Juli: die deutsch-israelische Austauschgruppe am Tempelberg in Jerusalem
Letztes Jahr im Juli: die deutsch-israelische Austauschgruppe am Tempelberg in Jerusalem

Auch in diesem Sommer nimmt eine Jugendgruppe aus Buxtehude an einem zweiwöchigen Austauschprogramm mit Israel teil. Bei dem 14-tägigen Austausch reist die Buxtehuder Gruppe zunächst nach Israel, direkt im Anschluss sind die israelischen Jugendlichen für eine Woche in Buxtehude zu Gast. Die deutsche Gruppe wird von erfahrenen Jugendleitern begleitet, die bereits mehrmals vor Ort waren und die Gegebenheiten kennen.

 

Bei einem Jugendaustausch geht es um das gegenseitige Kennenlernen, durch das Erleben von Alltag und Jugendkultur, Land und Leuten, aber auch Sehenswürdigkeiten und Natur. Highlights sind dabei Tel Aviv, das Tote Meer und die Altstadt von Jerusalem. Inhaltlich befasst sich die Gruppe u.a. mit dem Holocaust-Gedenken in beiden Ländern und besucht die weltweit bedeutendste Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

 

Austauschzeitraum: 13. bis 27. Juli 2017

Altersgruppe: 16 bis 19 Jahre

Teilnehmerbeitrag: 300 Euro plus Taschengeld - darin enthalten sind Hin- und Rückflug, Programm, Unterbringung und Verpflegung

 

Ausführliche Informationen zum Austausch-Programm, Reise- und Sicherheitshinweisen sowie zur Anmeldung sind auf der Homepage des SJR zu finden:

 

-> www.sjr-buxtehude.org/israel-austausch

 

Fr

24

Mär

2017

Jugendhilfeausschussmitglieder starten mit Fortbildung ins Amt

Referenten und Seminarteilnehmer - beim JHA-Rollenspiel mit vertauschten Rollen
Referenten und Seminarteilnehmer - beim JHA-Rollenspiel mit vertauschten Rollen

Nach den Kommunalwahlen beginnt auch eine neue Amtszeit für die Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse (JHA). In jedem dieser Ausschüsse vertreten Ehrenamtliche die Belange der Jugendverbände. Auf Vorschlag der Jugendorganisationen werden sie von den Ratsfraktionen für fünf Jahre ernannt.

 

Zur Vorbereitung auf die Aufgaben und Möglichkeiten im neuen Amt luden die Jugendringe im Kreis Stade (Kreisjugendring Stade und Stadtjugendring Buxtehude) zu einem Tagesseminar nach Buxtehude ein.

 

Unter anderem ging es dabei um die Aufgabe des Gremiums, die Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten der Jugendverbandsvertreter und konkrete Antragsideen. Bei einem Planspiel wurde eine auf dem ersten Blick gewöhnliche JHA-Sitzung zur Veranschaulichung ungewöhnlicher aber wissenswerter Aspekte gespickt. Fehlende Verbandsanhörung bei Vorlagen, uninformierte Fraktionsvertreter, Geschäftsordnungsanträge und ein Ordnungsruf sorgten für ein spannendes Rollenspiel.

 

Markus Lauter und Philipp Hannen vom Landesjugendring Niedersachsen informieren und moderierten das Seminar im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der St. Petri Gemeinde. Gastgeberin Klara Thomas ist eine der frisch ernannten Ausschussmitglieder und konnte beim Seminar gleich mit anderen Ausschusskollegen ins Gespräch kommen. Neben Buxtehudern nahmen JHA Mitglieder aus Stade, Rotenburg und Bad Bentheim am Seminar teil und können nun mit rechtlichen Grundlagen und praktischen Tipps im Gepäck in der Ausschusstätigkeit durchstarten.

 

Sa

18

Mär

2017

Viele Tipps zum Start ins Berufsleben

Bei 20 Praxisvorträgen konnten sich jungen Messebesucher vertieft informieren - das wurde auch zahlreich genutzt - Foto: Kraushaar
Bei 20 Praxisvorträgen konnten sich jungen Messebesucher vertieft informieren - das wurde auch zahlreich genutzt - Foto: Kraushaar

BUXTEHUDE. Wegen der Umbauarbeiten im Schulzentrum Süd fand die Buxtehuder Ausbildungsmesse erstmalig in der Halepaghen-Schule statt. Auch bei der 16. Veranstaltung herrschte wieder großer Andrang. Etwa 1300 Besucher informierten sich an 50 Ständen über den Start ins Berufsleben.

 

Einige Aussteller hatten unentwegt zu tun. So wie die beiden Soldaten der Bundeswehr, die zur Offizierslaufbahn Rede und Antwort standen. Gefragt waren vor allem Einsätze bei der Luftwaffe oder bei der Marine, und das nicht nur wegen der schmucken Uniform von Oberleutnant zur See Malte Görlitz, der außerdem in einem halbstündigen Vortrag über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Bundeswehr informierte und dazu ermunterte, sich zu bewerben.

 

Die Polizei und Unternehmen wie Airbus, Chemieproduktionen, Stadtwerke, Finanzdienstleister, Elbe Klinikum, DRK, Banken und Sparkassen konnten sich über einen Mangel an Interessenten nicht beklagen. Etwas weniger frequentiert wurden die kleineren Handwerksbetriebe, obwohl auch hier der eine oder andere stehenblieb und sich über die Chancen als Schornsteinfeger oder Friseur aufklären ließ.

 

160 Bewerbungen für mittleren und höheren Dienst

Verena Lütjen von der Steuerverwaltung Niedersachsen stellte so etwas wie Schwellenangst fest: „Meistens raten die Eltern ihren Kindern dazu, nicht zum Finanzamt zu gehen, aber das sind nur Vorurteile, unser Job ist ungemein vielseitig und hochinteressant“, meint die Diplom-Finanzfachwirtin. Einige junge Leute hätten das erkannt. Im vergangenen Jahr gab es 160 Bewerbungen für den mittleren und gehobenen Dienst. „Das ist viel“, sagt die junge Finanzbeamtin, die sich wünscht, dass der Trend anhält und sich niemand von dem schlechten Image ihrer Behörde abschrecken lässt.

 

Dass der Umgang mit Geld Spaß mache, auch wenn es nicht das eigene sei, bestätigte Sebastian Mehrkens, der geradezu von seiner Arbeit in einer Buxtehuder Wirtschafts- und Steuerberatung schwärmte. Ihm habe gefallen, dass er als Azubi sofort voll einsteigen durfte und sein Aufgabengebiet sich gleich auf Buchhaltung und Controlling konzentrierte. „Bei uns braucht niemand Angst zu haben, dass er Kaffee kochen muss“, so der Mitarbeiter der WAPA, der einzigen Steuerberaterfirma, die auf der Messe vertreten war.

die drei Organisatoren: Niels Kohlhaase (JU), Alexander Krause (JU) und Achim Biesenbach (SJR) vor der Halepaghen-Schule - Foto: Kraushaar
die drei Organisatoren: Niels Kohlhaase (JU), Alexander Krause (JU) und Achim Biesenbach (SJR) vor der Halepaghen-Schule - Foto: Kraushaar

Ebenso gefragt waren verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an Hochschulen oder im Ausland. Eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen interessierte sich vor allem für Aufgaben im medizinischen oder IT-Bereich.

 

„Alle teilnehmenden Unternehmen sind zufrieden“, freute sich Alexander Krause. Die Chemiefirma Rolina aus Stade mache zum ersten Mal mit, alle anderen der insgesamt 56 Aussteller seien Stammkunden. Wie in den 15 Jahren zuvor kommen Schüler und Schülerinnen aus dem Landkreis Stade, aus Neu Wulmstorf, Jork und natürlich Buxtehude, was die Beliebtheit der Veranstaltung beweise.

 

„Es ist schön, zu sehen, dass heute hier viele Kontakte geknüpft werden. Das lässt hoffen, dass diese Idee, die 2002 entstand, um dem Ausbildungsmangel entgegenzuwirken, für alle Beteiligten nur Positives hervorbringt“, äußerte sich Niels Kohlhaase zuversichtlich.

 

Jedenfalls ein Grund, auch 2018 wieder eine Ausbildungsplattform anzubieten. Ob die dann wie früher im Schulzentrum Süd oder in der Halepaghenschule über die Bühne gehen wird, konnten die ehrenamtlichen Initiatoren Alexander Krause, Niels Kohlhaase von der Jungen Union und Achim Biesenbach vom Stadtjugendring noch nicht sagen. Alle drei lobten aber die gute Zusammenarbeit mit den Schulen, im Süden wie im Norden: „Wenn wir sehen, mit welcher Begeisterung wir allein Hilfe beim Aufbau erhielten, freuen wir uns schon auf die nächste Messe, egal wo.“

 

von Franziska Felsch

www.tageblatt.de 18. März 2017

Fr

10

Mär

2017

Mitgestaltung Sommerferienspaß 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir (die Stadtjugendpflege der Hansestadt Buxtehude) organisieren Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Buxtehude und Umgebung und fördern die lokale Kinder- und Jugendarbeit. Zu unserem Angebotsspektrum gehören Ferienfahrten, Kurse, Kulturveranstaltungen, Stadtteilfeste sowie auch Angebote in den Ferien mit dem Ferienspaßprogramm.

 

In den Sommerferien findet der Sommerferienspaß vom 22. Juni bis einschließlich 23. Juli 2017 für Kinder ab 8 Jahren statt.

Gerne würden wir mit Ihnen kooperieren, um die Angebotsvielfalt auszuweiten und somit möglichst viele Zielgruppen anzusprechen. Gleichzeitig erhalten Sie als Anbieter die Gelegenheit, sich selbst und die eigenen Angebote bekannter zu machen und so auch neue Mitglieder, TeilnehmerInnen und/oder InteressentInnen zu gewinnen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse daran haben ein oder sogar mehrere Angebote in den Sommerferien anzubieten.

 

Kontaktieren Sie und doch einfach, um Rücksprache zu halten oder weitere Absprachen (Rahmenbedingungen) zu klären. Wir freuen uns auf eine Rückmeldung.

 

Das Team der Stadtjugendpflege Buxtehude

 

Stadtjugendpflege Buxtehude
Tel.: 04161 555222
Fax.: 04161 555221
E-Mail: jugendarbeit@stadt.buxtehude.de
Geschwister-Scholl-Platz 1

Interessensbekundung_Informationsanschre
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Anmeldebogen Sommerferienspaß 2017.docx
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Fr

03

Mär

2017

Aktuelle Fortbildungsangebote für Aktive der Jugendarbeit

Sa

25

Feb

2017

20 Praxisvorträge auf der Ausbildungsmesse

Der Messetermin rückt näher und nach und nach werden jetzt die fertigen Unterlagen online gestellt. Als erstes ist das Vortragsprogramm fertig geworden und steht zum Abruf bereit (s.u.). Weitere Unterlagen folgen in den nächsten Tagen.

 

Ingesamt 20 Praxisvorträge werden auf der diesjährigen Ausbildungsmesse angeboten. Im Vortragsprogramm gibt es Informationen zu konkreten Ausbildungs- und Studienangeboten direkt von den Personalern der Unternehmen selbst. Darüber hinaus werden Vorträge zu weiterführenden Schulbesuchen, Auslandsaufenthalten und Stipendien angeboten.

 

Der Besuch der Vorträge ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein paar Minuten vor Beginn des Vortrags am Vortragsraum zu sein, ist durchaus empfehlenswert, denn die Plätze sind bei jedem Vortrag begrenzt und erfahrungsgemäß sehr begehrt.

Besucherbroschüre für die 16. Buxtehuder Ausbildungsmesse
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Vorträge auf der 16. Buxtehuder Ausbildungsmesse am 17. März 2017
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Di

21

Feb

2017

Der Jugendbus steht vor dem Aus

Jugendbus Einstein neben dem Stadtjugendring Sprinter auf dem Freizeithaus-Parkplatz - Foto: Tageblatt
Jugendbus Einstein neben dem Stadtjugendring Sprinter auf dem Freizeithaus-Parkplatz - Foto: Tageblatt

BUXTEHUDE. Optisch macht der große, gelbe, US-amerikanische Schulbus einiges her. Genutzt wurde das kultige Fahrzeug bis 2012 von der Jugendhilfe der Stadt Buxtehude für mobile Jugendarbeit – vorzugsweise in den Ortschaften.

 

Seitdem gibt es in der Jugendhilfe niemanden mehr, der einen Führerschein der notwendigen Klasse und die Qualifikation für die Jugendarbeit in sich vereint. So steht der Bus weitgehend beschäftigungslos auf dem Gelände der KVG in Buxtehude herum und kostet Geld. 2000 Euro bis 3000 Euro pro Jahr kostet der Unterhalt für das in die Jahre gekommene Fahrzeug laut Jugendpfleger Gabriel Braun. Politik und Verwaltung der Stadt waren sich nach kurzer Diskussion weitgehend einig, den Schulbus durch einen im Haushalt ohnehin vorgesehenen Sprinter mit Anhänger zu ersetzen. Außerdem wird die Verwaltung einen Vorschlag erarbeiten, was mit dem Bus passieren soll.

 

www.tageblatt.de 21.02.2017 Autor: Björn Vasel

Di

21

Feb

2017

Politik will Skateranlage aufwerten

Bei der Einweihung des Skaterplatzes im Jahre 2011 wurde bereits über Erweiterungen gesprochen, nun soll es konkreter werden.
Bei der Einweihung des Skaterplatzes im Jahre 2011 wurde bereits über Erweiterungen gesprochen, nun soll es konkreter werden.

BUXTEHUDE. Die Skateranlage an der Konrad-Adenauer-Allee in Buxtehude soll aufgewertet und ausgebaut werden. Diesen Antrag hatte die CDU-Ratsfraktion bereits vor einem halben Jahr gestellt. Durch die Kommunalwahl im September 2016 wurde der Antrag erst jetzt im Jugendhilfeausschuss diskutiert. Die CDU will dort einen zusätzlichen Soccerplatz einrichten, vergleichbar mit dem Platz am Orchideenweg. „Wir haben den Standort auch deshalb ausgesucht, weil es dort Erweiterungsmöglichkeiten gibt“, sagte der CDU-Abgeordnete Alexander Krause. Von den anderen Fraktionen gab es Zustimmung. Die Verwaltung will einen Vorschlag für den Haushalt 2018 erarbeiten. Die Kosten dürften bei geschätzt 50 000 Euro liegen. Geprüft werden soll auch die Möglichkeit, auf dem Platz überdachte Sitzgelegenheiten aufzubauen. Daran mangelt es bisher auf der Anlage.

 

Noch nicht ganz geklärt ist, ob es auch eine Graffitifläche in der Nähe der Anlage geben soll. Während der städtische Jugendpfleger Gabriel Braun die aktiven Skater so verstanden haben will, dass sie das nicht wollen, hatte der SPD-Ratsherr Ismet Özgün genau den gegenteiligen Eindruck aus seinen Gesprächen mit den Skatern mitgebracht. Das Problem: Wenn die Skaterelemente auf der Anlage besprüht werden, würde es für die Skater gefährlich, weil die Flächen stumpfer werden und damit das Unfallrisiko steigt.

 

www.tageblatt.de 21.02.2017

 

 

 

Fr

10

Feb

2017

Jetzt anmelden zur deutsch-israelischen Jugendbegegnung 2017

In diesem Jahr findet die deutsch-israelische Jugendbegegnung wieder in den Sommerferien statt:

Die erste Woche verbringt die deutsche Gruppe in Israel (13. - 20. Juli 2017), in der zweiten Woche sind die isrealischen Austauschteilnehmer in Buxtehude (20. - 27. Juli 2017).

Das gegenseitige Kennenlernen in der Gruppe bei gemeinsamen Aktivitäten und vor allem der gegenseitigen Unterbringung in Gastfamilien steht bei einem Austausch im Vordergrund. Aber natürlich gehören auch tolle Ausflüge ins Programm, z.B. ans Tote Meer, nach Tel-Aviv, nach Jerusalem, an die Nordsee und nach Hamburg...

 

Interessiert?

 

-> Mehr Details zur Fahrt und Informationen zum vielseitigen Programm findet ihr auf unserer Homepage. Bewerbungen erfolgen ausschließlich online. 

 

Sa

04

Feb

2017

16. Buxtehuder Ausbildungsmesse:  Aussteller stehen fest

Zahlreiche Unternehmen, Verbände, Hochschulen, Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen beteiligen sich als Aussteller an der 16. Buxtehuder Ausbildungsmesse am 17. März 2016. Mit dabei sind viele "Stammgäste", aber auch zahlreiche Aussteller, die in diesem Jahr erstmalig an der Ausbildungsmesse in Buxtehude teilnehmen. Durch die große Vielfalt an Ausstellern ist für jeden etwas dabei.

 

Liebe Messebesucher, nutzt die einmalige Chance, auf der Messe mit Ausbildungsbetrieben direkt in Kontakt zu treten, und nutzt den Messebesuch als Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz. Für eine entsprechende Vorbereitung stellen wir die fertigen Messeinformationen nach und nach online. Jetzt ist das Ausstellerverzeichnis fertig geworden - natürlich mit weiterführenden Links zu den Homepages der Aussteller. -> weiter zur Messe-Homepage

Fr

27

Jan

2017

Jugendleiteraus- und -fortbildungen 2017

Bei den Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter (und natürlich auch Übungsleiter und ehrenamtliche Vorstände) gibt es dieses Jahr ein vielfältiges Angebot. Anbei ein Überblick der Angebote, für die gerade Anmeldungen möglich sind:

 

 

 

Insgesamt 7 Jugendleiter-Grundausbildungen werden dieses Jahr angeboten. Die erste davon startet morgen und ist ausgebucht, bei den übrigen sind aber noch Plätze frei. -> zum gesamten Juleica-Angebot 2017

 

Der Kreisjugendring Stade hat für das 1. Hj. 2017 viele Seminare und Fortbildungen im Programm (s. Plakat weiter unten), die Stadtjugendpflege Buxtehude ist mit der spannenden Fortbildung "Let's Play Germany" dabei (s. Plakat unter dem Text). Anmeldungen und Rückfragen bitte beim jeweiligen Veranstalter / Träger platzieren.

 

 

So

22

Jan

2017

Das Spielmobil „Balu“   ist aus der Winterpause zurück!

„Balu“ kann für jede Veranstaltung gebucht werden, zum Beispiel für einen Tag der offenen Tür oder für Sommerfeste.

 

Angebote für eine Spielmobilaktion bereits ab 81€. Darin enthalten sind 3 Stunden Angebotszeit, 2 Betreuer, Animation, exkl. Anlieferung.

 

Weitere Informationen erhalten sie auf unserer Internetseite: www.spimo-balu.de.

 

Ihre Buchungsanfragen nehmen wir gerne unter spimobalu@gmail.com entgegen.

 

Das Spielmobil ist ein Kooperationsprojekt von Stadtjugendring Buxtehude und Jobelmann-Schule Stade. Dabei wird das Spielmobil "Balu" im Rahmen einer Schülerfirma betrieben und vollständig von den angehenden Erziehern und Erzieherinnen gemanagt.

Fr

16

Dez

2016

Termin der 16. Buxtehuder Ausbildungsmesse steht fest: Fr, 17. März 2017 - an neuen Räumlichkeiten

Die 16. Buxtehuder Ausbildungsmesse wurde auf Freitag, den 17. März 2017, terminiert.

 

Durch den Umbau im Forum Süd kann die Ausbildungsmesse 2017 nicht im Schulzentrum Süd stattfinden. Als Ausweich-Räumlichkeit steht die Halepaghen-Schule in Buxtehude zur Verfügung. Durch den Wechsel der Räume ändert sich ansonsten wenig: die für die Messestände zur Verfügung stehende Fläche ist ungefähr gleich groß und auch Fachvorträge werden stattfinden können.

 

Anmeldungen von Ausstellern werden ab sofort entgegengenommen über die Online-Anmeldung auf der Messe-Homepage.

Mo

12

Dez

2016

16 frisch gebackene Jugendleiter schließen Lehrgang ab

Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung im Café des Freizeithauses Buxtehude
Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung im Café des Freizeithauses Buxtehude

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in einer insgesamt 50 Ausbildungsstunden umfassenden Jugendleiter-Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Bei der sogenannten Ü20-Ausbildung haben 16 Ehrenamtliche zwischen 16 und 52 Jahren die Jugendleiterausbildung erfolgreich absolviert. Die neuen Jugendleiter sind zum Teil bereits bei einem Jugendverband in Buxtehude tätig u.a. bei Spielezirkel, Modellbauverein Buxtehude und Zen Do Karate. Oder sie stehen am Anfang ihrer Tätigkeit in der Jugendarbeit - zum Beispiel für die Jugendpflege der Hansestadt Stade - und benötigen die Jugendleiterausbidlung als Grundlagenschulung.

 

Die diesjährige Ü20 Juleica zeichnete sich durch besondere Familienfreundlichkeit aus: Während die Eltern an der Ausbildung teilnahmen wurden ihre Kinder einen Raum weiter von Fachkräften betreut. "Ein einmaliges Angebot für die Vereinbarkeit von Familie und Jugendarbeit", freut sich SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach.

 

An drei Wochenenden wurde ihnen von dem Referententeam des Stadtjugendringes Buxtehude (SJR) um Inga Lietzmann nützliches und hilfreiches Rüstzeug für eine erfolgreiche ehrenamtliche Jugendleiter-Tätigkeit vermittelt. Für Inga Lietzmann ist die Ü20-Ausbildung eine besonders anspruchsvolle Ausbildung, da die meisten Seminarteilnehmer schon in der Jugendarbeit tätig sind, zum Teil bereits seit vielen Jahren. Diskussionen und Rückfragen sind dementsprechend tiefgehend und meist nur mit viel Praxiserfahrung im Referententeam angemessen zu beantworten.

 

-> Nächste Juleica-Termine 2017

 

Mi

07

Dez

2016

Stadtjugendring begrüßt Malteser-Jugend in seinen Reihen

Thomas Domalski (links), Sprecher der Malteser-Ortsjugend Buxtehude, wird vom SJR-Vorsitzenden Achim Biesenbach im Stadtjugendring begrüßt
Thomas Domalski (links), Sprecher der Malteser-Ortsjugend Buxtehude, wird vom SJR-Vorsitzenden Achim Biesenbach im Stadtjugendring begrüßt

(Buxtehude) Auf der letzten Mitgliederversammlung ist die Malteser-Jugend Buxtehude dem Stadtjugendring Buxtehude e.V. (SJR) beigetreten. Die Malteser-Jugend Buxtehude wurde vor einem Jahr gegründet und ist Teil des Malteser-Hilfsdienstes. Der Malteser-Hilfsdienst ist der Caritas angeschlossen und damit der katholischen Kirche nahestehend. In Buxtehude ist der Hauptsitz in der Bebelstraße, wo sich die Malter-Jugend regelmäßig trifft.

 

Ortsjugendsprecher der Buxtehuder Malteser-Jugend ist Thomas Domalski. Der 19-Jährige ist Jugendleiter, hat die Ortsjugend gegründet und verantwortet deren verbandliche Jugendarbeit. "Mich haben meine eigenen Interessen motiviert, selbst aktiv zu werden und die Malteser-Jugend nach Buxtehude zu bringen", erläutert Thomas sein Engagement.

 

Zu den Aktivitäten der Ortsjugend gehören regelmäßige Gruppenstunden im Malteser-Gebäude. Die Treffen der 12- bis 15-Jährigen Verbandsmitglieder sind auch für Interessierte offen und können die nächsten Termine können bei Thomas Domalski telefonisch (04161 71850) oder per Email (jugend@malteser-buxtehude.de) erfragt werden. Highlight der Ortsjugend ist die gemeinsame Teilnahme an Malteser-Zeltlagern auch außerhalb der Region.

 

Der Stadtjugendring Buxtehude vertritt die Belange der Jugendverbände in Gremien und Öffentlichkeit und organisiert Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter. Darüber hinaus bietet der SJR einen Austausch nach Israel an und ist Träger des „Kinderforums“, einem Stadtteilprojekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Sagekuhle. Die Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendverbände vertritt jetzt 42 Mitgliedsverbände, darunter zahlreiche kleine und große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände sowie politische und konfessionelle Jugendverbände.

 

„Für die Malterser-Jugend bietet der Stadtjugendring nicht nur die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Vereinen und Verbänden, sondern auch neue Ideen für eigene Angebote“, erläutert Thomas Domalski. „Je mehr Jugendverbände in Buxtehude sich dem Jugendring anschließen, desto besser können wir gewünschte Vernetzungsfunktion erfüllen“, ergänzt der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach.

 

www.malteser-buxtehude.de

 

 

Fr

25

Nov

2016

Auf die Plätze, fertig, anrufen!Ferienfahrten-Anmeldetag am 5. Dezember 2016

 

Am Montagabend, 5. Dezember, werden bei der Kreisjugendpflege wieder die Telefone klingeln, denn es ist Anmeldestart für die Ferienfahrten 2017 im Landkreis Stade. Die Kreis- und Stadtjugendpflegen und Jugendringe bestreiten den Anmeldetag gemeinsam.

 

Im kommenden Jahr werden folgende Ferienfahrten angeboten, zu denen sich Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Stade anmelden können.

 

Unter der Nummer 04141 12-406 werden die Anmeldungen zu den Fahrten entgegengenommen. Die Telefonhotline für alle Fahrten außer den Zeltlagern in Dänemark steht von 18:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung. Interessierte sollten sich sputen, denn die Plätze sind häufig schon nach dem Anmeldetag am 5. Dezember vergeben. Wie in den Vorjahren werden auch diesmal Wartelisten geführt.

 

Eine Anmeldung für die Zeltlager in Dänemark kann von diesem Termin unabhängig online unter www.lillebodskov.de erfolgen.

 

Anmeldebedingungen der Internationalen Jugendbegegnung mit Israel sind auf der Homepage des SJR Buxtehude zu finden.

 

Alle Fahrtenpreise sind selbstverständlich inklusive aller Kosten für Unterkunft, Programm, Transport und Verpflegung. Einkommensschwache Familien können bei den Jugendämtern einen Zuschuss beantragen. Für Geschwister, die an den Fahrten der Kooperation (Ausnahme: die Fahrten der Jugendringe) teilnehmen, gibt es einen Rabatt von 20%. Bitte erkundigen Sie sich beim Veranstalter der Ferienfahrt. Betreut werden alle Fahrten von ausgebildeten Jugendleiter/innen.

 

Weitere Informationen zu den Fahrten und zur Anmeldung erhalten sie bei der Kreisjugendpflege 04141 12-356/357, dem Kreisjugendring Stade e. V. 04141 530288, den Stadtjugendpflegen der Hansestädte Buxtehude 04161 555222 oder Stade 04141 544-90/913 oder dem Stadtjugendring Buxtehude 04161 2981.

 

Mo

24

Okt

2016

Unser Büro zieht um - der SJR ist telefonisch nur eingeschränkt erreichbar

In dieser Woche zieht unser Büro um. Zwar ist unser neues Büro nur ein paar Türen im Freizeithaus entfernt vom alten, allerdings ist auch damit etwas Unordnung verbunden:

 

Telefon

Unser Anschluss zieht mit um und ist in dieser Woche teilweise abgeschaltet. Wenn die Leitung nicht funktioniert, bitte auf Email ausweichen (info@sjr-buxtehude.de) oder bei den Freizeithaus-Kollegen der Stadtjugendpflege anrufen (04161 555 222).

 

Briefkasten

Unser neuer Briefkasten hat zwar die gleiche Post-Anschrift (Geschwister-Scholl-Platz 1), ist aber künftig an der anderen Hausseite des Freizeithauses. In den nächsten Tagen kann der Postlauf daher länger dauern. Bei eiligen Briefen bitte nachfragen (s.o.).

 

 

Di

04

Okt

2016

Für die Vereinbarkeit von Jugendarbeit und Familie

... richtet der Stadtjugendring Buxtehude eine familienfreundliche Jugendleiter-Ausbildung speziell für Berufstätige und Eltern aus:

 

Seminartermine: 29./30. Oktober, 05./06. November u. 19./20. November 2016

 

jeweils 9.00 - 19.00 (Samstage) bzw. 9.00 - 17.00 Uhr (Sonntage), im Freizeithaus Buxtehude

 

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Diese Ü20-Jugendleiter-Ausbildung wird an drei Wochenenden, jeweils mit Mittagstisch und ohne Übernachtung im Freizeithaus in Buxtehude (Geschwister-Scholl-Platz 1), veranstaltet und richtet sich vor allem an Berufstätige und Ehrenamtliche der Jugendarbeit in Buxtehude. Besonderheit dieser Ü20 Juleica: Sie ist familienfreundlich! Während der Seminartage wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten, damit auch Eltern an der Schulung teilnehmen können.

 

Teilnehmerbeitrag: 30 EUR pro Person inkl. Mittagstisch und Seminarmaterialien

Anmeldungen: online über das VHS Seminarbuchungssystem

 

Anmeldeschluss: 20. Oktober 2016

 

Di

27

Sep

2016

Tag der Jugendarbeit in Bildern

Mo

26

Sep

2016

Eine Party als Dankeschön für die Jugend-Arbeiter

Organisatoren des ersten „Tags der Jugendarbeit“ in Buxtehude: Ole Schuster (von links), Anna Bundt, Niels Kohlhaase, Malte Jenett und Achim Biesenbach vom Stadtjugendring. Foto Lepél (Tageblatt)
Organisatoren des ersten „Tags der Jugendarbeit“ in Buxtehude: Ole Schuster (von links), Anna Bundt, Niels Kohlhaase, Malte Jenett und Achim Biesenbach vom Stadtjugendring. Foto Lepél (Tageblatt)

Der Stadtjugendring Buxtehude feiert den ersten „Tag der Jugendarbeit“ im Freizeithaus. Im nächsten Jahr soll es eine Neuauflage geben.

 

Gelungene Premiere: Rund 90 in der Buxtehuder Jugendarbeit engagierte Ehrenamtliche haben im Freizeithaus auf Einladung des Stadtjugendrings den ersten „Tag der Jugendarbeit“ gefeiert. Es war aber nicht nur eine Party, sondern auch eine Veranstaltung zum Austauschen und Netzwerken. Im nächsten Jahr soll es eine Neuauflage geben.

 

Mit dem ersten „Tag der Jugendarbeit“ haben sich die Organisatoren vom Stadtjugendring bei allen Jugendleitern, Übungsleitern und Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit für deren außerordentlichen Einsatz, ihr Engagement und ihre Motivation bedankt. „Das ist das, was unsere Jugendarbeit in Buxtehude so besonders macht“, sagte Achim Biesenbach, Vorsitzender des Stadtjugendrings, der 1949 gegründet wurde und der seitdem die Belange der in Buxtehude tätigen Jugendverbände sowie deren jugendlichen Mitglieder in Gremien und Öffentlichkeit vertritt. Im Stadtjugendring sind 42 Mitgliedsverbände organisiert.

 

Gefördert wurde der „Tag der Jugendarbeit“ vom Förderprogramm Generation³ — einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen und des Landesjugendrings, das bei der Durchführung von Jugendarbeitsprojekten unterstützt. Der Termin war mit Bedacht gewählt: „Die Ferienzeit ist vorbei. Viele von uns waren in dieser Zeit ehrenamtlich auf Ferienfahrten, beim Ferienspaß und anderen Aktivitäten dabei“, sagt Achim Biesenbach, Vorsitzender des Stadtjugendrings Buxtehude e. V.. „Wir können ein erfolgreiches Jahr der Jugendarbeit feiern. Mit dem Schulbeginn wird nun die Vereinsarbeit wieder stärker in den Vordergrund treten.“

 

Bei kühlen Getränken, Büfett und Livemusik tauschten sich die Vertreter aus den Vereinen, Kirchengemeinden, Spielkreisen und anderen Zusammenschlüssen über ihre Jugendarbeit aus. „Hier gibt es die Möglichkeit zu gucken, wo Themenfelder sind, bei denen man eventuell zusammenarbeiten kann“, so Biesenbach. Als Ehrengäste begrüßte der Stadtjugendring-Vorsitzende die Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichert und den CDU-Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke. Der lud alle anwesenden Ehrenamtlichen zu einem Besuch des niedersächsischen Landtags nach Hannover ein: „Und im Anschluss setzen wir uns noch zusammen — als Danke für Ihr ehrenamtliches Engagement“, so Dammann-Tamke. „Ein Onkel, der was mitbringt, ist doch besser als eine Tante, die Klavier spielt.“

 

www.tageblatt.de  26.09.2016

Mo

19

Sep

2016

Stadtjugendpflege legt Herbstferien-Programm vor

Sie freuen sich auf viele Teilnehmer beim Herbstferienspaß der Hansestadt Buxtehude: Bianca Pauls, Andreas Tomforde, Vivien Rasch, Leif Münch, Ole Schuster, Gabriel Braun und Patrick Fischbach (von links). Foto Felsch
Sie freuen sich auf viele Teilnehmer beim Herbstferienspaß der Hansestadt Buxtehude: Bianca Pauls, Andreas Tomforde, Vivien Rasch, Leif Münch, Ole Schuster, Gabriel Braun und Patrick Fischbach (von links). Foto Felsch

BUXTEHUDE. „Wir freuen uns, dass unser Team endlich aufgestockt wurde und wir den Kindern und Jugendlichen mehr Angebote für die Herbstferien machen können“, freut sich Stadtjugendpfleger Gabriel Braun. Zum ersten Mal ist auch eine Online-Anmeldung möglich.

 

Neu dabei sind die beiden Sozialpädagogen Bianca Pauls und Andreas Tomforde sowie die Bundesfreiwilligendienstler Leif Münch und Ole Schuster. Deshalb hat die Stadtjugendpflege Buxtehude das Programm für die zweiwöchigen Herbstferien in diesem Jahr von zwölf auf 25 spannende Angebote für jeden Geschmack und Geldbeutel ausbauen können. Neu ist der Action-Tag im Wald, die Großgruppenspiele und einige Ausflüge. Auch der offene Bereich im Freizeithaus Buxtehude ist in den Ferien mit besonderen Aktionen vertreten, Angebote wie die „Pizzaschlacht“ am Dienstag, 6. Oktober, 17 bis 20 Uhr, das Kinderkino in der Arena am Mittwoch, 5. Oktober, 17 bis 19.30 Uhr, oder das große Playstation 4-Fifa-Turnier am Montag, 3. Oktober, 15 bis 19 Uhr, können ohne Anmeldung wahrgenommen werden.

 

Des Weiteren stehen unter anderem Fahrten zum Hochseilgarten Hanserock, in den Wildpark Schwarze Berge oder in die Holsten Therme und in den Heide Park auf dem Programm. Auf die Piste geht es beispielsweise am Donnerstag, 13. Oktober, von 10.30 bis 16 Uhr, auf dem Jumicar-Verkehrsübungsplatz in Hamburg. Die meisten Angebote des Herbstferienspaßes sind kostenfrei, bei den anderen fällt ein Beitrag von 2 bis 18 Euro an.

 

Regelmäßige Kinovorstellungen, auch außerhalb der Ferienzeiten, gehören zu den Neuerungen, die dank der zusätzlichen Kräfte möglich geworden sind. „Die Kinder dürfen bei der Auswahl der Filme mitbestimmen, die wir in Zukunft einmal im Monat zeigen wollen“, sagt Mitarbeiterin Vivien Rasch.

 

Zum ersten Mal ist ein Onlineanmeldeverfahren über den Link sjp-buxtehude.feripro.de möglich. Unter dem Button „zu den Veranstaltungen“ finden Kinder, Jugendliche und ihre Eltern das aktuelle Programm für den Herbstferienspaß 2016.

 

Das Ampelsystem – Grün steht für noch buchbar, Gelb für Warteschlange und Rot für bereits ausgebucht – zeigt, welche Plätze noch frei sind. Für die Online-Anmeldung muss zunächst ein Benutzerkonto eingerichtet werden, um die entsprechenden Angebote auszuwählen. Anschließend erhalten die Teilnehmer die ausgefüllte Anmeldung, die dann für die verbindliche Buchung mit dem Teilnehmerbeitrag im Freizeithaus in der Geschwister-Scholl-Platz 1 am Bahnhof abzugeben ist. Weiterhin kann das Anmeldeformular des Flyers genutzt werden. Das Büro der Stadtjugendpflege im Freizeithaus ist von Montag bis Freitag von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

 

sjp-buxtehude.feripro.de

 

www.tageblatt.de 19.09.2016

So

04

Sep

2016

Jugendpolitik: Kommunalwahlprogramm im Kurzcheck

Am 11. September werden die Buxtehuderinnen und Buxtehuder einen neuen Stadtrat wählen. Insgesamt 9 Parteien und Listen treten dafür mit rund 100 Kandidaten an. Der Stadtjugendring hat alle Wahlprogramme durchgelesen und die jugendpolitischen Forderungen der Parteien zusammengetragen und veröffentlicht.

 

Dabei verfolgt der Stadtjugendring zwei Zielsetzungen: Einerseits sollen die jugendpolitischen Themen transparent aufgezeigt werden, andererseits kann damit eine Einlösung der Wahlversprechen in der Wahlperiode weiterverfolgt werden.

 

Mehrere Themenkomplexe tauchen mehrfach in den Wahlprogrammen auf und dürften in der kommenden Wahlperiode daher mehrheitsfähige Unterstützung erfahren: Die Skaterbahn wird von CDU, SPD, Grünen und Linken im Programm erwähnt, weshalb der jüngst von der CDU-Fraktion eingereichte Antrag zur Schaffung von Erweiterungen der Skateranlage breite Unterstützung bekommen sollte. Auch die SJR-Forderung nach einer baldigen Wiedereröffnung des Jugendgästehauses findet sich bei SPD und CDU wieder.

 

Mehr Beteiligung der Jugend

Schießlich wird eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in mehreren Programmen versprochen, in welcher Form und Regelmäßigkeit dies geschehen soll, bleibt allerdings offen. Vermutlich wird eine Mehrheit aus CDU, SPD, Grünen und FDP hier die Verwaltung mit einer konkreten Ausgestaltung ihres Wahlversprechens beauftragen.

 

Zukunft des Freizeithauses

Einen kontroversen Punkt gibt es bei der Zukunft des Freizeithauses: Während die SPD sich hier klar zum Jugendhaus bekennt, möchten die Grünen eine Evaluation mit dem Ziel eine stärkere Nutzung des Freizeithauses als Mehrgenerationenhaus.

Aus Sicht des SJR ist es für den Erfolg des Freizeithauses wichtig, auch als Jugendzentrum bei den Jugendlichen wahrgenommen zu werden, ein Freizeithaus als Mehrgenerationenhaus würde diesem Anspruch nicht mehr gerecht. Der Stadtjugendring tritt auch weiterhin für das Freizeithaus als Jugendzentrum ein, Nutzungen am Vormittag z.B. durch Familien-Gruppen steht diese Ausrichtung nicht im Wege.

 

Darüber hinaus gibt es bemerkenswerte Forderungen in den Wahlprogrammen: Die CDU möchte eine zügige Erneuerung am Standort Sagekuhle von Bolzplatz, Spielplatz und Kinderforum und setzt sich für einen Jugendtreff in Ottensen sein. Die SPD möchte den Jugendbus der Stadtjugendpflege reaktiveren.

 

Jugendpolitische Wertschätzung und Kompetenz

Bedauerlicherweise finden sich in den Wahlprogrammen von BBG/FWG, Piraten und AfD keinerlei Forderungen mit jugendpolitischem Bezug. Im Programm der Linken findet Jugendpolitik mit zwei Sätzen statt und bei der FDP sind viele allgemeine Aussagen und wenige konkrete Forderungen zu finden.

Aus der Durchsicht der Wahlprogamme lässt sich der Schluss ziehen, dass Jugendpolitik den meisten Parteien nicht wichtig genug ist und / oder die erforderliche Sachkompetenz fehlt, um konkrete Themen oder Vorschläge ins Wahlprogramm mit aufzunehmen. Lediglich bei CDU, SPD und bei den Grünen lassen sich konkrete Vorhaben und Ideen für die künftige Weiterentwicklung der Jugendarbeit in der Stadt Buxtehude nachlesen.

 

HVV-Tarif und freies WLAN

Konkrete Forderungen der Jugend (vgl. Diskussion zur Kommunalwahl im Gymnasium Süd) sind die Erweiterung des HVV-Tarifs sowie freies WLAN im öffentlichen Raum. Beide Forderungen sind in so ziemlich allen Wahlprogrammen enthalten und dürften höchstens bei der Finanzierung Kontroversen auslösen.

 

Das SJR Wahlversprechen

Für uns sind die jugendpolitischen Themen ebenfalls ein Wahlauftrag: versprochene Maßnahmen werden wir einfordern, kritisch begleiten und unterstützen, auf dass sich die Jugendarbeit in den kommenden fünf Jahren positiv weiterentwickelt.

 

 

Jugendpolitische Forderungen
Auszüge aus den Wahlprogrammen 2016 der Parteien für den Stadtrat
2016-08-31 Kommunalwahlcheck Jugendpolit
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Sa

27

Aug

2016

Tag der Jugendarbeit 24. September 2016

Liebe Jugendleiter, Mitglieder, Kooperationspartner und Freunde,

 

die Ferienzeit ist nun vorbei. Viele von uns waren in dieser Zeit ehrenamtlich auf Ferienfahrten, beim Ferienspaß und anderen Aktivitäten dabei. Mit dem Schulbeginn wird nun aber auch die Vereinsarbeit wieder stärker in den Vordergrund treten.

 

Am TAG DER JUGENDARBEIT möchten wir mit euch den außerordentlichen Einsatz, das Engagement und die Motivation unserer Jugendleiter, Übungsleiter und Ehrenamtlichen würdigen, die unsere Jugendarbeit in Buxtehude so besonders macht. Wir laden euch herzlich ein mit uns zu feiern und die Gelegenheit zu nutzen sich mit anderen Jugendleitern auszutauschen. Der Tag der Jugendarbeit ist ein Dank von uns an euch engagierte Jugendleiter und Ehrenamtliche!

 

 

 

 

Samstag, 24. September 2016

 

 

ab 19:00 Uhr

 

 

Im Freizeithaus Buxtehude

Geschwister-Scholl Platz 1

 

 

Gefördert wird der "Tag der Jugendarbeit" vom Förderprogramm Generation³ - einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen und des Landesjugendrings, das bei der Durchführung von Jugendarbeitsprojekten unterstützt.

Anmeldung zum "Tag der Jugendarbeit" am 24. September 2016

(Die Teilnahme ist kostenlos.)

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Fr

19

Aug

2016

Podiumsdiskussion um die Gunst der jungen Wähler

Vor 250 Schülern auf dem Podium im Forum Süd (von links): Helmut Wiegers (AfD), Alexander Quade (Piraten), Klemens Kowalski (Linke), Patrick Meyer (FDP), Jürgen Werner (BBG/FWG), Michael Lemke (Grüne), Alexander Krause (CDU) und Gerrit Steffens (SPD), daneben Moderator Björn Vasel vom TAGEBLATT und Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring. Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Im Fokus der Politiker standen am Donnerstag 250 Schüler des Gymnasiums Süd bei einer Podiumsdiskussion des Stadtjugendrings zur Kommunalwahl.

 

Viele von ihnen werden am 11. September zum ersten Mal an die Wahlurne gehen, und die Kandidaten für den Buxtehuder Rat wollen ihre Gunst gewinnen.

 

„Viele Wahlplakate, die wir zurzeit in Buxtehude sehen, machen dieselben oder ganz ähnliche Aussagen“, erläutert Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring im voll besetzten Forum Süd. Die Podiumsdiskussion solle jungen Leuten aber die Möglichkeit geben, direkt bei den Kandidaten zu erfragen, für welche Inhalte sie stehen und diese besser gegeneinander abgrenzen können.

 

Diesmal treten zur Kommunalwahl acht Parteien an, von denen alle Chancen haben, in den Rat zu kommen – und alle haben einen Kandidaten geschickt. Angesichts der vielen Redner muss TAGEBLATT-Redakteur Björn Vasel allerdings für Disziplin bei der Einhaltung von Redezeiten sorgen. Bei Übertretung droht er mit der Trillerpfeife. Eine Minute gibt er, um sich vorzustellen, eineinhalb, um den Satz zu vervollständigen: „Ein 17-Jähriger sollte mich wählen, weil...“

 

Mit 29 Jahren, sagt der Buxtehuder CDU-Vorsitzende Alexander Krause, sei er noch recht nah dran an dem, was Jungwähler beschäftigt. Er verweist aber auch auf die Erfahrungen, die er mit der Organisation der Ausbildungsmesse der Jungen Union gesammelt hat und auf seine Tätigkeit als Ratmitglied.

Der 20-jährige Gerrit Steffens (SPD) hat nach der letzten Kommunalwahl beschlossen, politisch aktiv zu werden: „Weil ich gemerkt habe, dass Lokalpolitik nicht aus alten Herren bestehen darf, die alles hinter verschlossenen Türen ausklüngeln.“ Er wolle Ansprechpartner für Jugendliche sein, zumal für diese aus seiner Sicht „derzeit keine Möglichkeit besteht, Politik in dieser Stadt mitzugestalten“.

 

Sein Alter führt der grüne Fraktionsvorsitzende Michael Lemke nicht an – aber, dass er eine Tochter am Gymnasium Süd und eine hat, die gerade Abitur gemacht hat. Die Grünen ständen für „eine attraktive, moderne, zukunftsgerechte Stadt“ und dafür, nachfolgenden Generationen nicht zu viele Schulden zu hinterlassen.

 

Seine Gruppe sei keine Partei, sagt Jürgen Werner (BBG/FWG). Sie kümmere sich nicht um Bundespolitik, sondern setzte sich speziell für die Belange vor Ort in Buxtehude ein, wobei Schule ein wichtiger Faktor sei.

 

Der 27-jährige Patrick Meyer (FDP) kritisiert das aktuelle Sportstättenkonzept: 60 000 Euro für Erkenntnisse, die durch Nachfragen bei Übungsleitern leicht zu bekommen gewesen wären. Beruflich als Controller in der Luftfahrtbranche tätig, will er „den Daumen auf solche unnötigen Kosten halten“.

 

Klemens Kowalski (Linke), sagt den Jugendlichen, weshalb sie ihn wählen sollen: „Weil wir die einzige Partei im Rat sind, die immer wieder Anträge dazu stellt, Bürgerbeteiligung zu stärken – und weil ihr, wenn ihr eine eigene Wohnung braucht, in Buxtehude keine günstige finden werdet, weil alle anderen Parteien geschlafen haben.“

 

Alexander Quade (Piraten), nennt ganz knapp zwei politische Ziele, für die er steht: „Freies WLAN und eine Fahrt nach Hamburg für 5,20 Euro.“ Das bringt ihm spontanen lautstarken Applaus des Publikums ein.

 

Helmut Wiegers (AfD) wettert gegen den Schuldenberg, den die Buxtehuder Politik in den letzten Jahren aufgehäuft hat: „Das werden sie bezahlen müssen.“ Künftig dürfe nicht mehr auf Pump gelebt werden.

 

Klemens Kowalski dagegen sieht Schulden nicht grundsätzlich als Problem: „Wenn sie eine Investition in die Zukunft sind.“ Dazu gehöre eine Top-Ausstattung des naturwissenschaftlichen Bereichs an Schulen: „Damit viele von Euch Ingenieure werden, gutes Geld verdienen und davon schön viele Steuern zahlen.“ Buxtehudes Schulen besser ausstatten wollen eigentlich alle auf dem Podium. Michael Lemke sieht allerdings auch die Schulden und schlägt deshalb vor, dafür auf die Museumserweiterung zu verzichten.

 

Freies WLAN in Buxtehude: Dieses Thema wollen auch die Schüler nicht loslassen und wollen wissen, wann, wo und wie es kommt. Alexander Quade präsentiert die kostengünstige Freifunk-Lösung, bei der private Router vernetzt werden – diesen Vorschlag hätten auch die Grünen unterstützt. Alexander Krause verweist darauf, dass die CDU den überhaupt ersten Antrag zu freiem WLAN gestellt habe. Dass es noch immer nicht da sei, liege daran, dass der politische Wille im Rat zwar da sei, aber nicht in der Verwaltung, ergänzt der Linke Klemens Kowalski – und bleibt unwidersprochen. Ein Schüler knüpft an Quades Bahnticket-Äußerung an und fordert die Abschaffung des doppelten Ringsystems im HVV bis Buxtehude. Auf dem Podium halten das alle für wünschenswert – aber für die Umsetzung müssten sich Niedersachsen und die Stadt Hamburg einigen, sie könnten sich nur dafür einsetzen.

 

Auch nach Umweltschutz fragen die Schüler. Die Fördermittelbeschaffung für die neue Buxtehuder Klimaschutzmanagerin schreibt Alexander Krause daraufhin der CDU auf die Fahnen. Lemke fordert eine noch bessere Ausstattung für diese und will außerdem ein Naturschutzgebiet im Estetal. Patrick Meyer schimpft über die von Buxtehude „in den Wind geblasenen“ 40 000 Euro Abwrackprämie für alte Elektrogeräte.

 

Im Kreuzfeuer steht schließlich AfD-Mann Helmut Wiegers. Björn Vasel fordert ihn auf, Stellung zu den einzigen Forderungen der AfD zu nehmen, die Schulpolitik betreffen: Das Rückgängigmachen der Inklusion und das Ablehnen der Beschulung von Flüchtlingen in regulären Schulklassen. Beides gelte nur, schränkt Wiegers ein, „wenn es nicht verträglich sei und die Schulen überfordere“ – und das passiere in beiden Fällen oft. Wie sich herausstellt, hat er von den Buxtehuder Sprachförderklassen offenbar keine Kenntnis. Eine Schülerin will wissen, wie der Slogan „Abgelehnte Asylbewerber endlich abschieben“ gemeint sei. Wiegers sagt, Leistungen würden auch nach abgelehntem Asylantrag gezahlt und beträfen deshalb alle Steuerzahler – das bemängele ja auch Hannelore Kraft von der SPD. Aber nicht die SPD, betont Gerrit Meyer. Ein Schüler fragt, weshalb die AfD die Wiedereinführung der Wehrpflicht fordert. Wiegers verweist auf eine „größere Bedrohungslage“.

 

Was offenbar nicht droht, ist eine geringe Wahlbeteiligung der Schüler im Forum. Eine Stichprobe mit Handheben zeigt zum Schluss der Veranstaltung: Etwa 90 Prozent wollen am 11. September wählen gehen.

 

www.tageblatt.de 19.08.2016 Anping Richter

Do

11

Aug

2016

Zusätzliche Ü20 Jugendleiter-Ausbildung für Berufstätige und Eltern in Buxtehude - Anmeldung jetzt möglich

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Die Sonder-Juleica ist familienfreundlich: Während der Seminartage wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten, damit auch Eltern an der Schulung teilnehmen können.

 

Diese Sonder-Ausbildung wird an drei Wochenenden, jeweils mit Mittagstisch und ohne Übernachtung im Freizeithaus in Buxtehude (Geschwister-Scholl-Platz 1), veranstaltet und richtet sich vor allem an Berufstätige und Ehrenamtliche der Jugendarbeit in Buxtehude.

 

Seminartermine: 29./30.10., 05./06.11. u. 19./20.11.2016

 

jeweils 9.00 - 19.00 Uhr (Samstage), 9.00 - 17.00 (Sonntage), im Freizeithaus Buxtehude

 

Teilnehmerbeitrag: 30 EUR pro Person inkl. Mittagstisch und Seminarmaterialien

Anmeldungen: online bei der VHS Buxtehude

 

Anmeldeschluss: 20.10.2016

 

Di

09

Aug

2016

Shalom und Moin Moin

Deutsche und israelische Jugendliche in der Altstadt von Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg im Hintergrund
Deutsche und israelische Jugendliche in der Altstadt von Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg im Hintergrund

Interkultureller Intensivkurs - so könnte man den deutsch-israelischen Jugendaustausch auch beschreiben. 14 Tage gemeinsames Kennenlernen - persönlich und kulturell - das erlebten acht Jugendliche aus Buxtehude mit 10 israelischen Jugendliche aus Ramat haSharon bei dem deutsch-israelischen Jugendaustausch des Stadtjugendringes Buxtehude.

 

In Ramat haSharon, einer rd. 48.000 Einwohner zählenden Vorstadt von Tel Aviv, ist der israelische Partnerverband Migvanim ansässig. Migvanim ist genauso wie der Stadtjugendring Buxtehude eine gemeinnützige Organisation der Jugendpflege sowie der außerschulischen Jugendbildung und betreibt über 50 Kindertagesstätten und 7 Familien- und Jugendzentren.

Eine Woche lang lebten die Buxtehuder bei ihren israelischen Austauschpartnern aus Ramat haSharon mit in der Familie, anschließend ging es gemeinsam für eine weitere Woche nach Deutschland, ebenfalls mit Unterbringung in den Familien. Kennenlernen von Land und Leuten, miterleben des alltäglichen Lebens, aber auch Besuch von Sehenswürdigkeiten kennzeichnete das Programm in beiden Ländern.

 

Einen Schabbat, den jüdischen Ruhetag vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag, erlebten die Buxtehuder in den Familien - mit reichlich gutem Essen. Wie bei jedem Israel-Austausch beschäftigte man sich gemeinsam mit dem Holocaust bei einem Besuch des Ghetto-Fighters' House Museum im Norden Israels. Ausflüge gab es nach Tel Aviv, in die Altstadt von Jerusalem und ans Tote Meer - trotz fast 40 Grad ein Erlebnis.

 

Für die israelischen Gäste gestaltete sich das Programm in Deutschland ähnlich abwechslungsreich mit Tagesausflügen nach Bergen-Belsen, Hamburg und ins Wattenmeer nach Cuxhaven.

 

Am Ende der zwei Wochen pflanzte die Gruppe einen Kirschbaum auf dem Grundstück des Freizeithauses. Der Baum - zwei Jahre alt ebenso wie die Partnerschaft des Stadtjugendrings nach Israel - ist ein Symbol für die deutsch-israelische Freundschaft, die durch jeden Austausch weiterwächst und auch danach noch Früchte trägt.

Mi

03

Aug

2016

Ein Kirschbaum als Symbol für einen wachsenden Austausch

Die Jugendlichen aus Buxtehude und aus Ramad Hasharon (Israel) haben als Symbol für den Frieden gemeinsam einen Kirschbaum im Garten des Freizeithauses gepflanzt. Foto Felsch
Die Jugendlichen aus Buxtehude und aus Ramad Hasharon (Israel) haben als Symbol für den Frieden gemeinsam einen Kirschbaum im Garten des Freizeithauses gepflanzt. Foto Felsch

 

 

BUXTEHUDE. Jugendliche aus Israel eine Woche zu Gast in der Stadt Buxtehude.

 

Ramat Hasharon, ein Vorort von Tel Aviv, ist, was die Einwohnerzahlen von rund 40 000 angeht, ähnlich groß wie Buxtehude. Dass dort aber ein anderes Klima herrscht, nicht meteorologisch, ist nicht der einzige Unterschied, den die 11 israelischen Jugendlichen, die jetzt eine Woche in der Hansestadt bei Gastfamilien verbrachten, feststellten.

 

Auch wenn die 17-Jährigen nicht aus strenggläubigen Elternhäusern stammen, bevorzugten sie vegetarisches Essen. „Hundertprozentig koscher zu kochen wäre schwierig geworden, überhaupt verlief der Austausch ohne Komplikationen und bereichernd für beide Seiten“, zieht Achim Biesenbach sein Resümee. Wie üblich beim Besuch ausländischer Gäste, hat der zweite Vorsitzende des Stadtjugendrings Buxtehude mit den Betreuern vorab ausführlich ein Programm erarbeitet, das eventuelle Besonderheiten berücksichtigt. Es gab in der Buxtehudewoche zum Beispiel keinen Fahrradausflug. „Da die Israelis nie radfahren, wäre das zu riskant gewesen“, erklärt Jugendleiter Malte Jenett, der eine Woche zuvor die deutsche Gruppe nach Ramat Hasharaon begleitet hatte.

Deutsche und israelische Jugendliche in der Altstadt von Jerusalem - im Hintergrund Klagemauer und Felsendom
Deutsche und israelische Jugendliche in der Altstadt von Jerusalem - im Hintergrund Klagemauer und Felsendom

Vom 14. bis 20. Juli flogen die Buxtehuder Jugendlichen nach Israel, um dort gemeinsam mit Gleichaltrigen der Jugendorganisation Migvanim die jüdische Lebensweise und Kultur kennenzulernen. Tagesausflüge ans Tote Meer und nach Jerusalem gehörten dazu, ebenso ein Besuch im Haus der Gettokämpfer in Westgaliläa. Es wurde 1949 von Überlebenden des Holocaust gegründet und ist das erste Museum in Israel, das der Holocaustopfer und des jüdischen Widerstands gedachte. Denn Schwerpunkt der Begegnung war der Nationalsozialismus. Daran sind die Fördergelder des Bundes gekoppelt, erklärt Biesenbach. „Ich wusste trotz Geschichtsleistungskurs nicht, dass so viele Jugendliche am Widerstand beteiligt gewesen waren“, berichtet Anna Bundt. Die Diskussion mit den israelischen Jugendlichen, die sich um die Frage drehte, inwieweit Kinder in Deutschland zu der damaligen Zeit verantwortlich für die Hitlerherrschaft waren, sei gewinnbringend gewesen. „Es war spannend, unterschiedliche Sichtweisen zu hören, obwohl unsere israelischen Freunde uns nie mit Vorwürfen konfrontierten“, so die Buxtehuderin. „Die Jugendlichen sind dort viel offener, wir haben schnell Kontakte geknüpft. Von Vorurteilen gegenüber Deutschen keine Spur“, bestätigt Lara Wischnewski.

 

Angst vor Anschlägen hatte die 17-Jährige während ihres Aufenthaltes nie. Mit einer potenziellen Terrorgefahr würden sie eben aufwachsen, dennoch fühle er sich in seiner Heimat „safety“, meint Gal Mor. Oder anders ausgedrückt: Überall könne etwas passieren, wie die jüngsten Ereignisse in Europa gezeigt hätten. „Die israelischen Jugendlichen werden durch das Bewusstsein der Gefahrenlage schneller erwachsener“, glaubt Noa Hamri, in deren Leben Religion keine große Rolle spielt. Ähnlich wie Itay Goldhar: „Uns prägt militärisches Denken.“ Obwohl der 17-Jährige mit gemischten Gefühlen demnächst seinen dreijährigen Pflichtmilitärdienst antreten wird, hält er die Ausbildung für notwendig. „Einerseits ist es nicht ungefährlich, andererseits möchte ich meinem Land, das mir viel gegeben hat, damit etwas zurückgeben.“

 

„Die Kontrollen zu unsere Sicherheit komplizieren natürlich unseren Alltag, dennoch bin ich froh darüber. Soweit kann es in anderen Ländern auch kommen. Deutschland sollte daher bewusst die Integration vorantreiben“, rät Gal A. Tal-Or. Der Musiklehrer, der als Jugendleiter mitgekommen ist, setzt auf das Konzept gemeinsames Musizieren mit in Israel lebenden Arabern. „Im Grunde wollen alle den Frieden“, ist er sich sicher.

 

Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, pflanzten beide Gruppen gemeinsam einen Kirschbaum im Garten des Freizeithauses, als Symbol dafür, dass der Austausch zwischen den beiden Kulturen wachse und Früchte trage, wie eben der Frieden in der Welt.

 

www.tageblatt.de 03.08.2016 (Franziska Felsch)

 

So

19

Jun

2016

Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt Spielmobil "Balu"

Foto (SJR, v.l.): Martin Prigge (Sparkasse), Marcel Haberkorn (SJR), Jörg Blanke (Jobelmann Schule), Petra Brümmer (Jobelmann Schule), Achim Biesenbach (SJR), Inga Kuske (Jobelmann Schule).
Foto (SJR, v.l.): Martin Prigge (Sparkasse), Marcel Haberkorn (SJR), Jörg Blanke (Jobelmann Schule), Petra Brümmer (Jobelmann Schule), Achim Biesenbach (SJR), Inga Kuske (Jobelmann Schule).

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt das Spielmobil "Balu" mit einer Spende. Von den Mitteln wurde eine Überholung des inzwischen 20 Jahre alten Spielmobils sowie die Anschaffung von neuem Outdoor-Spielmaterial finanziert. Bei der Übergabe dankten Stadtjugendring und Jobelmann-Schule Martin Prigge von der Sparkasse für die Unterstützung.

 

Das Spielmobil "Balu" ist ein Anhänger, gefüllt mit Outdoor-Spielmaterial. Zusammen mit Betreuungskräften kann das Spielmobil für z.B. Vereinsfeste oder Firmenfeiern gebucht werden. Darüber hinaus wird das Spielmobil in der mobilen Jugendarbeit in Stade eingesetzt.

 

Träger des Spielmobils sind die Fachschule Sozialpädagogik der Jobelmann-Schule Stade und der Stadtjugendring Buxtehude. In Form einer Schülerfirma wird das Spielmobil in Eigenregie von der Erzieherklasse eingesetzt und bewirtschaftet.

 

-> Zur Spielmobil-Webseite

 

Do

02

Jun

2016

Jugendarbeit mit Flüchtlingen aus Syrien - Fortbildung im Freizeithaus

Hana Alkourbah führte durch den Abend mit vielen Bildern aus Syrien - vor und nach Ausbruch des Krieges
Hana Alkourbah führte durch den Abend mit vielen Bildern aus Syrien - vor und nach Ausbruch des Krieges

Mehr als die Hälfte der in der Hansestadt Buxtehude lebenden Flüchtlinge stammt aus Syrien (rd. 430 von 780 - Stand Mitte Mai 2016). Die meisten von ihnen haben eine Bleibeperspektive, werden also in der Stadt bleiben, die Sprachkurse und Schulen besuchen. Und früher oder später an Angeboten der Jugendarbeit und Vereine teilnehmen wollen.

 

Um ein besseres Bild über die Herkunft der vielen Syrer zu bekommen, veranstalteten Landesjugendring Niedersachsen und Stadtjugendring Buxtehude eine Fortbildung in Buxtehude. Im Fokus stand dabei die Veränderung des bis zum Kriegausbruch modern und westlich orientierten Syrien zu einem im Chaos versinkenden Kriegsgebiet.

Referentin Hana Alkourbah, Anglizistin und Übersetzerin, berichtete von ihren persönlichen Erlebnissen während der Umbruchzeit. Inzwischen lebt sie seit zwei Jahren in Deutschland - und beeindruckte mit ihrem fließenden Deutsch. Die Besucher der Fortbildung - überwiegend Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Flüchtlingen - konnten ihren Erfahrungsschatz einbringen und Eindrücke aus Syrien mit nach Hause nehmen.

 

Ein Dank für die Informative Veranstaltung geht an Reini Joosten vom Landesjugendring (Projekt neXTkultur) und Gabriel Braun von der Stadtjugendpflege.

Fr

20

Mai

2016

Gabriel Braun ist der neue Stadtjugendpfleger in Buxtehude

Gabriel Braun ist neuer Stadtjugendpfleger - Foto: Anping Richter
Gabriel Braun ist neuer Stadtjugendpfleger - Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Schwarze Hornbrille, Kapuzenpulli, mit 36 Jahren noch ziemlich jungenhaft: So wie er auf den ersten Blick aussieht, könnte Gabriel Braun auch ein Internet-Startup betreiben.

 

Seine Spezialität ist aber nicht die Arbeit mit Computern und Programmen, sondern mit Kindern und Jugendlichen in Buxtehude.

 

Am 1. April hat der Diplom-Pädagoge mit den Schwerpunkten Sozial- und Organisationspädagogik offiziell das Amt des Buxtehuder Stadtjugendpflegers angetreten. Wie berichtet, hatte Vorgänger Marc Olszewski seinen Job gegen einen in gleicher Position in Stade eingetauscht. Braun, der bereits seit einem Jahr im Team der Stadtjugendpflege gearbeitet hatte, übernahm die Leitung in der Übergangszeit und bekam die Stelle dann nach einer internen Ausschreibung.

 

Zu dem Team, das Gabriel Braun nun leitet, gehören mit ihm eigentlich sechs Mitarbeiter, zurzeit sind sie aber nur zu viert. Die Jugendpflege war in den vergangenen Jahren häufig Baustelle, und zwar nicht nur wegen Sanierung und Umbau des Freizeithauses am Geschwister-Scholl-Platz. Auch wegen hoher Personalfluktuation, Umstrukturierungen und dem Scheitern von Beteiligungsprojekten gab es Probleme.

Das Freizeithaus in Buxtehude: offener Bereich, Treffpunkt und Veranstaltungsräume - das Zentrum der Jugendarbeit in der Hansestadt
Das Freizeithaus in Buxtehude: offener Bereich, Treffpunkt und Veranstaltungsräume - das Zentrum der Jugendarbeit in der Hansestadt

„Aber es gibt Vieles, was mittlerweile sehr gut läuft, und das wollen wir auch beibehalten, stärken und ausbauen“, sagt Gabriel Braun. Als Beispiele nennt er die Aktion „Meister auf zwei Rädern“ mit der Partnerstadt Ribnitz-Damgarten, die Konzertreihe „My Six Stages“ mit jungen, lokalen Bands und den Familienflohmarkt am Freizeithaus, aber auch den gesamten Bereich der offenen Jugendarbeit. Nach einer Flaute wurde das Konzept verändert, seit 2014 ging es mit den Besucherzahlen wieder bergauf. „Der offene Bereich läuft richtig gut“, sagt Gabriel Braun. Ins Freizeithaus kommen unter der Woche täglich 30 bis 60 Besucher, in die vergleichsweise kleine Rote Bude am Stieglitzweg an drei Öffnungstagen in der Woche immerhin 20 Kinder pro Tag, und auch der neue Treff „Unser Viertel“ am Bollweg sei gut besucht, ebenso das Kinderforum in der Sagekuhle, das die Stadtjugendpflege im Wechsel mit Stadtjugendring und Jesusgemeinde betreut. Die offene Fahrradwerkstatt, nach wie vor einmal in der Woche geöffnet und tatkräftig von Wolfgang Schöntaube unterstützt, sei vor allem für Flüchtlinge ein Anziehungspunkt. Viele von ihnen, darunter auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, nutzten das Angebot des Freizeithauses, das jungen Menschen bis zum Alter von 24 Jahren offen steht. Am kommenden Wochenende bietet die Stadtjugendpflege deshalb eine interkulturelle Fortbildung für Jugendleiter an. Die vielen jungen Jugendleiter, auf die Buxtehude zählen könne, seien ein Trumpf: „Das haben wir vielen anderen Städten voraus.“ Etwa 30 Jugendleiter, meist nur wenige Jahre älter als die Kinder und Jugendlichen, die sie betreuen, arbeiten ständig mit. Neben dem offenen Bereich, der Jugendleiteraus- und -fortbildung, der Projektarbeit und den Ferienfahrten ist ein Arbeitsschwerpunkt der Stadtjugendpflege das Ferienspaßprogramm, das mittlerweile in den Oster-, Sommer- und Herbstferien über die Bühne geht.

 

Ein Bereich, in dem Gabriel Braun Entwicklungsbedarf sieht, ist die Mitbestimmung. Um Jugendliche an Entscheidungsprozessen in der Stadt zu beteiligen, will er ein seit Jahren totgesagtes Gremium – „in welcher Form auch immer“ – wiederbeleben: das Jugendparlament. „Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich einbringen und das Mitgestalten ausprobieren können, und eigentlich bietet nur der Bereich der klassischen Jugendarbeit diese Möglichkeit“, sagt Braun, der hofft, bald Unterstützung von zwei neuen Kollegen zu bekommen, die derzeit gerade gesucht werden. Dann wäre das Team erstmals seit langem wieder komplett.

 

Offene Angebote

 

Das Freizeithaus öffnet Montag bis Freitag von 15 bis 20 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr. Dort wird am Mittwoch, 25. Mai, mit den Teilnehmern das Außengelände geplant, umgegraben, bepflanzt und bewässert. Die Rote Bude wird am Dienstag, 24. Mai, zur Designer-Fabrik: Besucher gestalten ihre Handyhüllen. Im Treff „Unser Viertel“ am Bollweg heißt es am Montag, 23. Mai, „Das Supertalent. Die Bühne gehört Dir.“ Infos:

 

www.facebook.com/stadtjugendpflegebuxtehude

 

Autor: Anping Richter (Tageblatt), 19.05.2016

Mi

13

Apr

2016

Ferienspaß in den Sommerferien - Vereinsangebote willkommen

Die Stadtjugendpflege Buxtehude und der Stadtjugendring Buxtehude e.V. wollen auch in diesem Jahr ein gemeinsames, stadtübergreifendes Ferienspaßprogramm aufstellen. Wir sprechen Sie als Anbieter von Jugendarbeit an, um mit Ihrer Unterstützung vielfältige und bunte Angebote zu schaffen und Konkurrenzveranstaltungen und Überscheidungen während dieser Zeit zu vermeiden. Durch diese unkonventionelle Zusammenarbeit vieler Träger ergeben sich neue Kooperationsmöglichkeiten, die auch nach dem Ferienspaß wirken können. Zudem haben Sie als Verein die Möglichkeit, auf Ihr Angebot und Ihre Arbeit aufmerksam zu machen und eventuell neue Mitglieder zu werben.

 

Das Ferienspaßprogramm findet in den ersten vier Wochen der Sommerferien statt (27. Juni 2016 bis 22. Juli 2016). Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren aus Buxtehude und den umliegenden Ortschaften. Die Angebote richten sich an Daheimgebliebene, die nicht die Möglichkeit haben zu verreisen (aus welchen Gründen auch immer). Das Programm beinhaltet Tagesangebote sowie auch Projekte und Minifreizeiten. Diese können z.B. Sport-, Spiel- und Kreativangebote sein.

 

Die Koordination der Planung übernimmt die Stadtjugendpflege Buxtehude. Sie haben die Möglichkeit, im beiliegendem Formular Ihr Angebot zu beschreiben und entsprechende Bedarfe anzumelden (z.B. in personeller oder finanzieller Form).

 

-> Weiterführende Infos

 

 

 

Di

05

Apr

2016

Veranstaltungsankündigung: Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten aus Syrien

Im Rahmen der Qualifikationsreihe zur interkulturellen Bildung findet ein Baustein (kurz BiK) in Buxtehude statt. Landesjugendring Niedersachsen und Stadtjugendring Buxtehude laden zu einer Informationsveranstaltung unter dem Titel "Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten aus Syrien" ein.

 

Der Info-Abend richtet sich an Ehrenamtliche, Jugendleiter und Übungsleiter, ist aber auch offen für eine interessierte Öffentlichkeit.

 

Termin dafür ist am Mittwoch, den 18. Mai 2016,von 18 bis 21 Uhr,in der Arena des Freizeithauses Buxtehude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 21614 Buxtehude.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aber erforderlich, da die Teilnehmerplätze begrenzt sind: -> zur Anmeldeseite

 

Einladungsflyer Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten aus Syrien
BiK 5 Buxtehude Mail Info_final.pdf
Adobe Acrobat Dokument 154.4 KB

Di

22

Mär

2016

22 neue Jugendleiter der Buxtehuder Jugendverbände schließen Ausbildung erfolgreich ab

Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung mit ihrem Zertifikat und dem Referententeam vor dem Freizeithaus
Absolventen der Jugendleiter-Ausbildung mit ihrem Zertifikat und dem Referententeam vor dem Freizeithaus

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in einer insgesamt 50 Ausbildungsstunden umfassenden Jugendleiter-Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Bei der diesjährigen sogenannten Ü20-Ausbildung haben 22 Ehrenamtliche zwischen 21 und 65 Jahren die Jugendleiterausbildung erfolgreich absolviert. Die neuen Jugendleiter sind meist schon bei einem Jugendverband in Buxtehude tätig u.a. bei BWV Hansa e.V., Buxtehuder Kanu-Verein, Jesus-Gemeinde, Katholische Jugend, Neuapostolische Gemeinde und Buxtehuder helfen e.V..

 

Die diesjährige Ü20 Juleica zeichnete sich durch besondere Familienfreundlichkeit aus: Während die Eltern an der Ausbildung teilnahmen wurden ihre Kinder einen Raum weiter von Fachkräften betreut. "Ein einmaliges Angebot für die Vereinbarkeit von Familie und Jugendarbeit", freut sich SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach.

 

An drei Wochenenden wurde ihnen von dem Referententeam des Stadtjugendringes Buxtehude (SJR) um Inga Lietzmann nützliches und hilfreiches Rüstzeug für eine erfolgreiche ehrenamtliche Jugendleiter-Tätigkeit vermittelt. Für Inga Lietzmann ist die Ü20-Ausbildung eine besonders anspruchsvolle Ausbildung, da die meisten Seminarteilnehmer schon in der Jugendarbeit tätig sind, zum Teil bereits seit vielen Jahren. Diskussionen und Rückfragen sind dementsprechend tiefgehend und meist nur mit viel Praxiserfahrung im Referententeam angemessen zu beantworten.

 

-> Nächste Juleica-Termine 2016

 

So

28

Feb

2016

Wechsel des Jugendpflegers in Buxtehude - SJR dankt Marc Olszewski - Veränderungen in der Jugendpflege notwendig

Noch Stadtjugendpfleger Marc Olszewski (li.) und SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach
Noch Stadtjugendpfleger Marc Olszewski (li.) und SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach

Nach über fünf Jahren als Stadtjugendpfleger wechselt Marc Olszewski in gleiche Funktion nach Stade. In den fünf Jahren seiner Tätigkeit veränderten sich die Aufgaben der Jugendpflege laufend und wurden von Marc Olszewski maßgeblich mitgestaltet. Bei der Gestaltung des Skateplatzes zeichnete Marc ganz wesentlich verantwortlich für die Details und betreute die Skater der Moorewood Initiative bis heute. Eine Ausweitung des Ferienspaßangebotes in den Sommerferien und jetzt auch in den Herbst- und Osterferien wurde von Marc Olszewski ebenso vorangetrieben wie die erfolgreiche Wiederbelebung der offenen Angebote im Freizeithaus.

 

Darüber hinaus war er ständige Kontaktperson zum Stadtjugendring (SJR). "Wir danken Marc Olszewski für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Jugendring und Jugendpflege in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seine neue Stelle einen erfolgreichen Start", so SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach zu Olszewskis Abschied. "Marc Olszewski verlässt ein gut bestelltes Haus bei der Stadtjugendpflege, allerdings wird sein Abgang auch eine personelle Lücke hinterlassen, die zu füllen eine große Herausforderung sein wird", so Biesenbach weiter.

 

Viele Personalwechsel in der Jugendpflege

 

Dem SJR ist bewusst, dass die Arbeit der Stadtjugendpflege schwierigen Rahmenbedingungen unterliegt und von den Stelleninhabern außerordentlichen Einsatz abverlangt. Trotz häufiger Fluktuation der Stelleninhaber und schwieriger Besetzungsverfahren (fehlende qualitativ geeignete Bewerber sind für Sozialpädagogen- und Erzieherstellen inzwischen eher die Regel als die Ausnahme) leistet die Stadtjugendpflege herausragende Arbeit. Positivbeispiele dafür sind die gut frequentierten offenen Bereiche z.B. im Freizeithaus, die erfolgreiche Öffnung des Stadtteilzentrums am Bollweg und die bemerkenswerte Konzertreihe MySixStages. Die Tätigkeitsfelder der Jugendpflege sind abwechslungsreich und vielfältig, aber ebenso anspruchsvoll, sowohl durch einen steten Wandel der Aufgabenfelder aufgrund von Bedarfsänderungen der Kinder und Jugendlichen als auch durch Impulse von außen.

 

Allerdings sind die Aufgabenfelder der Jugendpflege in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ohne nennenswerte Entlastung durch zusätzliche Stellen oder entfallene Aufgaben. Dadurch entstehende Überstunden der Mitarbeiter können nicht zeitnah durch Freizeitausgleich zurückgeführt werden und summieren sich auf. Ferner sind mit der Tätigkeit viele Arbeitszeiten in den Abendstunden und am Wochenende verbunden, weshalb eine jugendpflegerische Stelle mit Familie nur schwer vereinbar ist. Hinzu kommt eine verwaltungsinterne Geringschätzung der Tätigkeit durch formelle Behinderung der jugendpflegerischen Aufgaben.

 

Jugendpflege in schwierigem Umfeld

 

Trotz der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tätigkeit gibt es eine hohe Fluktuation in der Stadtjugendpflege. Gründe dafür sind die o.g. unvorteilhaften Rahmenbedingungen in Kombination mit jungen Stelleninhabern am Anfang der beruflichen Entwicklung. Da Jugendarbeit zu einem großen Teil Beziehungsarbeit ist, steht fehlende Kontinuität der Stelleninhaber einer qualitativ hochwertigen Arbeit der Jugendpflege im Wege. Als Sprachrohr der freien Träger der Jugendarbeit und der Kinder und Jugendlichen in der Stadt Buxtehude ist es Aufgabe des SJR auf Probleme aufmerksam zu machen. "Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Jugendpflege tragen wir gerne mit konstruktiven Lösungsvorschlägen bei", so Biesenbach.

 

Kommissarischer Nachfolger für den Buxtehuder Jugendpfleger ist Gabriel Braun, der seit einem Jahr im Jugendpflege-Team mitarbeitetet und nun neben der Leitung des Freizeithauses auch die Jugendpflege verantwortet. Biesenbach: "Wir wünschen Gabriel Braun viel Erfolg in der neuen Funktion und freuen uns auf eine weiterhin partnerschaftliche Zusammenarbeit."

 

Sa

27

Feb

2016

Tageblatt: 1500 Schüler besuchen Ausbildungsmesse

BUXTEHUDE. Die Bandbreite der Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich bei der 15. Buxtehuder Ausbildungsmesse beteiligt haben, ist beeindruckend. Die Hochschule 21, die Berufsbildenden Schulen Buxtehude, die Polizeiinspektion Stade, der Zoll, Dow Chemical, der Kupferproduzenten Aurubis, die Kraftverkehrsgesellschaft (KVG) aus Stade, AOS, Mercedes-Benz aus Harburg, die Sparkasse Harburg-Buxtehude, Viebrock Haus oder Rechtsanwälte aus Celle und viele andere präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten im Forum des Schulzentrums Süd in Buxtehude. Insgesamt waren knapp 50 Aussteller vor Ort.

 

Diese bunte Palette bot den Jugendlichen eine gute Chance, vielfältige Informationen zu bekommen. Um viele Stände standen die Schüler oft dicht gedrängt. Am Ende hatten rund 1500 Schüler die Messe besucht. Einladungen waren an Schulen aus dem ganzen Süderelbe-Raum gegangen. Auch Jugendliche von Schulen aus den Nachbarlandkreisen Harburg und Rotenburg fanden den Weg in die Hansestadt Buxtehude.

 

Seit 2002 findet die Ausbildungsmesse statt und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Die Messe war ursprünglich als eine Plattform zur Bekanntmachung von offenen Stellen gedacht – in einer Zeit, die von Ausbildungsplatzmangel geprägt war. Mittlerweile hat sich die Situation seit 2008 ins Gegenteil verkehrt. „Seitdem können nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzt werden“, sagte Achim Biesenbach von der Jungen Union, der die Messe gemeinsam mit Alexander Krause organisiert.

 

Viele Betriebe suchen daher händeringend nach guten Auszubildenden und präsentieren sich auf der Ausbildungsmesse für die baldigen Schulabsolventen als mögliche künftige Arbeitgeber. Mit der Ausbildungsmesse wolle die Junge Union dabei helfen, ohne Zeitverlust eine Ausbildungsstelle zu finden, so Krause von der Jungen Union, der Jugendorganisation der CDU.

 

Ein neuer Trend, der in den vergangenen Jahren ständig zunimmt, ist, dass Jugendliche nach dem Schulende erst einmal ein Orientierungsjahr einlegen und dann erst die Ausbildung starten oder ein Studium beginnen. Auch für diesen Trend fanden sich auf der Messe Anbieter. Zum Beispiel, wenn es um das Freiwillige Soziale Jahr geht.

 

Defizite in der Außendarstellung haben aus Sicht von Biesenbach und Krause allerdings die Handwerksinnungen – trotz einer eigenen guten Organisation. In Buxtehude waren nur drei vertreten: die Maler, die Tischler und das Kfz-Handwerk. Alle anderen Innungen fehlten. „Angesichts millionenschwerer Werbekampagnen ist es erstaunlich, dass die Innungen hier nicht mehr machen“, sagte Biesenbach.

 

Wann und wie die Buxtehuder Ausbildungsmesse im nächsten Jahr stattfinden wird, ist noch nicht klar. Die Organisatoren Biesenbach und Krause wollen weiter im Forum Süd bleiben. Es ist für sie der ideale Platz. Der anstehende Umbau des Forums könnte diesen Plan aber gefährden.

 

www.tageblatt.de 27.02.2016 - Autor: Karsten Wisser

Mi

10

Feb

2016

Spielmobil "Balu" startet in die neue Saison

Das Spielmobil "Balu" ist aus der Winterpause zurück!


"Balu" kann für jede Veranstaltung gebucht werden, zum Beispiel für einen Tag der offenen Tür, Sommerfeste oder Ähnliches.


Spielmobilaktionen sind bereits ab 81€ buchbar, darin enthalten sind für 3 Stunden 2 Spielmobil-Betreuer, die sich um die Animation der Besucher kümmern. Eine Abholung und Zurücklieferung des Spielmobil-Anhängers ist hingegen vom Mieter sicherzustellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Spielmobil-Homepage: www.spimo-balu.de

 

Buchungsanfragen nimmt das Spielmobil-Team unter spimobalu@gmail.com oder telefonisch unter 0157-33942665 entgegen.

 

Das Spielmobil wird in einer Schülerfirma der Jobelmann-Schule gemangt. Träger der Maßnahme ist der Stadtjungendring Buxtehude.

Fr

22

Jan

2016

Ausbildungsmesse Vorbereitungen sind abgeschlossen - der Messetag kann kommen

16 Fachvorträge und rd. 50 Aussteller erwarten die Besucher der diesjährigen Buxtehuder Ausbildungsmesse. In der Besucherbroschüre sind alle für einen Messebesuch nützlichen Informationen zusammengefasst, vom Standplan über die Homepages der Aussteller bis zum Vortragsplan ist alles drin, was hilft, den Messebesuch vorzubereiten.

 

Und Vorbereitung ist wie so oft auch hier das A und O für einen Messebesuch mit positiven Gesprächen, die der Anfang zur Umsetzung der eigenen Zukunftsplanung sein können.

 

Junge Union Buxtehude und Stadtjugendring Buxtehude richten die Ausbildungsmesse gemeinsam aus und wünschen Besuchern und Ausstellern viel Erfolg.

 

-> zur Messehomepage

Mi

20

Jan

2016

Für die Internationale Jugendbegegnung mit Israel 2016 sind noch Plätze frei!

Wir haben noch 8 freie Plätze für den Austausch mit Israel.

 

Vom 14. - 28. Juli 2016 fahrt ihr zunächst für 1 Woche nach Israel in die Nähe von Tel-Aviv, danach besucht uns eine Gruppe israelischer Jugendlicher für 1 Woche in Deutschland. Geplant sind tolle Ausflüge ans Rote Meer, nach Tel-Aviv, nach Jerusalem, an die Nordsee und nach Hamburg...

 

Mehr Details zur Fahrt und Informationen zum vielseitigen Programm findet ihr auf dem Flyer unten. Bewerben könnt ihr euch unter folgendem Link auf unserer Homepage.

 

 

So

17

Jan

2016

Jugendleiter-Ausbildung für Berufstätige und Eltern in Buxtehude

Jugendleiter/innen arbeiten vornehmlich ehrenamtlich in Vereinen, in Jugendzentren, für Jugendkonferenzen oder auf Ferienfahrten. Dort betreuen sie Kinder und Jugendliche, organisieren Veranstaltungen wie Spielfeste, Ferienspaßaktionen, aber auch Ferienfahrten oder Ausflüge. Die Aufgaben die von unterschiedlichen Jugendleiter/innen wahrgenommen werden sind vielfältig. Um sie für diese, in der Gesellschaft so wichtigen Aufgabe, gut vorzubereiten, werden alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendarbeit in der Ausbildung aufgegriffen: Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Kommunikation und Konfliktlösung, Entwicklungspsychologie, Spielpraxis und -theorie, Programmplanung und -gestaltung sowie die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Diese Sonder-Ausbildung wird und an drei Wochenenden, jeweils mit Mittagstisch und ohne Übernachtung im Freizeithaus in Buxtehude (Geschwister-Scholl-Platz 1), veranstaltet und richtet sich vor allem an Berufstätige und Ehrenamtliche der Jugendarbeit in Buxtehude. Die Sonder-Juleica ist familienfreundlich: Während der Seminartage wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten, damit auch Eltern an der Schulung teilnehmen können.

 

*** DIE Ü20-Juleica IST BEREITS AUSGEBUCHT ***

 

Seminartermine: 21./22.02., 27./28.02. u. 12./13.03.2016

 

jeweils 9.00 - 18.00 Uhr, im Freizeithaus Buxtehude

 

Teilnehmerbeitrag: 30 EUR pro Person inkl. Mittagstisch und Seminarmaterialien

Anmeldungen: online unter www.sjr-buxtehude.org/jugendleiter/

 

Anmeldeschluss: 11.02.2016

 

Sa

09

Jan

2016

Anna Bundt erzählt von Israel

Beim Ausflug in Israel: Anna Bundt aus Neukloster (Mitte) mit ihren Freundinnen Friederike Cord (links) und Michal Rusin (Migvanim).
Beim Ausflug in Israel: Anna Bundt aus Neukloster (Mitte) mit ihren Freundinnen Friederike Cord (links) und Michal Rusin (Migvanim).

LANDKREIS. Anna Bundt (19), Jugendleiterin bei der Kirchengemeinde Neukloster, war 2015 bei der internationalen Jugendbegegnung „Youth Exchange“ mit Israel dabei. Jugendreporter Florian Pieper (18) hat sie getroffen, denn jetzt steht der Jugendaustausch 2016 an.

 

Anna Bundt berichtet von dem großen Glück, das sie gehabt habe, einen Platz beim Austausch zu bekommen. „Die Frist für die Anmeldung war da eigentlich schon abgelaufen“, erzählt sie. „Glücklicherweise bin ich aber noch rein gekommen, weil noch nicht alle Plätze besetzt waren.“

 

„Die An- und Abreise funktionierten problemlos“, schildert sie und erklärt, dass man das Einreisesystem Israels mit dem der USA vergleichen könne. Bei einem Vorabendcheck mussten sie und ihre Gruppe eine Bescheinigung ihrer israelischen Partner vorlegen, dass sie dort als „Gäste“ erwartet wurden. Bei der Abreise seien sie gezielt befragt worden, welche Orte sie besucht hätten und ob sie etwas geschenkt bekommen hätten. Besucht hatten sie die Altstadt von Jerusalem, das Yad Vashem, das Holocaustmuseum von Jerusalem, den Basar, die Klagemauer sowie die Siedlung Alfei Menashe, eine israelische Ortschaft in der West Bank.

 

Die 19-Jährige aus Neukloster beschreibt die Zeit in Israel als sehr „prägend“. Am „Yom Hashoah“, dem israelischen Holocaust-Gedenktag, gingen um 10 Uhr morgens die Sirenen los, und das ganze Land stand einen Moment lang still. Autos hielten auf den Straßen an, die Fahrer sowie die Betreiber und Besucher der Geschäfte standen auf der Straße, senkten die Köpfe und schwiegen für ein paar Minuten. Das Erlebnis war eindrucksvoll, denn wenige Augenblicke vor dem Ertönen der Sirene war die Stimmung auf den Straßen noch heiter, innerhalb kürzester Zeit verstummte das ganze Land.

Als bewegendsten Moment bezeichnet Anna Bundt den Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen in Deutschland. Dort legten beide Gruppen einen kleinen Kranz nieder und nahmen an einer Zeremonie zum Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkrieges statt. Die Vertrautheit und Freundschaft zwischen Deutschen und Israelis während der Zeremonie zum Gedenken der dunkelsten Stunden in der Geschichte beider Völker bezeichnet Anna Bundt als „unvergesslich“.

 

„Befremdlich“ war für die deutschen Reisenden, wie selbstverständlich Israelis mit der Präsenz schwer bewaffneter Soldaten, der allgemeinen Wehrpflicht für Männer und Frauen sowie den vielen Bunkeranlagen umgehen. Anna Bundt erzählt auch, dass es in Israel – anders als in Deutschland – keine „typischen Gerichte“ gebe, dass Israel ein „Volk von Einwanderern“ sei und dass die Religion im israelischen Alltag eine viel größere Rolle spiele als bei uns in Deutschland. Die orthodoxen Juden seien leicht an den Vollbärten, den Locken an den Schläfen, schwarzen Mänteln und Hüten zu erkennen. Viele Menschen seien mittlerweile aber eher als „sakulär“ denn als „religiös“ zu bezeichnen. Wie Anna Bundt erzählt, sind die israelischen und arabischen Bevölkerungsgruppen völlig voneinander getrennt. Arabische Haushalte müssten sich auf dem Dach einen Wassertank halten, da sie nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen seien.

 

Trotz des Konfliktes zwischen Israel und Palästina fühlte sich Anna Bundt die ganze Zeit über vollkommen sicher in Israel und zu keiner Zeit in Gefahr. Den Austausch mit Israel würde sie jedem Jugendlichen empfehlen. Das Aufeinandertreffen beider Kulturen habe sie in ihrem Denken und Fühlen verändert und sei für sie eine „unbeschreibliche Erfahrung“ gewesen, erzählt sie. Auf die Frage, wie man sich am besten auf einen solchen Austausch vorbereitet, antwortet sie, grundlegendes Wissen über Israel sei von Vorteil, im Internet und in Büchern könne man sich vorher gut informieren. Die beste Vorbereitung sei jedoch „sich auf den Austausch einzulassen und die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben“.

 

Auf die Frage, ob sie Israel erneut bereisen werde, antwortet sie, dass sie die eine Woche des Austausches sehr genossen habe, dass aber mehr Zeit nötig wäre, um dieses „großartige Land vollständig zu erkunden“. Sie werde garantiert noch einmal nach Israel reisen, sagt sie, um sich Jerusalem genauer anzusehen – und um die israelischen Freunde zu besuchen, die sie während des Austausches gefunden hat.

 

„Youth Exchange“

 

Die internationale Jugendbegegnung „Youth Exchange“ mit Israel, veranstaltet vom Stadtjugendring Buxtehude (SJR) und den MIGVANIM Multi-disciplinary Centers in Ramat Hasharon, geht weiter. Bei dem Jugendaustausch treffen sich Gruppen mit 13 Teilnehmern im Alter von 16 bis 19 Jahren aus jedem Land, begleitet von zwei Jugendleitern. Die Buxtehuder Gruppe reist ab Hamburg zum israelischen Partner in Ramat Hasharon, einem Vorort Tel Avivs. Eine Woche lang – vom 14. bis 20. Juli 2016 – wird ein Programm gemeinsam mit der israelischen Austauschgruppe absolviert. Anschließend fliegen beide Gruppen zurück nach Hamburg und verbringen vom 20. bis 28. Juli 2016 eine Woche in Buxtehude. Die Jugendlichen sind in Gastfamilien untergebracht. Die Fahrtsprache ist Englisch. Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen über den persönlichen Kontakt zu Gleichaltrigen. Kosten: 300 Euro für 14 Tage; darin enthalten sind die Flüge, Verpflegung und das Programm. Bewerbungen können bis 15. Januar eingereicht werden. Weitere Infos und Bewerbungsformulare:

 

www.sjr-buxtehude.org/israel-austausch

Mo

30

Nov

2015

Jetzt anmelden für die Internationale Jugendbegegnung mit Israel 2016!

Bis zum 15. Januar 2016 habt ihr jetzt die Chance euch für die Internationale Jugendbegegnung mit Israel anzumelden!


Vom 14. - 28. Juli 2016 fahrt ihr zunächst für 1 Woche nach Israel in die Nähe von Tel-Aviv, danach besucht uns eine Gruppe israelischer Jugendlicher für 1 Woche in Deutschland. Geplant sind tolle Ausflüge ans Rote Meer, nach Tel-Aviv, nach Jerusalem, an die Nordsee und nach Hamburg...


Interessiert?


Mehr Details zur Fahrt und Informationen zum vielseitigen Programm findet ihr auf dem Flyer unten. Bewerben könnt ihr euch unter folgendem Link auf unserer Homepage.



Mi

25

Nov

2015

Auf die Plätze, fertig, anrufen! Ferienfahrten-Anmeldetag am 14. Dezember 2015

Am Montagabend, 14. Dezember, werden im Kreisjugendamt wieder die Telefone klingeln, denn es ist Anmeldestart für die Ferienfahrten 2016 im Landkreis Stade. Die Kreis- und Stadtjugendpflegen und Jugendringe bestreiten den Anmeldetag gemeinsam.

Im kommenden Jahr werden folgende Ferienfahrten angeboten, zu denen sich Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Stade anmelden können:

Mi

04

Nov

2015

Buxtehuder Ausbildungsmesse: Anmeldephase für Aussteller eröffnet

Fachvorträge und rd. 50 Aussteller erwarten die Besucher der jährlich stattfindenden Buxtehuder Ausbildungsmesse im Schulzentrum Süd. Die Veranstaltung richtet sich an künftige Schulabsolventen mit Schulabschluss in den Jahren 2016 bzw. 2017 und wird von den Schulen des Schulzentrums ebenso besucht wie von Schulen des Buxtehuder Umlandes.

 

Für die Aussteller ist die Anmeldephase für die kommende Buxtehuder Ausbildungsmesse angelaufen, die am Fr., 26. Februar 2016, 8:30 bis 12:30 Uhr stattfinden wird. Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungs-Homepage:

 

-> zur Messehomepage

So

25

Okt

2015

Juleica-Grundausbildungen für 2016: Termine stehen fest

Auch im kommenden Jahr werden insgesamt 6 Jugendleiter-Grundausbildungen im Landkreis Stade angeboten. Die Termine stehen fest und Anmeldungen sind ab sofort beim jeweiligen Veranstalter möglich:

 

Juleica 1 (Ü20-Juleica)

20./21. Februar + 27./28. Februar + 12./13. März 2016

(nur Mittag und Kaffee, ohne Übernachtung) im Freizeithaus in Buxtehude
Veranstalter: Stadtjugendring Buxtehude e.V.

 

Juleica 2 (Ostern 1)

18.03. – 24.03.2016 in Hude*, Veranstalter: Landkreis Stade – Kreisjugendpflege

 

Juleica 3 (Ostern 2)

28.03. – 03.04.2016 in Hude*, Veranstalter: Kreisjugendring Stade e. V.

 

Juleica 4 (Last-Minute-Juleica)

17.06 – 19.06. + 23.06 – 26.06.2016 in Hude*, Veranstalter: Jugendpflege der Hansestadt Stade


Juleica 5 (Herbst 1)

30.09. – 06.10.2016 in Hude*, Veranstalter: Jugendpflege der Hansestadt Buxtehude

 

Juleica 6 (Herbst 2)

07.10. – 13.10.2016 in Hude*, Veranstalter: Kreisjugendring Stade e. V.


*Die Kreisjugendbildungstätte in Hude ist als Reserve-Flüchtlingsunterkunft des Landkreises Stade vorgesehen - evtl. müssen die Jugendleiterausbildungen an anderen Orte verlegt werden. Der jeweilige Veranstalter wird entsprechend informieren.

 

Mi

07

Okt

2015

65 + X Jahre Stadtjugendring - große Feier im Freizeithaus

Der Dachverband der Jugendverbände in Buxtehude hat am vergangenen Wochenende sein Jubiläum mit einer großen Feier für die Aktiven des SJR und der Jugendverbände in der Stadt gefeiert. Nach dem offiziellen Teil spielte die Buxtehuder Jugendband Mighty Day Times in der Arena des Freizeithauses.

 

Als unabhängige Jugendorganisation wurden Jugendringe landesweit von den britischen und amerikanischen Besatzungstruppen gegründet um die Selbstständigkeit und Vielfältigkeit der Jugendarbeit wiederherzustellen und dauerhaft zu erhalten. Diese Aufgabe erfüllt der Stadtjugendring in Buxtehude seit seiner Gründung 1948/49 bis heute. Zurzeit sind 41 Jugendverbände dem SJR angeschlossen und arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung der Jugendarbeit in der Stadt.

 

Dass der SJR den 65 Jahren seit der Gründung immer wieder innovative Jugendprojekte initiert und dabei nicht immer nur Unterstützung erfahren hat, konnte Jörg Blanke, ehemaliger SJR-Vorsitzender, in seinem persönlichen Rückblick auf rd. 30 Jahre aktive Mitarbeit im SJR deutlich machen. Doch auch der SJR geht mit der Zeit: in den 70ern wurden Austauschprogramme nach Ostdeutschland organisiert, in den 90ern nach Frankreich und England, heute nach Israel.


SJR-Vorsitzende aus fünf Jahrzehnten (v.l.) Dr. Thorbjörn Ferber (Stadt Buxtehude), Albrecht Ropers, Achim Biesenbach, Marc Olszewski (Stadtjugendpfleger), Jörg Blanke, Robert Kamprad, Frank-Christian Harder, Martin Fröning, Martin Biesenbach
SJR-Vorsitzende aus fünf Jahrzehnten (v.l.) Dr. Thorbjörn Ferber (Stadt Buxtehude), Albrecht Ropers, Achim Biesenbach, Marc Olszewski (Stadtjugendpfleger), Jörg Blanke, Robert Kamprad, Frank-Christian Harder, Martin Fröning, Martin Biesenbach

Besonders stolz ist Jörg Blanke auch heute noch auf die erfolgreiche Gründung des Kinderforums in der Sagekuhle. Vor 20 Jahren gab es dort noch keine Jugendarbeitsaktivitäten und der damalige SJR Vorstand startete kurzerhand ein wöchentliches Angebot, das so gut angenommen wurde, dass im Laufe der Zeit nicht nur die Widerstände gegen das Projekt überwunden wurden, sondern inzwischen eine feste Einrichtung der offenen Jugendarbeit mit vier festen Öffnungstagen in der Woche entstanden ist. Dennoch sei noch einiges Potential für weitere Erweiterungen am Standort.

 

Seitens der Hansestadt Buxtehude zollte Dr. Thorbjörn Ferber, seit wenigen Monaten neuer Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales, der Jugendarbeit des SJR und seiner Mitgliedsverbände großen Respekt. Die vielen Ehrenamtlichen ermöglichten ein vielfältiges Angebot in der Stadt. Das Team der Stadtjugendpflege um Marc Olszewski und die Stadt möchten dazu beitragen, dass diese Arbeit weitergehen kann und die gemeinsamen Herausforderungen - u.a. Bundeskinderschutzgesetz und Flüchtlingsintegration - bewältigt werden können.

Fr

18

Sep

2015

Stadtjugendring feiert Jubiläum: 65 + X Jahre

Der SJR bedankt sich mit einer großen Feier bei den vielen ehrenamtlichen in der Stadt, durch deren Einsatz die vielfältigen Angebote erst möglich werden und feiert dabei zugleich sein über 65-jähriges Bestehen.


Dazu sind die aktiven und ehemaligen Aktiven im Stadtjugendring und insbesondere auch die Aktiven der Jugendverbände in der Stadt zur Jubiläumsfeier "65 + X" eingeladen.


Samstag, 3. Oktober

ab 18 Uhr

im Freizeithaus


Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten: -> zur Anmeldung


Mi

19

Aug

2015

Vandalismusschäden beseitigt - das Kinderforum öffnet nach den Ferien wieder regulär

Freuen sich auf die Öffnungszeiten nach den Ferien: die Teamer des Kinderforums
Freuen sich auf die Öffnungszeiten nach den Ferien: die Teamer des Kinderforums

Im Frühjahr gab es mehrere Vandalismusschäden am Kinderforum - unter anderem einen Brand - deren Beseitigung einige Zeit in Anspruch genommen hat. In den letzten Wochen hat das Kinderforum nur im Außenbereich öffnen können. Doch nun sind alle Schäden beseitigt und dann Kinderforum wird nach den Ferien wieder ganz regulär an vier Nachmittagen in der Woche öffnen - je nach Wetterlage drinnen und/oder draußen.

Mi

05

Aug

2015

Viel los beim Wikingertag im Jungendlager in Flen (Schweden)

Do

30

Jul

2015

Jugendlager im Sportlerheim in Flen, Schweden - ein Riesenspaß trotz durchwachsenem Wetter

Di

14

Jul

2015

"Buxtehuder helfen e.V." tritt Stadtjugendring bei

Buxtehuder helfen e.V. wurde 2012 gegründet
Buxtehuder helfen e.V. wurde 2012 gegründet

(Buxtehude) Auf der letzten Mitgliederversammlung des SJR wurde "Buxtehuder helfen e.V." als Mitglied aufgenommen. Somit erhöht sich die Anzahl der Mitgliedsverbände auf 41.

 

"Buxtehuder helfen e.V." ist von ehrenamtlichen Helfern der Buxtehuder Tafel ins Leben gerufen worden, um Bedürftigen in der Stadt Hilfe zukommen zu lassen. Die Angebote des ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Vereins gehen von Unterstützung bei administrativen Vorgängen und Beratungen über direkte Verteilung von Alltagsgegenständen an Bedürftige bis zu Ausflugsangeboten für Kinder und Familien.


Ehrenamtliche des Vereins haben bereits erfolgreich an der Ü20-Jugendleiterausbildung des SJR teilgenommen und darüber das Jugendarbeitsnetzwerk in der Stadt kennengelernt. Künftig ist "Buxtehuder helfen e.V." selbst Teil dieses Netzwerkes der Jugendarbeit und als erster Verband mit engen Kontakten zu in der Stadt lebenden Flüchtlingen, um diese in ihrer neuen Lebenswelt zu unterstützen. "Wir heißen Buxtehuder helfen willkommen und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit," freut sich der SJR-Vorsitzende Achim Biesenbach über das einstimmige Votum der SJR-Mitglieder über den Aufnahmeantrag.


http://www.buxtehuder-helfen.de/


Mi

08

Jul

2015

Erst Einbruch, dann Brand - Das Kinderforum in der Sagekuhle hätte gerne wieder ein Dach über dem Kopf

Die Brandspuren sind unübersehbar - leider kann das Kinderforum deshalb zurzeit nicht öffnen
Die Brandspuren sind unübersehbar - leider kann das Kinderforum deshalb zurzeit nicht öffnen

Buxtehude. Erst ein Einbruch, dann ein Brand – der große Container vom Kinderforum (Kifo) in der Sagekuhle kann derzeit nicht genutzt werden. Dumme-Jungen-Streiche, vermutet Kifo-Leiterin Anke Pöschke hinter den Taten. Sie kennt die Kinder, die hier zum Spielen kommen und weiß: Die Kinder lieben das Kifo.

 

Nachmittags um 16 Uhr öffnet Anke Pöschke mit ihren Mitarbeitern den blauen Lagercontainer vom Kinderforum in der Sagekuhle in Buxtehude, holt Dreiräder, Roller, Bälle, Klapptische und Bänke ins Freie – und da kommen auch schon die ersten Kinder, setzen sich an die Tische und malen Bilder, spielen Fußball auf dem Bolzplatz, fahren mit Roller und Dreirad um den großen und mit bunten Graffitis besprayten Doppelcontainer herum, der seit Ende Mai nach einem Brandanschlag geschlossen bleiben muss. Die Kinder wohnen hier in der Sagekuhle, die mehr ist als ein Straßenname, sondern ein Wohnviertel bezeichnet mit etlichen Hochhäusern, mit kleinen Wohnungen für viele Familien und ihre Kinder – die auf der Straße spielen müssten, wenn es das Kinderforum nicht geben würde.

 

Elif wohnt gleich schräg gegenüber und kommt schon seit Jahren nachmittags zum Spielen zum Kifo. „Ich möchte hier einfach Spaß haben“, sagt die Neunjährige und zeigt stolz ihre Kifo-Card mit Namen und Geburtsdatum, die alle Kinder ab der ersten Schulklasse erhalten. Das stärkt das Zugehörigkeitsgefühl der Kinder, „ist aber auch nützlich, wenn es mal Stress gibt, etwa wenn die Spielgeräte nicht zurückgebracht werden“, weiß Leiterin Anke

Pöschke, die bei Konflikten auch Gespräche mit den Eltern führt.

Das Betreuer-Team des Stadtjugendrings bei der 20-Jahr-Feier des Kinderforums
Das Betreuer-Team des Stadtjugendrings bei der 20-Jahr-Feier des Kinderforums

Seit 2004 leitet die Erzieherin mit Leib und Seele das Kinderforum, das 1994 als Stadtteilprojekt der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Trägerschaft vom Stadtjugendring Buxtehude e.V. auf dem Spiel- und Bolzplatz in der Sagekuhle ins Leben gerufen wurde. Anfangs war es ein Projekt an einem Nachmittag in der Woche von April bis Oktober, damals gab es noch keine Lagermöglichkeit für die Spielgeräte, die mit einem Bus herangefahren werden mussten. Im Jahr 2000 wurde ein Lagercontainer zum Verbleib der Spielsachen gespendet. 2009 konnte dank einer großzügigen Spende vom Soroptimist International Club Buxtehude zusätzlich ein doppelter und beheizbarer Bürocontainer aufgestellt werden, der mit dem bunten Graffiti „20 Jahre Kinderforum“ im letzten Jahr verschönert wurde und in dem die Kinder auch bei schlechtem Wetter und im Winter die

Spiel- und Bastelangebote nutzen konnten.

 

Im April dieses Jahres wurde versucht, die Tür des Containers aufzubrechen. „Doch das zusätzliche Sicherheitsschloss hielt zum Glück stand“, zeigt Anke Pöschke die Tür mit eindeutigen Einbruchsspuren – und betont: „Die Anwohner und die Kinder wissen, dass hier nichts zu holen ist.“ Außerdem wurde die Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder zerstört und auf den Container „Fuck you“ geschmiert.

 

Nur wenige Wochen nach diesem Vandalismus Ende Mai der nächste Schock: ein Brand am Container. Ein Infokasten an der Außenwand für Öffnungszeiten und aktuelle Termine wurde mit Brandbeschleunigern vollkommen abgefackelt, ergaben polizeiliche Untersuchungen. „Hätte nicht ein aufmerksamer Anwohner den nächtlichen Brand bemerkt, wäre der ganze Container in Flammen aufgegangen“, berichtet die Kifo-Leiterin. Doch so konnte die Feuerwehr noch rechtzeitig einschreiten und das Schlimmste verhindern. Dennoch kann der Container zurzeit nicht mehr genutzt werden.

Damit das Kinderforum auch in der kälteren Jahreszeit öffnen kann, ist eine Brandsanierung des Kifo-Containers erforderlich
Damit das Kinderforum auch in der kälteren Jahreszeit öffnen kann, ist eine Brandsanierung des Kifo-Containers erforderlich

Anke Pöschke schließt ausnahmsweise die Tür zum Container auf, die seit dem Brand verschlossen bleiben muss. Ein beißender, brenzliger Geruch schlägt einem entgegen. Der Container muss dringend brandsaniert werden, erst dann können die Kinder hier wieder spielen. „Mit Rassismus hat das aber nichts zu tun“, versichert Anke Pöschke, und auch einen Zusammenhang der Taten sieht sie nicht. Sie kennt die Kinder, auch aus ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Erzieherin vormittags in der Rotkäppchenschule, und hätte sonst schon längst etwas mitbekommen, sagt sie, und vermutet, dass es sich um Dumme-Jungen-Streiche handelt. „Gerade in den Ferien gibt es hier verstärkt Vandalismusschäden“, erklärt Anke Pöschke. In den Schulferien bleibt das Kifo grundsätzlich geschlossen, und es gibt stattdessen verschiedene Aktionen vom Stadtjugendring.

 

Elif sitzt mit ihren Freundinnen am Tisch unter freiem Himmel und spielt Memory. Die vierjährige Nisanur fährt mit dem Dreirad herum und zieht ihren zweijährigen Bruder Akif Emre in einem kleinen Anhänger. Zwei 13-jährige Mädchen kommen vorbei, ehemalige Kifo-Kinder, die Anke Pöschke bei ihrem Wiedersehen herzlich umarmen. Stolz zeigt eines der Mädchen ihr Bild mit einem selbstgemalten Herz, in dessen Mitte sie vier Buchstaben geschrieben hat: K i f o. „Die Kinder lieben das Kifo, es ist ihre zweite Heimat“, sagt Anke Pöschke. Bis zu 30 Kinder kommen an manchen Tagen zum Kinderforum, das an vier Nachmittagen von Montag bis Donnerstag geöffnet hat. Durch Spenden und mit Eh

 

renamtlichen kann der Stadtjugendring e.V. sein Angebot seit 2010 Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr anbieten. Die städtische Jugendpflege unterstützt das Angebot finanziell und personell am Montagnachmittag von 15.30 bis 18.30 Uhr, und am Dienstag übernimmt die Jesus-Gemeinde. „Zum Glück ist jetzt Sommer, und es ist meistens trocken, so dass die Kinder im Freien spielen können“, bemerkt Kifo-Leiterin Anke Pöschke und hofft, dass die Stadt Buxtehude sich schnellstens um die Brandsanierung des Containers kümmert: „Die Kinder hier brauchen das Kifo – wo sollen sie denn sonst spielen?“


Spendenkonto: Wer das Kinderforum unterstützten möchte, findet hier die Spenden-Konto-Nr. 520 462 40 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Betreff: Kinderforum. Der Stadtjugendring Buxtehude e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und stellt entsprechende Spendenquittungen aus.

 

08.07.2015 www.tageblatt.de / Autorin: Susanne Laudien / Fotos: SJR

Do

02

Jul

2015

Israelische Jugendleiter-Delegation begeistert von Buxtehude

Eine Woche in Israel und jetzt eine weitere Woche in Deutschland verbrachten die Teilnehmer des diesjährigen Jugendleiteraustauschs mit vielfältigem Programm
Eine Woche in Israel und jetzt eine weitere Woche in Deutschland verbrachten die Teilnehmer des diesjährigen Jugendleiteraustauschs mit vielfältigem Programm

(Buxtehude) Besucher aus Israel mit Reiseziel Buxtehuder sind bisher eher selten gewesen. Das wird sich durch die im vergangenen Jahr begründete Kooperation des Stadtjugendringes mit Migvanim künftig ändern.

 

Migvanim ist genauso wie der Stadtjugendring Buxtehude eine gemeinnützige Organisation der Jugendpflege sowie der außerschulischen Jugendbildung und betreibt über 50 Kindertagesstätten und 7 Familien- und Jugendzentren. Die Angebote der Jugendarbeit einander an Ort und Stelle vorzustellen, Unterschiede in Umfeld und Kultur kennen zu lernen und dabei neue Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten ist ein zentrales Ziel des diesjährigen Jugendleiteraustausches, bei dem sich 10 deutsche und israelische Jugendleiter gegenseitig jeweils eine Woche besuchen.


Der Besuch der Buxtehuder Delegation bei Migvanim in Ramat Hasharon erfolgte im April (Reisebericht zum Nachlesen), der Gegenbesuch in Buxtehude sechs Wochen später. Die israelische Jugendleiter-Delegation erlebte in Buxtehude ein intensives wie abwechslungsreiches Besuchsprogamm zum Kennenlernen der Partnerstadt sowie der Einrichtungen und Strukturen, insbesondere der Jugendarbeit.

 

Marc Olszewski (Mitte) erläutert den israelischen Gästen Konzept, Zielgruppe und Angebote der Roten Bude
Marc Olszewski (Mitte) erläutert den israelischen Gästen Konzept, Zielgruppe und Angebote der Roten Bude

Städtische Jugendarbeit in Buxtehude


Räumlichkeiten, Konzept und Angebote des Freizeithauses erläuterte Marc Olszewski, Jugendpfleger der Stadt Buxtehude, den Besuchern aus Israel, für die insbesondere die offene Jugendarbeit mit ihren niedrigschwelligen Angeboten des offenen Bereichs neu war. Die Skateranlage, das Ergebnis einer erfolgreichen Jugendbeteiligung, und die Rote Bude im Süden der Stadt stellte Marc Olszewski an Ort und Stelle vor.

 

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