Mitgliederversammlung
Montag, 10. November, 19 Uhr
bei der Jugendfeuerwehr Neukloster
Weil Anwohner sich über Lärm im Freizeithaus beschweren, müssen Buxtehudes Jugendliche Einschränkungen hinnehmen. Dafür gibt es deutliche Kritik.
Buxtehude. Das ist für viele Jugendliche und die Musikszene in der Region ein Schock: Die Stadt Buxtehude bestätigt TAGEBLATT-Informationen, dass die Nutzung des Freizeithauses am Geschwister-Scholl-Platz massiv eingeschränkt wird.
„Es gibt einige Anwohner-Beschwerden aufgrund des Lärms“, sagt der Erste Stadtrat Ralf Dessel auf Nachfrage. Es gebe noch keine Klagen und auch noch keine Androhung davon. Ein Anwohner ließe sich aber anwaltlich vertreten, so Dessel.
Harte Linie: Ab 22 Uhr ist jetzt verbindlich Schluss
Als Konsequenz der Beschwerden darf das Freizeithaus nur noch bis maximal 22 Uhr genutzt werden. Damit sichergestellt werden kann, dass alle Besucher das Haus und auch das Außengelände, wie zum Beispiel den Parkplatz, rechtzeitig verlassen haben, müssen alle Veranstaltungen spätestens um 21.45 Uhr enden.
So erklärt die Stadt in einem internen Schreiben die neue Linie. Bisher diente das Gebäude bis Mitternacht als Konzertort und Treffpunkt für die Buxtehuder Jugend.
In einem offenen Brief fordern >45 Jugendorganisationen, Schülerinnenvertretungen, Jugendparlamente sowie Studierenden- und Auszubildendenvertretungen aus Niedersachsen einen grundlegenden Kurswechsel in der Mobilitätspolitik für junge Menschen und Ehrenamtliche. Anlass ist die Abkehr vom ursprünglich versprochenen landesweiten 29-Euro-Ticket, das nun durch ein teureres, bundesweites Ticket ersetzt werden soll. Die Unterzeichnenden kritisieren diese Entwicklung als Rückschritt und fordern stattdessen bezahlbare, verlässliche und inklusive Mobilitätslösungen – etwa ein 29-Euro-Deutschlandticket oder sogar ein kostenfreies Ticket für alle jungen Menschen und Freiwilligendienstleistende. Auch Studierende und Juleica-Inhaberinnen sollen einbezogen werden. Die Organisationen rufen die Landesregierung auf, die Haushaltsberatungen für eine nachhaltige Neuausrichtung zu nutzen und erwarten eine öffentliche Stellungnahme.
(Buxtehude) Bei der jüngsten Vorstandswahl des Stadtjugendrings Buxtehude e.V. wurde der langjährige Vorsitzende Achim Biesenbach (43) einstimmig im Amt bestätigt. Seit 2010 führt er das Gremium an und verantwortet insbesondere die internationalen Austauschprogramme – darunter das langjährig etablierte Projekt mit Israel. Als Stellvertreter wurden ebenfalls bestätigt: Martin Ratering (42), Jugendarbeitsreferent, betreut die Stadtteileinrichtung „Kinderforum“ im Märchenviertel sowie das Spielmobil „Balu“. Niels Kohlhaase (25) bleibt Finanzreferent und organisiert unter anderem die Buxtehuder Ausbildungsmesse. Lars Neuber (35) ist als Jugendleiterreferent zuständig für alle Themen rund um die Jugendleiterausbildung (Juleica). Lara-Saphira Cader-Gafoor (25) ist neue Mitgliederreferentin, die sich um das Verleihmaterial sowie Vernetzung der Jugendvereine kümmert.
Der gewählten Vorstand komplettieren Frank-Christian Harder (43), André Bohn (46), Inga Lietzmann (48) und Jannis Kolodzinski (20). Alle Vorstandsmitglieder engagieren sich ehrenamtlich im Jugendring – viele sind zusätzlich in anderen Funktionen in der Jugendarbeit aktiv.
Der Stadtjugendring Buxtehude versteht sich als Interessengemeinschaft der Buxtehuder Jugendverbände. Zurzeit sind 53 Mitgliedsverbände dem Jugendarbeitsnetzwerk angeschlossen, darunter zahlreiche kleine und große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände sowie politische und konfessionelle Jugendverbände.