
Ein Einwohnerantrag mit rund 2.900 Unterschriften: Der Stadtjugendring (SJR) Buxtehude hat am Montag, 10. November, eine Unterschriftensammlung als Einwohnerantrag an die Stadtverwaltung übergeben. Ziel der Initiative ist der Erhalt des Freizeithauses am Geschwister-Scholl-Platz in seiner bisherigen Form. Der Antrag wurde von rund 2.900 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet – deutlich mehr als die erforderlichen 1.500 Stimmen.
Einschränkungen nach Anwohnerbeschwerden
Hintergrund des Antrags sind Einschränkungen der Nutzungszeiten des Freizeithauses, die die Stadtverwaltung Mitte Juli beschlossen hatte. Nach Beschwerden aus der Nachbarschaft und der Androhung rechtlicher Schritte wurde die Nutzung des Hauses bis 21.45 Uhr begrenzt. Diese Maßnahme führt dazu, dass beispielsweise Konzertveranstaltungen in der bisherigen Form nicht mehr stattfinden können.
Jugendhilfeausschuss lässt Lärmschutz prüfen
Der Jugendhilfeausschuss des Stadtrats hat sich bereits am 29. September mit dem Thema befasst und ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll aufzeigen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um einen Betrieb des Freizeithauses mit dem berechtigten Ruhebedürfnis der Anwohnenden in Einklang zu bringen. Ergebnisse des Gutachtens werden in Kürze erwartet.
Einschränkungen nach Anwohnerbeschwerden
Hintergrund des Antrags sind Einschränkungen der Nutzungszeiten des Freizeithauses, die die Stadtverwaltung Mitte Juli beschlossen hatte. Nach Beschwerden aus der Nachbarschaft und der Androhung rechtlicher Schritte wurde die Nutzung des Hauses bis 21.45 Uhr begrenzt. Diese Maßnahme führt dazu, dass beispielsweise Konzertveranstaltungen in der bisherigen Form nicht mehr stattfinden können.
Jugendhilfeausschuss lässt Lärmschutz prüfen
Der Jugendhilfeausschuss des Stadtrats hat sich bereits am 29. September mit dem Thema befasst und ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll aufzeigen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um einen Betrieb des Freizeithauses mit dem berechtigten Ruhebedürfnis der Anwohnenden in Einklang zu bringen. Ergebnisse des Gutachtens werden in Kürze erwartet.
Positive Reaktionen aus Politik und Verwaltung
Der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Achim Biesenbach, bewertet die Aktion als Erfolg: „Wir haben mit der Aktion die Jugendarbeit in Buxtehude sichtbarer gemacht und vermutlich auch dazu beigetragen, dass sich Politik und Verwaltung zügig mit dem Thema befassen.“
Auch die Verwaltung zeigt sich offen: „Der Einwohnerantrag ist ein starkes Signal für unsere Jugendarbeit“, so der Erste Stadtrat Ralf Dessel. Er betont, dass man schnell zu tragfähigen Lösungen kommen wolle.
Entscheidungsprozess läuft
Zunächst prüfen Verwaltung und Stadtrat die formale Zulässigkeit des Antrags. Innerhalb von sechs Monaten nach Eingang muss über das Anliegen entschieden werden. Im Fall des Freizeithauses ist der Prozess bereits in Gang gesetzt worden – Politik und Verwaltung haben das Thema aufgenommen.
Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt; Artikel von Nicola Dultz erschienen am 15. November 2025; vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung an dieser Stelle
