nächste SJR- Mitgliederversammlung

Do., 25. November 2021, 19.30 Uhr



Wahl-Tool für Buxtehude

Am 12. September 2021 wird die Kommunalwahl stattfinden,

bei der unter anderem der Stadtrat neu gewählt wird.

Der Stadtjugendring Buxtehude e.V. bietet eine Plattform, auf der du deine Ansichten mit den Positionen der antretenden Parteien vergleichen kannst. 

Die Fragen, aus denen wir zentrale Statements erarbeiten, kommen dabei von Jugendlichen aus Buxtehude. 


JULEICA-Ausbildung

Wochenend-Jugendleiterausbildung (Ü20-Juleica)

11.09./12.09., 18.09./19.09. und 02.10./03.10.2021
ohne Übernachtung in Stade

Veranstalter: SJR Buxtehude & SJR Stade 


Buxtehuder Jugendliche im hybriden Austausch mit St. Petersburgern

Matthies Siebörger, Evelyn Eze, Sara Gollasch, Bente Schulz und Vanessa Brandt während einer Online-Session mit der St. Petersburger Gruppe – Foto: SJR
Matthies Siebörger, Evelyn Eze, Sara Gollasch, Bente Schulz und Vanessa Brandt während einer Online-Session mit der St. Petersburger Gruppe – Foto: SJR

(Buxtehude/St. Petersburg) Einmal Russland hautnah erleben – so hätte es sein sollen. Viele Reisevorschriften auf beiden Seiten machten dieses Unterfangen für die Buxtehuder Jugendgruppe leider unmöglich. Doch die Corona-Zeit ist auch eine Zeit für neue Formate und kreative Ideen. So entstand der Plan, einen hybriden Austausch auf die Beine zu stellen und Jugendliche, die 2.000 km Entfernung trennen, dennoch zusammen zu bringen.

 

Hybrid heißt in diesem Fall, dass die nationalen Gruppen zusammenkommen und der bilaterale Austausch online erfolgt. Die Buxtehuder Gruppe war hierzu eine Woche im Tagungszentrum ABC Hüll in Drochtersen untergebracht, die russische Gruppe traf sich täglich im Deutsch-Russischen Begegnungszentrum (DRB) in St. Petersburg.

Ausgebildete Jugendgruppenleiterinnen auf deutscher und auch auf russischer Seite begleiteten die Jugendlichen während des Austausches. Erstmals war auch ein technischer Jugendleiter für die Videokonferenztechnik mit vor Ort.

 

Jeden Tag standen Online-Meetings und parallele Aktivitäten auf dem Programm. Beispielsweise kochte die deutsche Gruppe eine russische Borschtsch-Suppe, während die russische Gruppe Kartoffelsalat mit Würstchen zubereitete. Beim anschließenden Online-Treffen wurde über den kulinarischen Genuss diskutiert. In Kleingruppen oder im Plenum, über Alltagserlebnisse, Hobbies oder Musik, mit Übersetzung durch Sprachmittler oder DeepL – Austausch online ist anders, aber möglich. 

 

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Buxtehude braucht mehr Plätze für Jugendliche

Informelle Jugendtreffpunkte sind entlang der Este  zu finden, etwa am Mühlenteich oder bei den Brücken der Spange - Foto: SJR
Informelle Jugendtreffpunkte sind entlang der Este zu finden, etwa am Mühlenteich oder bei den Brücken der Spange - Foto: SJR

BUXTEHUDE. Jugendlichen in Buxtehude fehlt es an Orten, wo sie sich treffen und ausprobieren können, findet Ulrich Felgentreu, Ratsherr der Grünen. Das soll sich ändern: Er beantragt, dass die Stadt einen solchen Platz findet und zur Verfügung stellt.

 

Eines der wichtigsten Bedürfnisse Jugendlicher ist das Zusammensein mit Gleichaltrigen und Freunden. Dafür braucht es geeignete Orte, und davon gibt es in Buxtehude nicht genug, findet Ulrich Felgentreu, Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen. Er hat beantragt, ein geeignetes Areal für Jugendliche „zur Nutzung als Ort für Sport, Spiel und Spaß“ zu suchen, zu planen und baulich umzusetzen.

 

Jugendliche an Plänen beteiligen

Ein Konzept dafür gebe es bereits, begründet er seinen Antrag und verweist auf einen Vortrag des Stadtjugendpflegers Gabriel Braun im Jugendhilfeausschuss im Mai. Ein Konzept für die Nutzung solle unter Mitwirkung aller Beteiligten und der jugendlichen Nutzer erarbeitet werden.

 

„Seit Jahren fehlt es genau an diesem Angebot für Jugendliche“, sagt Felgentreu. Dieser Mangel sei durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich verschärft und sichtbar geworden. Felgentreu hat beobachtet, dass Jugendliche, wo auch immer sie sich jetzt im Freien treffen, mit unterschiedlichen Interessen der Anwohner und möglichen Konflikten konfrontiert sind. Es heiße, dass die Jugendlichen laut wären, ihren Müll zurückließen und in Gruppen abhängen würden.

 

„Wir als politische Vertreter der Buxtehuder sollten nicht nur auf Beschwerden von Bürgern reagieren, sondern den Jugendlichen zeitnah ein altersgerechtes Angebot schaffen“, sagt Felgentreu.

Stadtjugendpfleger Gabriel Braun findet die Idee gut, nicht erst seit Corona: „Durch die Pandemie haben wir jetzt immerhin eine andere Wahrnehmung des Problems, und wir sollten diesen Schwung mitnehmen.“

 

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In einem Parcours durch die Islamdebatte

Inmitten der interaktiven Ausstellung "Was' los, Deutschland!?" (v.l.): Agnes Hars, Dr. Dunja Sabra, Niels Kohlhaase, Lars Neuber, Simone Kleinheinz und Tanja Mischewski - Foto: Anping Richter
Inmitten der interaktiven Ausstellung "Was' los, Deutschland!?" (v.l.): Agnes Hars, Dr. Dunja Sabra, Niels Kohlhaase, Lars Neuber, Simone Kleinheinz und Tanja Mischewski - Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Der Stadtjugendring Buxtehude ruft zu einer Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus auf – mit Vorträgen, Workshops, einem Sofakonzert und einem Abend mit Betroffenen. Parallel wird in der Malerschule die Ausstellung „Was´ los, Deutschland!?“ gezeigt.

 

Der Stadtjugendring Buxtehude ruft zu Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus auf – mit Vorträgen, Workshops, einem Sofakonzert und einem Abend mit Betroffenen aus Buxtehude. Parallel wird in Deck 1 der Malerschule die renommierte Ausstellung „Was’ los, Deutschland!?“ gezeigt.

 

Diese ungewöhnliche bundesweite Wanderausstellung zum Islamdiskurs ist ein begehbarer, interaktiver Parcours durch die Islamdebatte. Besucher bewegen sich durch eine multimediale Szenerie von 30 lebensgroßen Figuren in elf Szenen. Über Lautsprecher kommunizieren die Figuren miteinander, über Kopfhörer sind ihre Gedanken zu hören.

 

Die Szenen greifen die Themen Islamfeindlichkeit und Islamismus im Leben junger Menschen auf. „Die Szenen und Gespräche sind wirklich sehr alltagsnah“, sagte Dr. Dunja Sabra von den Buxtehuder Stadtteileltern, die am Freitag zur Eröffnung gekommen war. Wie Niels Kohlhaase vom Stadtjugendring (SJR) berichtet, wurde der SJR von den Machern der Ausstellung kontaktiert, weil [der SJR] deren Ausstellung „Oh, eine Dummel“ über Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire auch schon eingeladen hatte. „Die ist hier auf großes Interesse gestoßen, deshalb haben wir auch diese Ausstellung eingeladen“, sagt Kohlhaase.

 

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Stad-O-Mat und Buxt-O-Mat der Stadtjugendringe gehen online

Achim Biesenbach (re.) und Lara Cader vom Stadtjugendring sowie Programmierer und HPS-Schüler Linus Köster geben den Startschuss für das Online-Tool „Buxt-O-Mat“. – Foto: SJR
Achim Biesenbach (re.) und Lara Cader vom Stadtjugendring sowie Programmierer und HPS-Schüler Linus Köster geben den Startschuss für das Online-Tool „Buxt-O-Mat“. – Foto: SJR

Buxtehude/Stade. In rund zweieinhalb Monaten wird gewählt: Zuerst sind die Kommunalwahlen am 12. September an der Reihe, zwei Wochen später, am 26. September, folgt die Bundestagswahl. Gerade jüngere Menschen sind oftmals noch unentschlossen, wo sie ihr Kreuzchen setzen sollen. Auf Bundesebene gibt es als digitale Entscheidungshilfe den sogenannten Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Ab sofort steht für den Landkreis Stade ein entsprechendes Angebot auf kommunaler Ebene zur Verfügung. Initiiert wurde das Projekt von den Stadtjugendringen (SJR) Stade und Buxtehude.

 

Ab dem morgigen Donnerstag, 1. Juli, sind sowohl der Stad-O-Mat als auch der Buxt-O-Mat „scharf geschaltet“. Unter den Links www.Stad-O-Mat.de bzw. www.Buxt-O-Mat.de können sich unschlüssige Wähler darüber informieren, mit welchen Kernthemen die Parteien und Wahlvereinigungen vor Ort in den Kommunalwahlkampf ziehen. Das Online-Tool eignet sich aber auch für alle, die einfach nur wissen wollen, wie sich eine Partei zu bestimmten Fragen politisch positioniert.

 

 

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Stadtjugendring will mehr Kinder und Jugendliche in die Vereine holen

Mitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen fördern  - nicht nur, aber auch im Sport - das hat sich der SJR auf die Fahnen geschrieben. Foto: Gerhard G. (Pixabay)
Mitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen fördern - nicht nur, aber auch im Sport - das hat sich der SJR auf die Fahnen geschrieben. Foto: Gerhard G. (Pixabay)

BUXTEHUDE. Viele Vereine haben in der Corona-Zeit Mitglieder verloren. Der Stadtjugendring hatte einen Vorschlag, wie Kinder und Jugendliche für Vereine begeistert werden könnten. Der lässt sich zwar nicht so umsetzen, aber es gibt eine Alternative.

 

Den Vereinsaustritten standen kaum Neueintritte gegenüber. Laut Stadtjugendring bringt das mehrere Probleme mit sich: Die Einnahmen der Vereine sinken, und Übungsleiter und andere Engagierte können nicht mehr aus dem eigenen Nachwuchs rekrutiert werden. Der Verein als Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendvereine hatte daher eine Idee entwickelt, um Jahresmitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Ein „Vereinsgutschein“ sollte allen Buxtehuder Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren zugeschickt werden, samt persönlichem Brief und Verzeichnis der Buxtehuder Vereine. Dieser Gutschein hätte für eine Jahresmitgliedschaft angerechnet werden können. Dann könnten die Vereine die Gutscheine gesammelt bei der Stadt einreichen, und die Stadt überweist die Beträge für die Vereinsgutscheine.

 

Direktes Anschreiben ist nicht erlaubt

In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses nahm die Verwaltung Stellung zu dem Vorschlag. In Buxtehude wohnen etwa 4400 Kinder und Jugendliche, die zu der genannten Altersgruppe gehören, berichtete Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt. Eine Hürde bei der Idee des Stadtjugendrings: Die Verwaltung dürfe Kinder und Jugendliche nicht direkt anschreiben, sondern nur die jeweiligen Erziehungsberechtigten. Die direkte Ansprache ginge somit verloren. Ob die neuen Mitglieder nach dem Vereinseintritt wirklich dabei blieben, sei auch fraglich. Manche kommen einmal und dann nie wieder. Zudem würden diejenigen benachteiligt, die in Corona-Zeiten Vereinsmitglied geblieben sind.

 

Es soll aber eine Alternative geben: Stadtjugendpfleger Gabriel Braun stellte das geplante „Willkommenspaket“ vor. Neu zugezogene Familien sollen Informationen über die Vereine zugeschickt bekommen. Diese sollen in verschiedenen Sprachen verfügbar sein und auch auf finanzielle Fördermöglichkeiten für Familien mit geringem Einkommen hinweisen. Achim Biesenbach, Vorsitzender des Stadtjugendrings, war, obwohl der Vorschlag nun nur in Teilen umgesetzt wird, zufrieden. Es sei immer gut, Informationen zu den Vereinen bereit zu stellen, sagte er. Und wenn nur die Erziehungsberechtigten angeschrieben werden dürfen, sei die Idee tatsächlich hinfällig.

 

www.tageblatt.de   26.06.2021  von Ina Frank - wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!