Sa

05

Sep

2020

Erfolg für Jugendarbeit in Buxtehude: Fördermittel werden aufgestockt!

Im Jugendhilfeausschuss: SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach erläutert die positiven Aspekte der neuen Förderung
Im Jugendhilfeausschuss: SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach erläutert die positiven Aspekte der neuen Förderung

Gute Nachricht für die Jugendarbeit und die Buxtehuder Jugendverbände:

Ab 2021 steigen die Förderbeträge!

 

In der Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 2.9. wurde eine Anpassung der Fördersatzung beschlossen. Darin enthalten sind:

 

 

  • eine Vereinfachung des Beantragungsverfahrens einschließlich identischer Vorgaben für Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis Stade,
  • eine generelle Erhöhung der Fördersätze um jeweils 1 EUR pro Teilnehmertag (z.B. von 4 auf 5 EUR bei Ferienfahrten) sowie eine Erhöhung der Höchstsätze pro Verein und Jahr,
  • zusätzliche Tagessätze (+1,50 EUR pro Teilnehmertag) für Projekte gegen Extremismus, für Beteiligung oder Klima/Nachhaltigkeit.

 

Genauso wichtig: Mit breiter politischer Unterstützung wurde die vorgesehene Streichung von Pro-Kopf-Förderung und Sockelbetrag abgelehnt! Es gibt also weiterhin eine Pro-Kopf-Förderung (2,50 EUR pro jugendlichem Mitglied) einschließlich der Sockelförderung (Pauschal 250 EUR für die ersten 100 jugendlichen Mitglieder).

 

Aus aktuellem Anlass werden wir das Thema Fördermittel auf die Agenda der kommenden SJR-Mitgliederversammlung am 08. Oktober nehmen, dort die Veränderungen in der Fördersatzung vorstellen und einen Überblick über weitere Fördertöpfe geben.

 

Fr

04

Sep

2020

Neue Kreisjugendpflegerin: Vernetzung ist wichtig

Aleksandra Pallaschke - eine langjährige Jugendleiterin und Juleica-Referentin kehrt in die Jugendarbeit zurück
Aleksandra Pallaschke - eine langjährige Jugendleiterin und Juleica-Referentin kehrt in die Jugendarbeit zurück

jab. Stade. Kinder und Jugendliche mehr beteiligen: Das ist das Ziel der neuen Kreisjugendpflegerin des Landkreises Stade, Aleksandra Pallaschke (41).

 

Seit Juli ist die Diplom-Pädagogin für den Landkreis tätig. Es hatte sich für sie angeboten, sich auf die freie Stelle zu bewerben, sagt Pallaschke. Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaften war Pallaschke in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg tätig. Anschließend wirkte sie als Bildungsreferentin beim Kreisjugendring Stade. Allerdings verließ sie die Hansestadt für das DRK im Landkreis Cuxhaven, um dort ein Familienzentrum zu organisieren. Schließlich verschlug es sie wieder in den Landkreis Stade, wo sie im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes arbeitete. Als die Stelle des Kreisjugendpflegers frei wurde, nutzte sie ihre Chance und bewarb sich. "Ich kehre damit zu meinen Wurzeln in der Jugendarbeit zurück", meint die 41-Jährige zu dem Wechsel. Gemeint ist damit die Zeit in ihrer Jugend, als sie ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig war.

 

mehr lesen

Mo

31

Aug

2020

„Gremienarbeit hat keinen Lebensweltbezug“

Jugendbildungsreferent Kai-Janis Meyer und Sozialpädagogin Wenke Reimann vom Kreisjugendring Stade.
Jugendbildungsreferent Kai-Janis Meyer und Sozialpädagogin Wenke Reimann vom Kreisjugendring Stade.

HORNEBURG. Jugendliche der Samtgemeinde Horneburg sollen an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Das will die Politik – und so wurde im Juni ein Jugendbeirat gegründet. Warum Kai-Janis Meyer und Wenke Reimann vom Kreisjugendring Stade das kritisch sehen.

 

Der Rat hat das neue Mitsprache-Gremium beschlossen – mit dem Ziel, Jugendliche an die Politik heranzuführen. Im Beirat sollen sie eigene Ideen und Meinungen einbringen und damit das politische Geschehen in der Samtgemeinde Horneburg mitgestalten. Nur Jugendliche ab 12 Jahren sollen im Beirat sitzen, die Altersgrenze ist auf 21 Jahre festgelegt. Der Jugendbeirat hat im Rat Rederecht und ist im Jugendausschuss mit einem zugewählten Mitglied vertreten; es gibt Sitzungsgeld (10 Euro) und ein Budget (10.000 Euro). Die Akquise der jugendlichen Mitglieder soll über die sozialen Medien und die Einrichtungen der Jugendpflege sowie die Schulen erfolgen.

 

Im Jugendausschuss am Donnerstag, 17. September, 19.30 Uhr, in der Mensa der Johann-Hinrich-Pratje-Schule (Oberschule), soll das Konzept ergebnisoffen weiterentwickelt werden. Kritisch verfolgt wird die Planung vom Pädagogen Kai-Janis Meyer (29) aus Stade, hauptamtlicher Jugendbildungsreferent beim Kreisjugendring Stade, und von Sozialpädagogin Wenke Reimann (25) aus Horneburg, ehrenamtliche stellvertretende KJR-Vorsitzende.

 

Warum hält der Kreisjugendring Jugendparlamente und Jugendbeiräte für kein sinnvolles Mittel, um Jugendliche zu beteiligen?

 

Kai-Janis Meyer: In einigen Großstädten Südniedersachsens funktionieren Jugendparlamente als Beteiligungsform für junge Menschen durchaus. Aber wir weisen aus fachlicher Sicht auf sinnvollere Alternativen hin – insbesondere für den ländlichen Raum. Denn bei Jugendparlamenten besteht die Gefahr, dass Jugendliche die Erwachsenenpolitik einfach nur nachspielen, und vor allem ambitionierte Nachwuchspolitiker den Diskurs bestimmen.

Es stellt sich die Frage, wie Jugendliche verschiedener Altersklassen und sozialer sowie kultureller Hintergründe ernsthaft beteiligt werden. Jugendliche denken eher themen- und projektorientiert. Und hier sehen wir einen Ansatzpunkt, wie Beteiligung funktionieren kann. Zu bestimmten Themen müssen Jugendliche projektorientiert und zielorientiert beteiligt werden, ohne dass sie sich für mehrere Jahre verpflichten, ein bestimmtes Amt auszuführen.

 

 

mehr lesen

Fr

21

Aug

2020

Fortbildungsprogramm - nicht nur für Jugendleiter

Um sich bei interessanten Themen fortzubilden, zur Verlängerung deiner Juleica, um andere Aktive der Jugendarbeit kennen zu lernen - oder einfach, weil es Spaß macht:

 

Fortbildungen für Jugendleiter gibt es im Halbjahresprogramm des Kreisjugendrings Stade (KJR). Weitere Infos und Anmeldung unter www.kjr-stade.de

Fr

14

Aug

2020

Stadtjugendring startet eine Kampagne für die Jugendarbeit

Der erste Banner-Standort an der Hansestraße: Ehrenamtliche vom Stadtjugendring Buxtehude und Kreisjugendring Stade zusammen mit Schirmherr und Landrat Michael Roesberg - Foto: SJR
Der erste Banner-Standort an der Hansestraße: Ehrenamtliche vom Stadtjugendring Buxtehude und Kreisjugendring Stade zusammen mit Schirmherr und Landrat Michael Roesberg - Foto: SJR

BUXTEHUDE/LANDKREIS. Mitten in der Corona-Krise im Mai hat der Stadtjugendring Buxtehude sich eine proaktive Maßnahme ausgedacht, um auf die Vielfalt der Träger und Angebote der Jugendarbeit aufmerksam zu machen. Davon zeugen in Buxtehude große, bunte Banner. Eins hängt am Freizeithaus und eins an der Hansestraße. Weitere Gemeinden im Landkreis sollen folgen.

 

Dem Stadtjugendring als Dachorganisation geht es bei der Kampagne nicht darum, darüber zu jammern, was zurzeit nicht geht, sondern in erster Linie darum, zu zeigen, was trotz allem möglich ist. Der Hashtag #wirsindwiederbunt ist in großen Buchstaben auf dem Banner zu lesen, zusammen mit 29 Fotos aus der Buxtehuder Jugendarbeit; unter dem Hashtag sind die Angebote auch im Netz in den sozialen Medien zu finden, der Stadtjugendring zeigt eine Übersicht auf seiner Homepage www.sjr-buxtehude.de/wirsindwiederbunt und verlinkt auf die Seiten der Vereine.

 

mehr lesen

Homepage durchsuchen:

Kontakt zum SJR

 

Spielmobil:

0152-04933305

buchung@spimo-balu.de

 

Mercedes Sprinter:

0175-8706521

verleih@sjr-buxtehude.de

 

SJR-Büro:

04161-2981

info@sjr-buxtehude.de 

Corona-FAQs für die Jugendarbeit in Landkreis Stade:
www.kjr-stade.de/corona

Terminhinweise:

Mitgliederversammlung

Do., 08. Oktober 2020, 19 Uhr

Malerschule, Deck1

Juleica (Ü20)

24./25.10. + 07./08.11. + 14./15.11.2020

im Jugendzentrum
Stade-Wiepenkathen

 

-> Infos & Anmeldung